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ERP Migration im Mittelstand

Eine ERP Migration wird notwendig, wenn bestehende Systeme nicht mehr zu Prozessen, Datenstrukturen oder Wachstumszielen eines Unternehmens passen. Dabei geht es nicht nur darum, ein Altsystem abzulösen, sondern Daten, Schnittstellen, Abläufe und technische Abhängigkeiten kontrolliert in eine neue Systemlandschaft zu überführen.

maexware unterstützt Unternehmen dabei, ERP-Migrationen strukturiert vorzubereiten: von der Analyse bestehender Systeme über Datenmigration und Schnittstellenplanung bis zur Bewertung von Prozessen, Systemintegration, Middleware und individuellen Erweiterungen.

✓ ERP Migration ◆ Altsysteme ablösen ◆ Daten übertragen ✓ Schnittstellen planen ✓ Risiken reduzieren
Analyse
Altsysteme, Datenquellen, Prozesse, Schnittstellen und technische Abhängigkeiten erfassen.
Daten
Datenqualität, Datenbereinigung, Mapping und Testmigration strukturiert vorbereiten.
Integration
ERP, Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung, Reporting und weitere Systeme sauber anbinden.
Wechsel
Übergangsphase, Go-live, Tests, Verantwortlichkeiten und Nacharbeiten kontrolliert planen.

Wann ist eine ERP Migration notwendig?

Eine ERP Migration wird besonders dann relevant, wenn ein bestehendes ERP-System die aktuellen Anforderungen des Unternehmens nicht mehr ausreichend unterstützt. Das kann technische Gründe haben, aber auch durch Wachstum, neue Vertriebswege, veränderte Prozesse oder steigende Anforderungen an Datenqualität und Systemintegration entstehen.

Häufig zeigen sich die ersten Anzeichen im Alltag: Daten werden mehrfach gepflegt, Auswertungen sind unvollständig, Schnittstellen funktionieren nur eingeschränkt oder wichtige Abläufe laufen außerhalb des ERP-Systems über Excel, E-Mail und manuelle Abstimmungen. In solchen Situationen reicht eine kleine Anpassung oft nicht mehr aus.

Eine ERP Migration sollte frühzeitig geplant werden, wenn Altsysteme abgelöst, Daten aus mehreren Quellen zusammengeführt oder bestehende Systemverbindungen neu bewertet werden müssen. Je früher Daten, Prozesse und Schnittstellen analysiert werden, desto besser lässt sich der Wechsel auf eine neue ERP-Umgebung kontrollieren.

Typische Auslöser für eine ERP Migration
Eine ERP Migration ist sinnvoll, wenn ein Altsystem nicht mehr zu Prozessen, Datenflüssen, Schnittstellen oder digitalen Geschäftsmodellen passt und der Wechsel auf eine stabilere Systemlandschaft vorbereitet werden soll.

ERP Migration ist mehr als ein Systemwechsel

Eine ERP Migration ist mehr als der Wechsel von einer Software zu einer anderen. Wenn ein bestehendes ERP-System abgelöst wird, müssen Datenstrukturen, Prozesse, Schnittstellen, Berechtigungen, Auswertungen und operative Abläufe gemeinsam betrachtet werden. Sonst besteht die Gefahr, dass technische Probleme, Medienbrüche oder unklare Datenflüsse in die neue Umgebung übernommen werden.

Besonders kritisch ist die Verbindung zwischen Altsystem und Zielsystem. Nicht jede Datenstruktur lässt sich unverändert übernehmen. Felder, Formate, Produktinformationen, Kundenstammdaten, Belege oder historische Daten müssen geprüft, bereinigt und sinnvoll zugeordnet werden. Auch bestehende Schnittstellen zu Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung oder Reporting müssen neu bewertet werden.

Eine ERP Migration sollte deshalb als kontrollierter Wechsel der gesamten Systemlandschaft verstanden werden. Das neue ERP-System muss nicht nur technisch funktionieren, sondern zu den Prozessen, Datenflüssen und angebundenen Anwendungen des Unternehmens passen. Eine Übersicht zu ERP-Systemen im Unternehmenskontext bietet auch die Seite ERP-Lösungen.

