Kontakt zu maexware solutions

Hast Du Fragen, möchtest ein erstes Kennenlernen vereinbaren oder hast bereits konkrete Pläne? Du kannst Dich jederzeit unverbindlich an uns wenden.

Telefon: 0 76 41 - 948 77 68
Email: info@maexware-solutions.de

über Kontaktformular:

Mit Absenden des Kontaktformulars erklärst Du Dich damit einverstanden, dass Deine Daten zur Bearbeitung Deines Anliegens verwendet werden. Weitere Informationen kannst Du der Datenschutzerklärung entnehmen.

ERP Einführung im Mittelstand

Sie planen eine ERP Einführung in Ihrem mittelständischen Unternehmen? maexware unterstützt Sie dabei, Projektphasen, Datenmigration, Schnittstellen, Tests und Go-live mit den bestehenden Prozessen und Systemen abzustimmen.

Die Einführung eines ERP-Systems umfasst mehr als die technische Bereitstellung der Software. Damit das neue System produktiv eingesetzt werden kann, müssen fachliche, organisatorische und technische Umsetzungsschritte aufeinander abgestimmt werden.

Dazu gehören je nach Projekt die Konfiguration des ERP-Systems, die Übernahme bestehender Daten, die Anbindung weiterer Anwendungen sowie Tests mit realistischen Abläufen. Auch Verantwortlichkeiten, Schulung und die Umstellung auf den Produktivbetrieb sollten früh in die Projektplanung einbezogen werden.

maexware begleitet ERP-nahe Einführungsprojekte insbesondere dort, wo Datenflüsse, bestehende Anwendungen, Schnittstellen und individuelle technische Anforderungen zusammenkommen. So lassen sich relevante Umsetzungsschritte im Zusammenhang mit der bestehenden Systemlandschaft planen und technisch begleiten.

✓ ERP Einführung strukturieren ◆ Datenmigration vorbereiten ⚙ Schnittstellen umsetzen ◆ Tests & Abnahme planen ✓ Go-live vorbereiten
Projekt
Phasen, Rollen und Umsetzungsschritte koordinieren
Migration
Stamm-, Bewegungs- und Altdaten für die Übernahme vorbereiten
Integration
ERP mit bestehenden Anwendungen und Datenflüssen verbinden
Go-live
Tests, Abnahme, Schulung und Produktivstart einplanen

Wann ist eine strukturierte ERP Einführung sinnvoll?

Eine strukturierte ERP Einführung wird besonders relevant, wenn ein ausgewähltes ERP-System in bestehende Abläufe und die vorhandene Systemlandschaft eingebunden werden soll. Im Projekt müssen dann fachliche, organisatorische und technische Aufgaben koordiniert werden, damit das ERP nicht isoliert eingerichtet, sondern gezielt in den späteren Betrieb überführt werden kann.

Im Mittelstand entstehen solche Projekte beispielsweise durch Wachstum, neue Geschäftsmodelle, veränderte Anforderungen oder die geplante Ablösung eines bestehenden Systems. Sind mehrere Fachbereiche und Anwendungen beteiligt, müssen Entscheidungen und Umsetzungsschritte entsprechend aufeinander abgestimmt werden.

Eine strukturierte Einführung schafft dafür einen gemeinsamen Projektrahmen. Sie macht sichtbar, welche Aufgaben voneinander abhängen, wer Entscheidungen oder Freigaben verantwortet und welche Voraussetzungen vor dem Produktivstart erfüllt sein müssen.

◆
Typische Ausgangssituationen für eine ERP Einführung
Eine ERP Einführung kann beispielsweise anstehen, wenn ein bereits ausgewähltes System erstmals produktiv eingesetzt oder eine bestehende ERP-Landschaft erweitert werden soll. Erfolgt gleichzeitig der Wechsel von einem bisherigen ERP-System, kommen zusätzliche Anforderungen an Migration und Ablösung hinzu. Entscheidend ist, die beteiligten Bereiche und notwendigen Umsetzungsschritte früh in einen gemeinsamen Projektablauf einzuordnen.

ERP Einführung beginnt vor der technischen Umsetzung

Die technische Bereitstellung eines ERP-Systems ist nur ein Teil der Einführung. Bevor die eigentliche Umsetzung beginnt, sollten die wesentlichen fachlichen Entscheidungen getroffen, Verantwortlichkeiten geklärt und die Voraussetzungen für die geplante Nutzung des Systems ausreichend definiert sein.

