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ERP Einführung im Mittelstand

Eine ERP Einführung ist mehr als die technische Umstellung auf ein neues System. Damit ein ERP-Projekt im Mittelstand funktioniert, müssen Prozesse, Daten, Rollen, Schnittstellen und bestehende Systeme strukturiert vorbereitet werden.

maexware unterstützt Unternehmen dabei, ERP-nahe Projekte fachlich und technisch sauber einzuordnen: von der Prozessanalyse über Datenmigration und Systemintegration bis zur Planung von Schnittstellen, Middleware und individuellen Erweiterungen.

✓ ERP Einführung ◆ Prozesse vorbereiten ◆ Daten migrieren ✓ Schnittstellen umsetzen ✓ Go-live begleiten
Analyse
Projektziele, Anforderungen, Prozesse und bestehende Systemlandschaft strukturiert erfassen.
Daten
Migration, Datenqualität, Stammdaten und Datenflüsse frühzeitig vorbereiten.
Integration
Schnittstellen, Middleware und angebundene Systeme in die ERP Einführung einplanen.
Go-live
Tests, Umstellung, Schulung, Rollen und nächste Entwicklungsschritte sauber strukturieren.

Wann ist eine strukturierte ERP Einführung notwendig?

Eine strukturierte ERP Einführung wird besonders dann wichtig, wenn bestehende Systeme, Prozesse und Datenstrukturen nicht mehr zu den Anforderungen des Unternehmens passen. Häufig zeigt sich das im Alltag durch doppelte Dateneingaben, Excel-Listen, manuelle Abstimmungen, Medienbrüche oder unklare Verantwortlichkeiten zwischen Abteilungen.

Im Mittelstand entstehen ERP-Projekte oft aus Wachstum, neuen Geschäftsmodellen oder steigender Prozesskomplexität. Wenn Vertrieb, Einkauf, Lager, Buchhaltung, E-Commerce, Produktdatenmanagement und Management mit unterschiedlichen Datenquellen arbeiten, wird ein zentrales ERP-System schnell zu einem wichtigen Baustein für mehr Transparenz und bessere Steuerbarkeit.

Eine ERP Einführung sollte deshalb nicht erst dann geplant werden, wenn die technische Entscheidung bereits gefallen ist. Sinnvoll ist eine frühe Strukturierung, sobald klar wird, dass Prozesse vereinheitlicht, Altsysteme abgelöst, Daten zusammengeführt oder Schnittstellen zwischen bestehenden Systemen geschaffen werden müssen.

Typische Ausgangssituation
Eine ERP Einführung ist sinnvoll, wenn Prozesse nicht mehr transparent sind, Daten in mehreren Systemen gepflegt werden oder ein neues ERP-System mit Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung, Reporting oder individuellen Anwendungen verbunden werden soll.

ERP Einführung beginnt vor der technischen Umsetzung

Ein ERP-System einzuführen bedeutet nicht, einfach eine neue Software bereitzustellen. Die technische Umsetzung ist nur ein Teil des Projekts. Vorher müssen Prozesse, Rollen, Daten, Schnittstellen und Zuständigkeiten so weit geklärt sein, dass das neue System im Tagesgeschäft sinnvoll eingesetzt werden kann.

Wenn diese Grundlagen fehlen, werden bestehende Probleme oft nur in ein neues System übertragen. Unklare Abläufe, schlechte Datenqualität, doppelte Pflege oder fehlende Schnittstellen bleiben dann bestehen und erschweren den produktiven Betrieb. Eine strukturierte ERP Einführung sorgt deshalb dafür, dass fachliche Anforderungen und technische Umsetzung früh zusammengeführt werden.

Wenn Anforderungen, Zielbild oder Systementscheidung noch nicht ausreichend geklärt sind, kann eine vorgelagerte ERP Beratung für den Mittelstand sinnvoll sein. Die ERP Einführung setzt darauf auf und konzentriert sich auf Projektphasen, Datenmigration, Schnittstellen, Tests, Schulung und Go-live.

Wichtig für den Projekterfolg
Je früher Prozesse, Daten, Rollen und Schnittstellen geklärt werden, desto besser lässt sich eine ERP Einführung planen, testen und in den laufenden Betrieb überführen.

Die wichtigsten Phasen einer ERP Einführung

Eine ERP Einführung sollte in klaren Phasen geplant werden. So wird sichtbar, welche Aufgaben fachlich, organisatorisch und technisch vorbereitet werden müssen. Besonders wichtig ist, dass Analyse, Prozessklärung, Datenmigration, Schnittstellen, Tests und Go-live nicht getrennt voneinander betrachtet werden.