Migration nicht als reinen Import verstehen
Eine ERP Migration sollte Daten, Prozesse, Schnittstellen und Systemabhängigkeiten gemeinsam betrachten. Nur so lässt sich vermeiden, dass alte Probleme ungeprüft in das neue ERP-System übertragen werden.

Typische Ausgangssituationen bei ERP-Migrationen

ERP-Migrationen entstehen selten aus einem einzelnen Grund. Meist kommen mehrere Faktoren zusammen: ein gewachsenes Altsystem, neue Anforderungen aus dem Vertrieb, veränderte Prozesse, fehlende Schnittstellen oder eine Datenbasis, die nicht mehr verlässlich genug ist. Dadurch wird der Wechsel auf eine neue ERP-Umgebung zu einem strategischen Projekt.

Besonders im Mittelstand sind ERP-Systeme oft über viele Jahre gewachsen. Es wurden individuelle Anpassungen erstellt, Workarounds aufgebaut, Daten exportiert, Zusatztools angebunden oder Prozesse außerhalb des Systems organisiert. Bei einer ERP Migration muss deshalb zuerst verstanden werden, welche Bestandteile wirklich übernommen, neu aufgebaut oder bewusst abgelöst werden sollen.

Altsystem ablösen
Ein bestehendes ERP-System ist technisch veraltet, schwer wartbar oder passt nicht mehr zu den heutigen Anforderungen.
ERP-Wechsel nach Wachstum
Das Unternehmen ist gewachsen und benötigt stabilere Prozesse, bessere Datenstrukturen und eine skalierbare Systemlandschaft.
Daten zusammenführen
Informationen liegen in mehreren Systemen, Tabellen oder Tools und sollen in eine neue ERP-Umgebung überführt werden.
Schnittstellen neu bewerten
Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung, Reporting oder weitere Anwendungen müssen nach der Migration sauber angebunden werden.
Individualsoftware berücksichtigen
Bestehende Portale, interne Tools, Middleware oder Sonderlösungen sollen in die neue Systemlandschaft eingeordnet werden.
Prozesse verändern
Die Migration soll genutzt werden, um Abläufe zu prüfen, Medienbrüche zu reduzieren und manuelle Workarounds abzubauen.
Ausgangslage vor der Migration verstehen
Eine ERP Migration sollte nicht mit dem Datenimport beginnen. Zuerst muss klar sein, welche Systeme, Daten, Schnittstellen, Prozesse und individuellen Erweiterungen heute wirklich geschäftskritisch sind.

Datenmigration: Welche Daten müssen übernommen werden?

Die Datenmigration gehört zu den kritischsten Aufgaben einer ERP Migration. Dabei geht es nicht nur darum, Daten aus einem Altsystem zu exportieren und in ein neues ERP-System zu importieren. Entscheidend ist, welche Daten wirklich benötigt werden, in welcher Qualität sie vorliegen und wie sie im Zielsystem sinnvoll abgebildet werden können.

Vor der Übernahme sollten Datenquellen, Datenformate, Dubletten, Pflichtfelder, historische Informationen und fachliche Abhängigkeiten geprüft werden. Nicht jede Information aus dem Altsystem muss unverändert migriert werden. Manche Daten müssen bereinigt, zusammengeführt, neu zugeordnet oder bewusst archiviert werden.

maexware betrachtet Datenmigration im Zusammenhang mit Datenintegration, Schnittstellen und Systemlandschaft. So wird früh sichtbar, welche Daten für den späteren Betrieb geschäftskritisch sind und welche Datenflüsse zwischen ERP, Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung oder Reporting notwendig bleiben.

Stammdaten
Kunden, Lieferanten, Artikel, Adressen, Ansprechpartner, Zahlungsbedingungen und weitere Basisdaten prüfen und bereinigen.
Produktdaten
Produktinformationen, Varianten, Attribute, Kategorien, Preise und Medien für ERP, Shop oder PIM strukturiert übernehmen.
Bewegungsdaten
Aufträge, Bestellungen, Lagerbewegungen, Belege oder offene Vorgänge fachlich bewerten und gezielt migrieren.
Historische Daten
Klären, welche Altdaten im neuen ERP-System benötigt werden und welche Informationen archiviert werden können.
Preise und Konditionen
Preislisten, Rabatte, Kundengruppen, B2B-Konditionen und Sonderregelungen sauber zuordnen.
Datenmapping
Felder, Formate, Pflichtangaben und Datenstrukturen zwischen Altsystem und Zielsystem eindeutig abbilden.
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Daten nicht ungeprüft übernehmen
Eine ERP Migration ist eine gute Gelegenheit, Datenqualität, Dubletten, Altdaten und Datenstrukturen zu prüfen, bevor Fehler aus dem Altsystem in die neue Umgebung übertragen werden.