Bleiben grundlegende Fragen bis in die Umsetzung hinein offen, kann sich das auf nachfolgende Projektschritte und notwendige Abstimmungen auswirken. Eine strukturierte ERP Einführung setzt deshalb auf einer geklärten fachlichen Ausgangslage auf und überführt diese schrittweise in die organisatorische und technische Umsetzung.

Wenn Anforderungen, Zielbild oder Systementscheidung noch nicht ausreichend geklärt sind, sollte zunächst die ERP Beratung für den Mittelstand im Mittelpunkt stehen. Die ERP Einführung beginnt dagegen dort, wo die getroffenen Entscheidungen in einen konkreten Projekt- und Umsetzungsablauf überführt werden.

✓
Beratung und Einführung klar voneinander trennen
ERP Beratung schafft die Grundlage für Anforderungen, Auswahl und Projektvorbereitung. Die ERP Einführung setzt darauf auf und überführt diese Entscheidungen in die konkrete Umsetzung bis zum Produktivbetrieb.

Die wichtigsten Phasen einer ERP Einführung

Eine ERP Einführung sollte in klaren Phasen geplant werden. Dadurch wird sichtbar, welche Aufgaben aufeinander aufbauen, welche Ergebnisse für den jeweils nächsten Schritt benötigt werden und an welchen Stellen Entscheidungen oder Freigaben erforderlich sind.

Der konkrete Ablauf hängt von Ausgangssituation, Systemlandschaft und Projektumfang ab. Die erstmalige Einführung eines zentralen ERP-Systems kann andere Schwerpunkte erfordern als die Erweiterung einer bestehenden Umgebung oder der Wechsel von einem bisherigen System. Die grundlegenden Projektphasen lassen sich dennoch als gemeinsamer Rahmen für die Umsetzung nutzen.

Eine detaillierte Schritt-für-Schritt-Übersicht von Projektstart und Datenmigration über Tests und Schulung bis zum Go-live finden Sie in unserer Checkliste für die ERP-Einführung.

01
Projektstart und Umsetzung planen
Projektumfang, Verantwortlichkeiten, beteiligte Fachbereiche, Systeme und notwendige Umsetzungsschritte festlegen und in einen gemeinsamen Projektablauf einordnen.
02
Prozesse und Konfiguration abstimmen
Fachliche Abläufe, Rollen, Freigaben und Anforderungen mit der geplanten Konfiguration und Nutzung des ERP-Systems abgleichen.
03
Datenmigration vorbereiten und testen
Relevante Datenbestände prüfen, für die Übernahme vorbereiten und die Migration vor dem Produktivstart testweise durchführen.
04
Schnittstellen und Erweiterungen umsetzen
Notwendige ERP-Anbindungen, Systemverbindungen und individuelle technische Erweiterungen umsetzen und mit den beteiligten Anwendungen abstimmen.
05
Tests und Abnahme durchführen
Funktionen, Berechtigungen, Datenübergaben und relevante End-to-End-Prozesse mit realistischen Szenarien prüfen und offene Punkte vor der Freigabe bearbeiten.
06
Schulung und Go-live vorbereiten
Nutzer vorbereiten, Umstellung und Verantwortlichkeiten abstimmen sowie Produktivstart, Support und notwendige Nacharbeiten für die erste Betriebsphase einplanen.

Rollen und Verantwortlichkeiten im ERP-Projekt klären

Eine ERP Einführung betrifft in der Regel mehrere Bereiche im Unternehmen. Deshalb sollte früh feststehen, wer fachliche Entscheidungen trifft, Aufgaben koordiniert, Daten verantwortet, Tests durchführt und Ergebnisse freigibt. Klare Zuständigkeiten verkürzen Abstimmungswege und machen offene Entscheidungen im Projekt sichtbar.

Sinnvoll ist ein Projektteam, das fachliche und technische Perspektiven verbindet. Die Fachbereiche bringen ihr Wissen über operative Abläufe ein, während interne IT oder technische Partner die Systemlandschaft und technische Abhängigkeiten berücksichtigen. Projektleitung und Geschäftsführung schaffen den organisatorischen Rahmen für Prioritäten und Entscheidungen.

Eine besondere Rolle können Key User übernehmen. Sie kennen die spätere Nutzung aus dem Arbeitsalltag, prüfen relevante Abläufe und geben Rückmeldung aus den Fachbereichen. Gleichzeitig können sie den Wissenstransfer unterstützen und damit die Verbindung zwischen Projektteam und operativer Nutzung des ERP-Systems stärken.