Je nach Ausgangssituation kann der Projektumfang unterschiedlich sein. Ein Unternehmen, das ein bestehendes ERP-System erweitert, hat andere Anforderungen als ein Unternehmen, das ein Altsystem ablöst oder erstmals eine zentrale ERP-Struktur aufbaut. Trotzdem hilft ein strukturierter Ablauf dabei, Risiken früh zu erkennen und Entscheidungen nachvollziehbar zu treffen.

01
Analyse und Projektziele
Ausgangssituation, Ziele, Systeme, Fachbereiche, Prozesse und Projektumfang erfassen.
02
Anforderungen und Prozesse
Fachliche Anforderungen, Rollen, Workflows, Freigaben und notwendige Prozessänderungen klären.
03
Datenmigration vorbereiten
Stammdaten, Produktdaten, Kunden- und Bewegungsdaten prüfen, bereinigen und für die Übernahme strukturieren.
04
Schnittstellen und Umsetzung
ERP-Anbindungen, Middleware, Datenflüsse und technische Erweiterungen planen, umsetzen und abstimmen.
05
Test, Schulung und Go-live
Funktionen, Daten, Schnittstellen und Abläufe testen, Nutzer vorbereiten und den Produktivstart begleiten.

Rollen, Verantwortlichkeiten und Projektteam klären

Eine ERP Einführung betrifft viele Bereiche im Unternehmen. Deshalb reicht es nicht, nur technische Aufgaben zu verteilen. Auch fachliche Verantwortung, Entscheidungswege, Datenpflege, Tests, Freigaben und Kommunikation müssen geklärt werden. Ohne klare Rollen entstehen im Projekt schnell Verzögerungen, widersprüchliche Anforderungen oder offene Entscheidungen.

Besonders hilfreich ist ein Projektteam, das fachliche und technische Perspektiven verbindet. Fachbereiche bringen Prozesswissen ein, interne IT oder externe Partner bewerten Systemlandschaft, Datenflüsse und Schnittstellen. Die Geschäftsführung sorgt für Prioritäten, Ressourcen und verbindliche Entscheidungen.

Auch Key User spielen eine wichtige Rolle. Sie kennen die operativen Abläufe, testen neue Funktionen, geben Feedback und helfen später dabei, die ERP Einführung im Unternehmen zu verankern. Dadurch wird das Projekt nicht nur technisch umgesetzt, sondern auch im Alltag nutzbar.

Rolle Aufgabe im ERP-Projekt Warum das wichtig ist
Geschäftsführung Ziele, Prioritäten, Budgetrahmen und Entscheidungswege festlegen. ERP-Projekte brauchen klare Rückendeckung und verbindliche Entscheidungen.
Fachbereiche Anforderungen, Prozessdetails, Sonderfälle und Alltagssituationen einbringen. Nur die Fachbereiche wissen, welche Abläufe im Tagesgeschäft wirklich funktionieren müssen.
Key User Prozesse testen, Feedback geben und später Kolleginnen und Kollegen unterstützen. Key User verbinden Projektteam und operative Nutzung.
IT und technische Partner Systemlandschaft, Daten, Schnittstellen und technische Umsetzung bewerten. Technische Abhängigkeiten müssen früh sichtbar werden.
Datenverantwortliche Datenqualität, Datenbereinigung, Migration und Pflegeprozesse vorbereiten. Schlechte Datenqualität kann eine ERP Einführung deutlich erschweren.
Projektleitung Aufgaben, Zeitplan, Abstimmungen, Risiken und offene Entscheidungen koordinieren. Ein ERP-Projekt braucht Struktur, Transparenz und laufende Steuerung.
ERP Einführung braucht klare Verantwortung
Je klarer Rollen, Zuständigkeiten und Entscheidungswege definiert sind, desto besser lassen sich Anforderungen, Daten, Schnittstellen und Umsetzungsschritte im Projekt steuern.

Datenmigration und Datenqualität vorbereiten

Daten gehören zu den kritischsten Bereichen einer ERP Einführung. Wenn Stammdaten, Produktdaten, Kundendaten, Lieferantendaten oder Bewegungsdaten unvollständig, doppelt oder uneinheitlich gepflegt sind, kann ein neues ERP-System diese Probleme nicht automatisch lösen. Deshalb sollten Datenqualität, Datenquellen und Migrationslogik früh geprüft werden.

Wichtig ist nicht nur die Frage, welche Daten übernommen werden. Entscheidend ist auch, aus welchen Altsystemen sie stammen, welche Daten bereinigt werden müssen, welche Felder im neuen ERP-System benötigt werden und welche Informationen künftig zwischen ERP, Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung oder Reporting fließen sollen.

maexware betrachtet Datenmigration deshalb eng verbunden mit Datenintegration, Systemlandschaft und Schnittstellenplanung. So wird früh sichtbar, welche Datenquellen beteiligt sind, wo Datenqualität verbessert werden muss und welche Datenflüsse für den späteren Betrieb notwendig sind.