Altsysteme, Schnittstellen und Systemlandschaft bewerten

Vor einer ERP Migration sollte die bestehende Systemlandschaft genau betrachtet werden. Viele Altsysteme sind über Jahre mit Shops, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung, Versand, Reporting, CRM oder individuellen Anwendungen verbunden worden. Diese Verbindungen sind oft geschäftskritisch, aber nicht immer vollständig dokumentiert.

Deshalb muss früh geklärt werden, welche Schnittstellen weiter benötigt werden, welche Datenflüsse sich durch das neue ERP-System verändern und welche Anbindungen neu geplant werden müssen. Eine ERP Migration kann sonst dazu führen, dass wichtige Prozesse nach dem Wechsel nur noch manuell oder mit instabilen Zwischenlösungen funktionieren.

maexware unterstützt Unternehmen bei Systemintegration, ERP-Schnittstellen, Warenwirtschaft-Schnittstellen und Middleware-Entwicklung. So lassen sich bestehende Abhängigkeiten sichtbar machen und neue Schnittstellen kontrolliert in die Migration einplanen.

Bereich Frage vor der ERP Migration Warum das wichtig ist
Bestehende Schnittstellen Welche Systeme sind heute mit dem ERP verbunden? Nur bekannte Abhängigkeiten können im Zielsystem sauber neu geplant werden.
Datenflüsse Welche Daten fließen zwischen ERP, Shop, WaWi, PIM, Buchhaltung oder Reporting? Datenflüsse bestimmen, welche Prozesse nach der Migration stabil funktionieren müssen.
Middleware Gibt es zentrale Logiken, Konvertierungen oder Synchronisationen zwischen Systemen? Middleware kann bei einer Migration entscheidend sein, um Systeme kontrolliert zu verbinden.
Individuelle Anwendungen Welche Portale, Tools oder Sonderlösungen greifen auf ERP-Daten zu? Individuelle Anwendungen müssen in der neuen Systemlandschaft bewusst eingeordnet werden.
Fehlerfälle Was passiert, wenn Daten nicht synchronisiert oder Schnittstellen unterbrochen werden? Fehlerlogik, Monitoring und Verantwortlichkeiten sollten nicht erst nach dem Go-live geklärt werden.
Schnittstellen vor der Migration sichtbar machen
Eine ERP Migration wird planbarer, wenn bestehende Anbindungen, Datenflüsse, Middleware und individuelle Erweiterungen früh analysiert werden. So lassen sich kritische Abhängigkeiten vor dem Systemwechsel erkennen.

Prozesse vor der Migration prüfen statt Fehler übernehmen

Eine ERP Migration ist eine gute Gelegenheit, bestehende Prozesse kritisch zu prüfen. Wenn Abläufe im Altsystem über Jahre gewachsen sind, wurden häufig Workarounds, manuelle Zwischenschritte, Excel-Listen oder Sonderlogiken aufgebaut. Diese Strukturen sollten nicht ungeprüft in das neue ERP-System übertragen werden.

Besonders wichtig ist die Frage, welche Prozesse im neuen System wirklich abgebildet werden sollen und wo sich Abläufe vereinfachen lassen. Eine Migration kann sonst dazu führen, dass alte Medienbrüche, doppelte Datenpflege oder unklare Zuständigkeiten nur in einer neuen technischen Umgebung fortgeführt werden.

maexware betrachtet ERP-Migrationen deshalb auch aus Sicht von Business-Prozessen und Prozessautomatisierung. So lässt sich früh erkennen, welche Abläufe vor dem Wechsel bereinigt, vereinfacht oder technisch besser unterstützt werden können.