Rolle Typische Aufgabe im ERP-Projekt Relevanz für die Einführung
Geschäftsführung Ziele, Prioritäten, Budgetrahmen und Entscheidungswege festlegen. Schafft den Rahmen für Prioritäten, Ressourcen und notwendige Entscheidungen im Projekt.
Projektleitung Aufgaben, Zeitplan, Meilensteine, Risiken und offene Entscheidungen koordinieren. Verbindet die beteiligten Bereiche und sorgt für eine nachvollziehbare Projektorganisation.
Fachbereiche Prozesswissen, Anforderungen, Sonderfälle und operative Abläufe einbringen. Ihre Perspektive hilft dabei, ERP-Funktionen und Prozesse an der tatsächlichen Nutzung auszurichten.
Key User Funktionen und Abläufe testen, Feedback geben und den Wissenstransfer unterstützen. Bilden eine wichtige Verbindung zwischen Projektteam und operativer Nutzung.
IT und technische Partner Systemlandschaft, Schnittstellen, Datenflüsse und technische Umsetzung einordnen und begleiten. Helfen dabei, technische Abhängigkeiten und Integrationsanforderungen im Projekt zu berücksichtigen.
Datenverantwortliche Datenquellen, Bereinigung, Migration und zukünftige Pflegeprozesse abstimmen. Klare Datenverantwortung unterstützt die Vorbereitung und Prüfung der Datenmigration.
◆
Klare Verantwortlichkeiten erleichtern die ERP Einführung
Wenn Zuständigkeiten, Entscheidungswege und Ansprechpartner früh definiert sind, ist klarer, wer Entscheidungen trifft, Ergebnisse prüft und die nächsten Projektschritte freigibt.

Datenmigration für die ERP Einführung vorbereiten

Die Datenmigration ist ein zentraler Bestandteil einer ERP Einführung. Bevor Stamm-, Bewegungs- oder historische Daten in das neue ERP-System übernommen werden, sollten die relevanten Datenquellen, Strukturen, Verantwortlichkeiten und der tatsächlich benötigte Datenumfang geklärt werden.

Für die ERP Einführung ist dabei entscheidend, welche Daten zum Produktivstart benötigt werden und wie ihre Übernahme in den Projektablauf eingebunden wird. Datenbereinigung, Mapping, Testmigrationen und die finale Übernahme sollten deshalb nicht isoliert betrachtet, sondern mit Konfiguration, Tests und geplanter Umstellung abgestimmt werden.

Wenn die Übernahme aus bestehenden Systemen als eigenes technisches Vorhaben geplant werden muss, finden Sie unter Datenmigration die passende Vertiefung. Sollen Daten nach der ERP Einführung dauerhaft zwischen mehreren Anwendungen ausgetauscht werden, ist zusätzlich die Datenintegration relevant.

!
Datenmigration nicht erst vor dem Go-live behandeln
Datenquellen, Bereinigungsbedarf, Migrationsregeln und Verantwortlichkeiten sollten früh im Projekt geklärt werden. So können Testmigrationen durchgeführt und offene Punkte vor dem Produktivstart bearbeitet werden.
◆
Stammdaten
Artikel, Kunden, Lieferanten, Preise, Adressen, Zahlungsbedingungen und weitere Basisdaten für die Übernahme prüfen und strukturieren.
◆
Bewegungsdaten
Festlegen, welche Aufträge, Bestellungen, Lagerbewegungen, Belege oder weiteren Transaktionsdaten in das neue ERP übernommen werden sollen.
◆
Altdaten und Historie
Bewerten, welche historischen Informationen migriert, archiviert oder außerhalb des neuen ERP weiterhin verfügbar gehalten werden sollen.
◆
Datenbereinigung und Mapping
Dubletten, uneinheitliche Werte und unterschiedliche Feldstrukturen prüfen sowie die Zuordnung zwischen Alt- und Zielsystem vorbereiten.
◆
Testmigration
Daten vor dem Produktivstart testweise übernehmen und prüfen, ob Umfang, Feldzuordnung und Verarbeitung den geplanten Anforderungen entsprechen.
◆
Cutover und finale Übernahme
Festlegen, wann die letzte Datenübernahme erfolgt, welche Systeme bis dahin weitergeführt werden und welcher Datenstand für den Go-live benötigt wird.

Schnittstellen in der ERP Einführung planen und umsetzen

Bei einer ERP Einführung sollte früh geklärt werden, welche bestehenden Anwendungen weiterhin genutzt werden und welche davon mit dem neuen ERP-System verbunden werden müssen. Je nach Systemlandschaft können dazu beispielsweise Onlineshop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung, Reporting oder individuelle Anwendungen gehören.

Für das Einführungsprojekt ist entscheidend, welche Daten zwischen den beteiligten Systemen ausgetauscht werden, welche Anwendung für bestimmte Informationen oder Prozesse verantwortlich ist und zu welchem Zeitpunkt die jeweiligen Verbindungen benötigt werden. Dadurch lassen sich Schnittstellen rechtzeitig in Konfiguration, Tests und Produktivstart einplanen.

Welche technische Vertiefung relevant ist, hängt von der jeweiligen Systemlandschaft ab: Eine ERP-Schnittstelle verbindet das ERP gezielt mit weiteren Anwendungen. Für die Verbindung von Onlineshop und ERP ist die E-Commerce-ERP-Integration relevant, während eine Warenwirtschaft-Integration die Einbindung einer separaten Warenwirtschaft vertieft. Umfasst die Aufgabe mehrere Anwendungen und deren Zusammenspiel, bildet die Systemintegration den übergeordneten technischen Rahmen.

✓
Schnittstellen vor Tests und Go-live einplanen
Relevante ERP-Anbindungen sollten so früh berücksichtigt werden, dass Datenübergaben, abhängige Prozessabläufe und Fehlerfälle vor dem Produktivstart gemeinsam getestet werden können.
Integrationsbereich Typische Aufgabe bei der ERP Einführung Relevanz für Tests und Go-live
Onlineshop Bestell-, Kunden-, Preis-, Zahlungs- oder Statusdaten zwischen Shop und ERP abstimmen. Die relevanten Shop-Prozesse sollten vor dem Produktivstart gemeinsam mit der ERP-Verarbeitung getestet werden.
Warenwirtschaft Bestände, Lagerbewegungen, Reservierungen oder Artikeldaten zwischen den beteiligten Systemen abgleichen. Vor dem Go-live sollte geklärt und getestet werden, welche Systeme für Bestände und Lagerprozesse verantwortlich sind.
PIM und Produktdaten Festlegen, welche Produktinformationen zwischen ERP, PIM und weiteren Anwendungen ausgetauscht werden. Datenübergaben und Zuständigkeiten sollten vor der Produktivschaltung anhand relevanter Produktdaten geprüft werden.
Buchhaltung Rechnungen, Belege, Zahlungs- oder weitere finanzrelevante Daten für die Übergabe abstimmen. Relevante Datenübergaben und Verantwortlichkeiten sollten vor dem Go-live getestet und abgestimmt werden.
Reporting Festlegen, welche ERP-Daten für Auswertungen und weitere Systeme bereitgestellt werden sollen. Vor dem Produktivstart sollte geprüft werden, ob benötigte Daten im vorgesehenen Umfang verfügbar sind.
Individuelle Anwendungen Portale, interne Tools oder Spezialsoftware in die geplante ERP-Landschaft einbinden. Abhängige Prozesse sollten gemeinsam mit den dazugehörigen Schnittstellen getestet werden.

ERP testen und Go-live vorbereiten

Vor dem Produktivstart sollte das ERP-System unter Bedingungen geprüft werden, die der späteren Nutzung möglichst nahekommen. Neben einzelnen Funktionen betrifft das auch Berechtigungen, übernommene Daten und Abläufe, die von angebundenen Anwendungen oder mehreren Systemen abhängen.

Welche Tests notwendig sind, hängt von Projektumfang und Systemlandschaft ab. Entscheidend ist, die für den Betrieb relevanten Szenarien abzudecken und dabei auch Sonderfälle, fehlerhafte Datenübergaben und technische oder fachliche Abhängigkeiten zu berücksichtigen. Ergebnisse und offene Punkte sollten nachvollziehbar dokumentiert und vor der Freigabe bewertet werden.

Parallel dazu sollte die Umstellung auf den Produktivbetrieb vorbereitet werden. Ein klarer Cutover-Plan legt fest, welche Schritte vor, während und unmittelbar nach der Umstellung erforderlich sind, wer dafür verantwortlich ist und wie bei offenen Punkten oder Problemen vorgegangen wird.