Workarounds erkennen
Manuelle Zwischenschritte, Excel-Listen, doppelte Pflege und Sonderwege vor der Migration sichtbar machen.
Abläufe vereinfachen
Prüfen, welche Prozesse im neuen ERP-System schlanker, transparenter oder besser steuerbar abgebildet werden können.
Zuständigkeiten klären
Rollen, Freigaben, Datenpflege und Verantwortlichkeiten vor dem Systemwechsel eindeutig definieren.
Automatisierung vorbereiten
Wiederkehrende Aufgaben, Statuswechsel, Datenübergaben oder Freigaben auf Automatisierungspotenzial prüfen.
Migration als Chance zur Prozessbereinigung
Eine ERP Migration sollte nicht nur den alten Zustand technisch nachbauen. Sie kann helfen, Prozesse klarer zu strukturieren, Datenpflege zu vereinfachen und manuelle Abstimmungen zu reduzieren.

ERP Migration im E-Commerce und digitalen Handel

Im E-Commerce und digitalen Handel ist eine ERP Migration besonders anspruchsvoll, weil viele operative Abläufe direkt vom ERP-System abhängen. Bestellungen, Lagerbestände, Preise, Produktdaten, Kundengruppen, Versandinformationen und Zahlungsstatus müssen nach dem Wechsel weiterhin zuverlässig funktionieren.

Wenn ein ERP-System migriert wird, verändern sich häufig auch Datenflüsse zwischen Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung, Versand und Reporting. Deshalb sollte früh geprüft werden, welche Prozesse unverändert bleiben, welche Schnittstellen neu aufgebaut werden müssen und welche Datenstrukturen im Zielsystem anders abgebildet werden.

maexware verbindet ERP-nahe Migrationsthemen mit Erfahrung aus digitalem Handel, Shopware-Projekten, B2B-E-Commerce und PIM-Integration. Dadurch lassen sich ERP-Migrationen auch dort strukturieren, wo Shop, Produktdaten, Warenwirtschaft und individuelle Prozesse eng miteinander verbunden sind.

Shopbestellungen
Bestellungen, Kundeninformationen, Zahlungsstatus, Versanddaten und Auftragsstatus müssen nach der Migration korrekt weiterverarbeitet werden.
Bestände und Verfügbarkeiten
Lagerbestände, Reservierungen, Bewegungen und Verfügbarkeiten sollten im neuen ERP-Umfeld verlässlich synchronisiert werden.
Produktdaten und PIM
Produktinformationen, Varianten, Attribute, Kategorien, Medien und Preise müssen zwischen ERP, PIM und Shop sauber zugeordnet werden.
B2B-Prozesse
Kundenspezifische Preise, Freigaben, Rollen, Portalfunktionen und individuelle Bestellabläufe sollten vor der Migration berücksichtigt werden.
Fulfillment und Versand
Versandprozesse, Statusmeldungen, Lagerlogik und externe Dienstleister müssen in der neuen Systemlandschaft eingeplant werden.
Reporting und Steuerung
Kennzahlen, Umsatzdaten, Bestandsauswertungen und Prozessdaten sollten nach der Migration nachvollziehbar verfügbar bleiben.
ERP Migration im Handel ganzheitlich betrachten
Gerade im digitalen Handel sollte eine ERP Migration nicht isoliert geplant werden. Shop, Warenwirtschaft, PIM, B2B-Prozesse, Fulfillment und Reporting müssen gemeinsam mit den ERP-Datenflüssen betrachtet werden.

Risiken bei einer ERP Migration reduzieren

Eine ERP Migration bringt Risiken mit sich, wenn Daten, Prozesse, Schnittstellen und Verantwortlichkeiten nicht ausreichend vorbereitet werden. Besonders kritisch wird es, wenn Altdaten ungeprüft übernommen, Datenfelder falsch zugeordnet oder wichtige Schnittstellen erst kurz vor dem Go-live betrachtet werden.

Viele Probleme entstehen nicht durch die Migration selbst, sondern durch fehlende Transparenz vor dem Wechsel. Wenn unklar ist, welche Daten geschäftskritisch sind, welche Systeme angebunden bleiben müssen oder welche Fachbereiche Daten und Prozesse testen sollen, steigt das Risiko für Nacharbeiten, manuelle Korrekturen und Verzögerungen.

Eine gute Migrationsstrategie hilft, diese Risiken früh sichtbar zu machen. Dazu gehören Datenanalyse, Mapping, Testmigrationen, Schnittstellentests, klare Zuständigkeiten und ein realistischer Plan für Go-live und Übergangsphase.