01
Funktionen und Berechtigungen testen
Prüfen, ob relevante ERP-Funktionen, Rollen, Zugriffsrechte und Freigaben entsprechend der geplanten Nutzung eingerichtet sind.
02
Datenmigration prüfen
Testmigrationen auswerten und kontrollieren, ob die für den Produktivbetrieb benötigten Daten vollständig und in der vorgesehenen Struktur übernommen wurden.
03
Schnittstellen testen
Datenübergaben zwischen ERP und angebundenen Anwendungen mit relevanten Szenarien prüfen und dabei auch fehlerhafte oder unvollständige Übertragungen berücksichtigen.
04
End-to-End-Prozesse prüfen
Geschäftsabläufe über mehrere Prozessschritte und Systeme hinweg testen, beispielsweise von Bestellung oder Auftrag bis zu Lager, Buchhaltung oder Statusübergabe.
05
Abnahme und Freigabe vorbereiten
Testergebnisse und offene Punkte bewerten sowie festlegen, welche Voraussetzungen für die Freigabe zum Produktivstart erfüllt sein müssen.
06
Go-live und Cutover planen
Finale Datenübernahme, Systemumstellung, Zuständigkeiten, Nutzerkommunikation und Support für den Produktivstart zeitlich und organisatorisch abstimmen.
✓
Go-live als eigener Projektschritt
Der Produktivstart ist mehr als ein technischer Umschaltzeitpunkt. Entscheidend ist, dass Freigabe, Cutover und Zuständigkeiten geklärt sind und auch für die erste Betriebsphase feststeht, wie Probleme, offene Punkte und notwendige Nacharbeiten behandelt werden.

ERP Einführung in Handel und E-Commerce

Bei einer ERP Einführung in Handel und E-Commerce ist das ERP häufig Teil einer Systemlandschaft, in der Onlineshop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung oder weitere Anwendungen bereits zentrale Aufgaben übernehmen. Für die Einführung muss deshalb geklärt werden, welche Rolle das ERP künftig in diesen Abläufen spielt und wie bestehende Systeme weiter genutzt werden.

Besonders relevant ist die Verteilung von Daten und Verantwortlichkeiten zwischen den Systemen: Wo entstehen Bestellungen, welches System führt Bestände, wo werden Produktinformationen gepflegt und welche Anwendung stellt Preise oder Statusinformationen bereit? Diese Zuordnung bildet die Grundlage dafür, die betroffenen Handelsprozesse vor dem Produktivstart durchgängig zu prüfen.

Für die direkte Verbindung von Shop und ERP finden Sie unter E-Commerce-ERP-Integration die passende technische Vertiefung. Stehen B2B-Shop und digitaler Vertrieb im Mittelpunkt, ist die B2B E-Commerce Agentur relevant. Für Produktdatenflüsse zwischen PIM, ERP und weiteren Anwendungen finden Sie weitere Informationen unter PIM Integration.

◆
Shopbestellungen
Festlegen, wie Bestellungen sowie Kunden-, Preis-, Zahlungs- und Statusdaten zwischen Shop und ERP verarbeitet und weitergegeben werden.
◆
Bestände und Lager
Klarstellen, welches System Bestände und Lagerinformationen führt und wie relevante Änderungen zwischen ERP, Warenwirtschaft und weiteren Anwendungen ausgetauscht werden.
◆
Produktdaten
Definieren, wo Produktinformationen gepflegt werden, welche davon im ERP benötigt werden und wie sie an PIM, Shop oder weitere Anwendungen übergeben werden.
◆
B2B-Prozesse
Kundenspezifische Preise, Freigaben, Bestellungen oder Portalprozesse bei der Rollenverteilung zwischen ERP, Shop und weiteren beteiligten Systemen berücksichtigen.
◆
Handelsprozesse systemübergreifend testen
Wenn Shop, Warenwirtschaft, PIM oder B2B-Anwendungen mit dem ERP zusammenarbeiten, sollten nicht nur einzelne Datenübergaben, sondern die dazugehörigen Abläufe über die beteiligten Systeme hinweg vor dem Produktivstart geprüft werden.

Typische Risiken bei der ERP Einführung

Risiken bei einer ERP Einführung entstehen häufig dort, wo Entscheidungen, Abhängigkeiten oder Voraussetzungen im Projekt zu spät geklärt werden. Die Auswirkungen zeigen sich dann nicht unbedingt sofort, sondern beispielsweise in zusätzlichen Abstimmungen, wiederholten Tests oder offenen Punkten kurz vor dem Produktivstart.

Besonders bei mehreren beteiligten Fachbereichen und Anwendungen können sich einzelne Probleme auf weitere Projektbereiche auswirken. Eine verspätete Datenvorbereitung kann Tests beeinflussen, ungeklärte Systemverantwortung kann Schnittstellen blockieren und fehlendes Feedback aus den Fachbereichen kann relevante Sonderfälle erst spät sichtbar machen.

Deshalb sollten Risiken nicht nur gesammelt, sondern mit konkreten Verantwortlichkeiten, Auswirkungen und notwendigen Entscheidungen verbunden werden. So lässt sich nachvollziehen, welche offenen Punkte für den weiteren Projektverlauf oder den geplanten Go-live besonders relevant sind.

!
Anforderungen bleiben offen
Fehlen fachliche Entscheidungen oder klare Prioritäten, müssen Konfigurationen und Anpassungen möglicherweise erneut abgestimmt werden. Das kann nachgelagerte Aufgaben und bereits geplante Tests beeinflussen.
!
Datenmigration wird zu spät vorbereitet
Werden Datenqualität, Migrationsregeln oder Zuordnungen erst spät geklärt, können Testmigrationen offene Probleme erst kurz vor der geplanten Umstellung sichtbar machen.
!
Schnittstellen werden unterschätzt
Werden technische Abhängigkeiten oder Zuständigkeiten zwischen Systemen nicht ausreichend berücksichtigt, können wichtige Datenübergaben oder abhängige Prozesse zum geplanten Zeitpunkt noch nicht bereitstehen.
!
Fachbereiche werden zu spät einbezogen
Fehlt frühes Feedback aus der operativen Nutzung, werden Sonderfälle oder praktische Anforderungen möglicherweise erst in einer späten Testphase erkannt.
!
Tests decken zu wenige Szenarien ab
Werden nur Standardabläufe geprüft, können Fehlerfälle, Berechtigungsprobleme oder systemübergreifende Abhängigkeiten bis zum Produktivbetrieb unentdeckt bleiben.
!
Go-live ist nicht ausreichend vorbereitet
Fehlen ein abgestimmter Cutover, klare Zuständigkeiten oder ein Vorgehen für offene Punkte, können Probleme während der Umstellung schwerer koordiniert und priorisiert werden.
!
Risiken vor dem Go-live gezielt bearbeiten
Nicht jedes Risiko lässt sich vollständig ausschließen. Entscheidend ist, relevante Risiken sichtbar zu machen, ihre Auswirkungen einzuordnen und festzulegen, wer offene Punkte bis zu welchem Projektschritt klären oder entscheiden muss.

Was beeinflusst Aufwand und Kosten einer ERP Einführung?

Aufwand und Kosten einer ERP Einführung lassen sich nicht allein aus dem gewählten ERP-System ableiten. Entscheidend ist, was im konkreten Projekt umgesetzt werden muss und wie viele fachliche, technische und organisatorische Abhängigkeiten dabei berücksichtigt werden müssen.

Eine Einführung mit klar abgegrenzten Prozessen und wenigen beteiligten Anwendungen kann einen anderen Projektumfang haben als eine Systemlandschaft mit mehreren Fachbereichen, Standorten, Datenquellen, Integrationen oder individuellen Erweiterungen. Deshalb sollten die wesentlichen Aufwandstreiber vor einer belastbaren Einschätzung gemeinsam betrachtet werden.

Auch die Projektorganisation beeinflusst den Aufwand. Sind Ansprechpartner verfügbar, Entscheidungen zeitnah möglich und Verantwortlichkeiten geklärt, lassen sich Umsetzungsschritte anders koordinieren als bei offenen Anforderungen oder langen Abstimmungswegen. Eine Aufwandsschätzung sollte deshalb immer auf der konkreten Ausgangssituation und dem geplanten Leistungsumfang basieren.

Welche Kostenfaktoren bei ERP-Beratung und ERP-Einführung typischerweise zusammenkommen und wie sich Systemauswahl, Datenmigration, Schnittstellen und Projektumfang einordnen lassen, zeigt unser Beitrag ERP Beratung: Kosten, Systeme und Einführung richtig einschätzen.