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Datenqualität unterschätzt
Unvollständige, doppelte oder veraltete Daten können nach der Migration zu Fehlern in Prozessen und Auswertungen führen.
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Mapping unklar
Wenn Felder, Formate und Pflichtangaben nicht eindeutig zugeordnet sind, entstehen Fehler bei der Datenübernahme.
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Schnittstellen zu spät geplant
Anbindungen an Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung oder Reporting sollten vor dem Wechsel bewertet werden.
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Altdaten ungeprüft übernommen
Nicht jede historische Information muss in das neue ERP-System übertragen werden. Archivierung kann sinnvoller sein.
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Fachbereiche testen zu spät
Daten, Prozesse und Sonderfälle sollten mit den Teams geprüft werden, die später im System arbeiten.
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Go-live ohne Übergangsplan
Ohne klare Cut-over-Planung, Verantwortlichkeiten und Nacharbeiten kann der Wechsel im Tagesgeschäft schwierig werden.
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Risiken vor dem ERP-Wechsel sichtbar machen
Eine ERP Migration wird stabiler, wenn Datenqualität, Mapping, Schnittstellen, Tests und Verantwortlichkeiten vor dem Go-live strukturiert geklärt werden.

Testmigration, Go-live und Übergangsphase planen

Eine ERP Migration sollte nicht erst beim finalen Go-live zeigen, ob Daten, Schnittstellen und Prozesse funktionieren. Deshalb ist eine Testmigration ein wichtiger Schritt, um Datenübernahme, Mapping, Pflichtfelder, Belege, Stammdaten und angebundene Systeme vor dem produktiven Wechsel zu prüfen.

Besonders wichtig ist die fachliche Validierung. Nicht nur technische Exporte und Importe müssen funktionieren. Auch Fachbereiche sollten prüfen, ob Kunden, Artikel, Preise, Bestände, offene Vorgänge, Belege oder Auswertungen im neuen ERP-System korrekt abgebildet werden. So lassen sich Fehler erkennen, bevor sie den laufenden Betrieb betreffen.

Auch der Go-live selbst braucht eine klare Planung. Dazu gehören Verantwortlichkeiten, Cut-over-Schritte, Kommunikationswege, mögliche Nacharbeiten und die Frage, ob für eine gewisse Zeit ein Parallelbetrieb oder eine Übergangsphase notwendig ist.

01
Testmigration vorbereiten
Datenquellen, Mapping, Pflichtfelder und Migrationslogik vor dem produktiven Wechsel testen.
02
Daten fachlich validieren
Kunden, Artikel, Preise, Bestände, Belege, offene Vorgänge und Auswertungen durch Fachbereiche prüfen lassen.
03
Schnittstellen testen
Anbindungen an Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung, Versand, Reporting oder weitere Systeme kontrollieren.
04
Go-live planen
Cut-over, Verantwortlichkeiten, Kommunikationswege, Zeitfenster und Rückfalloptionen strukturiert vorbereiten.
05
Übergangsphase begleiten
Nacharbeiten, Datenkorrekturen, Monitoring und offene Punkte nach dem Wechsel kontrolliert bearbeiten.
Migration vor dem Go-live realistisch testen
Eine Testmigration hilft, Datenfehler, Mapping-Probleme, fehlende Pflichtfelder und Schnittstellenrisiken früh zu erkennen, bevor der produktive ERP-Wechsel stattfindet.

Wie maexware ERP-Migrationen unterstützt

maexware unterstützt Unternehmen dabei, ERP-Migrationen technisch und prozessual strukturiert vorzubereiten. Im Mittelpunkt steht nicht nur der Wechsel von einem System in ein anderes, sondern das Zusammenspiel von Daten, Prozessen, Schnittstellen, Systemlandschaft und individuellen Anforderungen.

Je nach Ausgangssituation kann maexware Datenflüsse analysieren, Schnittstellen bewerten, Systemabhängigkeiten sichtbar machen, Middleware einplanen oder individuelle Erweiterungen entwickeln. Dadurch lassen sich ERP-Migrationen besser auf die bestehende Unternehmensrealität und die Anforderungen des Zielsystems abstimmen.