Faktor Möglicher Einfluss auf den Aufwand Typische Fragestellung
Projekt- und Prozessumfang Mehr beteiligte Fachbereiche, Abläufe, Standorte oder Sonderfälle können zusätzliche Abstimmung und Umsetzung erfordern. Welche Prozesse und Bereiche sollen mit dem neuen ERP-System umgesetzt oder verändert werden?
Datenmigration Datenmenge, Datenquellen, Bereinigungsbedarf, Mapping und historische Daten beeinflussen die Vorbereitung und Durchführung der Migration. Welche Daten sollen übernommen, bereinigt, archiviert oder für den Produktivstart vorbereitet werden?
Schnittstellen Anzahl und Komplexität der anzubindenden Systeme beeinflussen technische Umsetzung, Abstimmung und Testaufwand. Welche Anwendungen müssen mit dem ERP verbunden werden und welche Prozesse hängen von diesen Verbindungen ab?
Individuelle Anforderungen Sonderprozesse, Erweiterungen oder individuelle Workflows können zusätzliche Konzeption, Entwicklung und Abstimmung notwendig machen. Welche Anforderungen lassen sich mit vorhandenen Funktionen abbilden und wo werden Anpassungen oder Erweiterungen benötigt?
Tests und Go-live Umfang der Tests, Abnahmen, Schulung und Vorbereitung des Produktivstarts beeinflusst die erforderliche Projektzeit. Welche Szenarien müssen vor der Freigabe geprüft und welche Schritte für den Go-live vorbereitet werden?
Projektorganisation Verantwortlichkeiten, Entscheidungswege und Verfügbarkeit der Beteiligten beeinflussen den notwendigen Koordinations- und Abstimmungsaufwand. Wer entscheidet, priorisiert, testet und gibt die jeweiligen Projektschritte frei?
◆
Aufwand anhand des konkreten ERP-Projekts einschätzen
Eine belastbarere Einschätzung setzt voraus, dass Leistungsumfang, beteiligte Systeme, Datenübernahme, Integrationen, individuelle Anforderungen und organisatorische Rahmenbedingungen ausreichend geklärt sind.

Wie maexware ERP-nahe Einführungsprojekte unterstützt

maexware unterstützt ERP-nahe Einführungsprojekte insbesondere dort, wo das neue ERP mit bestehenden Anwendungen, Datenflüssen und individuellen technischen Anforderungen zusammengebracht werden muss. Der Schwerpunkt liegt auf den Aufgaben rund um die Einbindung des ERP in die vorhandene Systemlandschaft.

Je nach Projekt kann maexware technische Abhängigkeiten einordnen, Datenübergaben und Schnittstellen umsetzen, bestehende Anwendungen anbinden oder individuelle Erweiterungen entwickeln. Dadurch lassen sich Anforderungen berücksichtigen, die über die reine Bereitstellung und Konfiguration des ERP-Systems hinausgehen.

Für systemübergreifende Anbindungen und individuelle technische Komponenten kann dabei die Schnittstellen- und Individualprogrammierung relevant sein. Wenn für das ERP-nahe Vorhaben eine eigenständige Anwendung oder individuelle Softwarefunktion benötigt wird, finden Sie weitere Informationen unter Individualsoftware entwickeln lassen.

✓
Systemlandschaft einordnen
Bestehende Anwendungen und technische Abhängigkeiten im Zusammenhang mit der geplanten ERP-Umsetzung betrachten.
✓
Datenübergaben vorbereiten
Relevante Datenquellen und notwendige Übergaben zwischen ERP und weiteren Anwendungen technisch einordnen.
✓
Schnittstellen umsetzen
Das ERP mit bestehenden Anwendungen verbinden und notwendige Datenübergaben für die beteiligten Prozesse umsetzen.
✓
Individuelle Erweiterungen entwickeln
Zusätzliche Funktionen oder technische Komponenten umsetzen, wenn projektspezifische Anforderungen nicht durch vorhandene Standardfunktionen abgedeckt werden.
✓
ERP-nahe Umsetzung mit Blick auf die gesamte Systemlandschaft
Der Schwerpunkt liegt auf den technischen Aufgaben rund um die Einbindung des ERP in bestehende Anwendungen und Datenflüsse sowie auf individuellen Erweiterungen, die für das konkrete Einführungsprojekt erforderlich sind.

Häufige Fragen zur ERP Einführung

Was bedeutet ERP Einführung? ▾
Eine ERP Einführung bezeichnet die strukturierte Umsetzung eines ERP-Systems im Unternehmen bis zum Produktivbetrieb. Dazu gehören fachliche, organisatorische und technische Aufgaben wie Konfiguration, Datenübernahme, Integrationen, Tests, Schulung und Go-live.
Wie läuft eine ERP Einführung ab? ▾
Eine ERP Einführung wird in aufeinander abgestimmte Projektphasen gegliedert. Typisch sind Projektstart und Organisation, Konfiguration, Datenmigration, technische Anbindungen, Tests und Abnahme sowie Schulung und Go-live. Der konkrete Ablauf richtet sich nach Projektumfang, Systemlandschaft und Ausgangssituation.
Wie lange dauert eine ERP Einführung? ▾
Die Dauer hängt vom konkreten Projektumfang ab. Einfluss haben beispielsweise die beteiligten Fachbereiche und Systeme, Datenmigration, Integrationen, individuelle Anforderungen, notwendige Tests sowie die Verfügbarkeit der Projektbeteiligten. Eine belastbare Einschätzung setzt deshalb einen ausreichend geklärten Leistungsumfang voraus.
Was ist der Unterschied zwischen ERP Beratung und ERP Einführung? ▾
ERP Beratung klärt Anforderungen, Prozesse, Zielbild, Systemauswahl und Projektvorbereitung. Die ERP Einführung setzt auf diesen Entscheidungen auf und überführt sie in einen konkreten Projekt- und Umsetzungsablauf bis zum Produktivbetrieb.
Welche Rolle spielen Datenmigration und Schnittstellen bei der ERP Einführung? ▾
Die Datenmigration dient der einmaligen Übernahme benötigter Daten in das neue ERP-System. Schnittstellen verbinden das ERP dagegen mit Anwendungen, die weiterhin genutzt werden und dauerhaft Daten austauschen sollen. Beide Aufgaben müssen rechtzeitig in den Einführungsablauf und die dazugehörigen Tests eingeplant werden.
Welche Tests sind vor dem ERP Go-live sinnvoll? ▾
Je nach Projekt sollten relevante ERP-Funktionen, Rollen und Berechtigungen, übernommene Daten, Schnittstellen sowie End-to-End-Prozesse geprüft werden. Neben Standardabläufen sollten auch Sonder- und Fehlerfälle berücksichtigt und offene Punkte vor der Freigabe bewertet werden.
Was beeinflusst die Kosten einer ERP Einführung? ▾
Zu den wesentlichen Einflussfaktoren gehören Projekt- und Prozessumfang, Datenmigration, Integrationen, individuelle Anforderungen, Tests und Projektorganisation. Eine belastbare Kosteneinschätzung ist deshalb erst möglich, wenn Ausgangssituation und geplanter Leistungsumfang ausreichend geklärt sind.
Wie unterstützt maexware bei ERP-nahen Einführungsprojekten? ▾
maexware unterstützt insbesondere bei technischen Aufgaben rund um die Einbindung des ERP in die bestehende Systemlandschaft. Dazu können Datenübergaben, Schnittstellen, die Anbindung bestehender Anwendungen und individuelle technische Erweiterungen gehören. Der konkrete Umfang richtet sich nach den Anforderungen des jeweiligen Projekts.

ERP Einführung strukturiert umsetzen und in den Betrieb überführen

Eine erfolgreiche ERP Einführung endet nicht mit der technischen Bereitstellung des Systems. Entscheidend ist, die notwendigen Umsetzungsschritte so zu koordinieren, dass das ERP mit den beteiligten Anwendungen und Abläufen zusammenarbeitet und der Übergang in den Produktivbetrieb vorbereitet ist.

maexware unterstützt ERP-nahe Einführungsprojekte insbesondere bei der technischen Einbindung in bestehende Systemlandschaften, bei Datenübergaben und Schnittstellen sowie bei individuellen Erweiterungen. Welche Aufgaben relevant sind, richtet sich nach der Ausgangssituation und dem konkreten Einführungsprojekt.

ERP-Einführung strukturiert angehen

Sie haben ein ERP-System ausgewählt und planen die konkrete Umsetzung? Besprechen Sie mit uns, welche technischen Aufgaben für die Einbindung in Ihre bestehende Systemlandschaft erforderlich sind.

ERP-Einführung besprechen ERP Beratung ansehen
maexware solutions