Besonders wichtig ist dabei die Verbindung aus technischer Umsetzung und Prozessverständnis. Eine ERP Migration sollte nicht nur Daten übertragen, sondern auch klären, welche Abläufe, Datenstrukturen und Systemverbindungen im neuen Umfeld stabil funktionieren müssen.

Damit passt eine ERP Migration eng zu Schnittstellen- und Individualprogrammierung, Systemintegration, Datenintegration und individueller Softwareentwicklung.

Datenflüsse analysieren
Datenquellen, Datenqualität, Mapping, Altdaten und künftige Synchronisation zwischen Systemen bewerten.
Schnittstellen bewerten
Bestehende und neue Anbindungen an ERP, Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung oder Reporting strukturiert einplanen.
Systeme integrieren
Systemabhängigkeiten, Middleware, Datenübergaben und technische Verbindungen in der neuen Landschaft berücksichtigen.
Erweiterungen umsetzen
Individuelle Anforderungen, Sonderlogiken, Workflows oder bestehende Speziallösungen in das Migrationsprojekt einordnen.
ERP Migration mit Blick auf Daten und Systeme
maexware betrachtet ERP-Migrationen aus Sicht von Datenflüssen, Schnittstellen, Prozessen und technischer Integration. So lassen sich Altsysteme, Zielsysteme und angebundene Anwendungen kontrollierter zusammenführen.

Häufige Fragen zur ERP Migration

Was bedeutet ERP Migration?
ERP Migration bezeichnet den Wechsel von einem bestehenden ERP-System in eine neue ERP-Umgebung. Dabei werden Altsysteme, Daten, Prozesse, Schnittstellen und angebundene Anwendungen bewertet, vorbereitet und kontrolliert in die neue Systemlandschaft überführt.
Wann ist eine ERP Migration notwendig?
Eine ERP Migration wird notwendig, wenn ein bestehendes ERP-System technisch veraltet ist, Prozesse nicht mehr ausreichend unterstützt, Datenstrukturen nicht mehr passen oder wichtige Schnittstellen zu Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung oder Reporting neu geplant werden müssen.
Was ist der Unterschied zwischen ERP Einführung und ERP Migration?
Eine ERP Einführung beschreibt die strukturierte Einführung eines ERP-Systems im Unternehmen. Eine ERP Migration konzentriert sich stärker auf den Wechsel von einem bestehenden Altsystem in eine neue Umgebung, inklusive Datenübernahme, Schnittstellen, Testmigration und Übergangsphase.
Welche Daten müssen bei einer ERP Migration übernommen werden?
Das hängt vom Projekt ab. Typische Daten sind Stammdaten, Kundendaten, Lieferantendaten, Produktdaten, Preise, Konditionen, Belege, Lagerdaten, offene Vorgänge und ausgewählte historische Daten. Wichtig ist, vor der Migration zu prüfen, welche Daten wirklich benötigt, bereinigt oder archiviert werden sollen.
Welche Rolle spielen Schnittstellen bei einer ERP Migration?
Schnittstellen sind bei einer ERP Migration ein zentraler Erfolgsfaktor. Wenn Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung, Reporting oder individuelle Anwendungen mit dem ERP verbunden sind, müssen diese Datenflüsse vor dem Wechsel analysiert und für die neue Systemlandschaft sauber geplant werden.
Wie lassen sich Risiken bei einer ERP Migration reduzieren?
Risiken lassen sich reduzieren, indem Datenqualität, Mapping, Schnittstellen, Prozesse, Verantwortlichkeiten und Tests früh vorbereitet werden. Besonders hilfreich sind Testmigrationen, fachliche Validierung, Schnittstellentests und ein klarer Plan für Go-live und Übergangsphase.
Wie unterstützt maexware bei ERP-Migrationen?
maexware unterstützt ERP-nahe Migrationen mit Blick auf Datenflüsse, Schnittstellen, Systemintegration, Middleware, Prozesse und individuelle Erweiterungen. Dadurch lassen sich Altsysteme, Zielsysteme und angebundene Anwendungen kontrollierter in eine neue Systemlandschaft überführen.
ERP-Migration strukturiert vorbereiten
Sie planen den Wechsel von einem bestehenden ERP-System oder möchten Daten, Schnittstellen und Prozesse vor einer Migration sauber bewerten? maexware unterstützt Sie dabei, Altsysteme, Datenflüsse und Systemlandschaft strukturiert einzuordnen.
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