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Daten nicht erst kurz vor dem Go-live prüfen
Eine ERP Einführung wird deutlich schwieriger, wenn Datenqualität, Datenbereinigung und Migrationslogik erst am Ende des Projekts betrachtet werden.
Stammdaten
Kunden, Lieferanten, Artikel, Preise, Adressen, Zahlungsbedingungen und weitere Basisdaten prüfen.
Produktdaten
Produktinformationen, Varianten, Kategorien, Attribute und Datenstrukturen für ERP, Shop oder PIM vorbereiten.
Kunden- und Lieferantendaten
Adressen, Ansprechpartner, Konditionen, Zahlungsarten und Kommunikationsdaten konsistent übernehmen.
Bewegungsdaten
Klären, welche Aufträge, Bestellungen, Lagerbewegungen, Belege oder historischen Daten migriert werden sollen.
Altdaten
Bewerten, welche Informationen übernommen, archiviert, bereinigt oder nicht mehr migriert werden sollen.
Datenflüsse
Definieren, welche Daten künftig zwischen ERP, Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung oder Reporting synchronisiert werden.

Schnittstellen und Systemintegration in der ERP Einführung

Eine ERP Einführung endet nicht an der Grenze des ERP-Systems. In vielen Unternehmen muss das ERP mit Onlineshop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung, Versand, Reporting, CRM oder individuellen Anwendungen zusammenarbeiten. Deshalb sollten Schnittstellen und Systemintegration nicht als nachgelagerte technische Details behandelt werden.

Bereits in der Projektplanung sollte klar sein, welche Systeme angebunden werden, welche Daten in welcher Richtung fließen, wie häufig synchronisiert wird und welche Fehlerfälle berücksichtigt werden müssen. Je besser diese Zusammenhänge vorbereitet sind, desto stabiler kann das ERP-System später im Tagesgeschäft eingesetzt werden.

maexware unterstützt Unternehmen bei Systemintegration, ERP-Schnittstellen, Warenwirtschaft-Schnittstellen und Middleware-Entwicklung. Dadurch lassen sich ERP-Projekte auch dann strukturieren, wenn mehrere Systeme, Datenquellen und Prozessbereiche beteiligt sind.

Schnittstellen früh einplanen
Wenn ERP-Schnittstellen erst nach der Systementscheidung geplant werden, entstehen häufig zusätzliche Aufwände, manuelle Zwischenlösungen oder instabile Datenflüsse.
Integrationsbereich Typische Aufgabe bei der ERP Einführung Warum das früh geplant werden sollte
Onlineshop Bestellungen, Kunden, Preise, Zahlungen, Versanddaten und Statusinformationen anbinden. Shop-Prozesse müssen nach dem Go-live ohne manuelle Nachpflege funktionieren.
Warenwirtschaft Bestände, Lagerbewegungen, Reservierungen und Artikelinformationen abstimmen. Uneinheitliche Bestände führen schnell zu Fehlern in Einkauf, Verkauf und Fulfillment.
PIM und Produktdaten Produktdaten, Attribute, Kategorien und Variantenstrukturen mit ERP und Shop verbinden. Produktinformationen müssen konsistent bleiben, besonders bei größeren Sortimenten.
Buchhaltung Rechnungen, Belege, Zahlungsdaten oder buchhaltungsrelevante Informationen übergeben. Finanzprozesse brauchen nachvollziehbare Datenflüsse und klare Verantwortlichkeiten.
Reporting Kennzahlen, Auswertungen und Datenquellen für Management und Fachbereiche bereitstellen. Reporting funktioniert nur verlässlich, wenn Datenstrukturen und Synchronisation sauber geplant sind.
Individuelle Anwendungen Portale, interne Tools, Middleware oder Spezialsoftware in die ERP-Landschaft einordnen. Bestehende Individualsoftware kann für Abläufe wichtig bleiben und muss sauber angebunden werden.

ERP Einführung im E-Commerce und digitalen Handel

Im digitalen Handel ist eine ERP Einführung besonders anspruchsvoll, weil ERP-Systeme häufig direkt mit Shop, Warenwirtschaft, Produktdaten, Preisen, Bestellungen, Versand und Kundenprozessen verbunden sind. Wenn diese Abläufe nicht sauber geplant werden, entstehen nach dem Go-live schnell manuelle Nacharbeiten, fehlerhafte Datenstände oder Verzögerungen in der Auftragsabwicklung.

Für E-Commerce-Unternehmen und B2B-Händler ist deshalb wichtig, die ERP Einführung nicht getrennt von Shop-Prozessen, Produktdatenmanagement und digitalen Vertriebsabläufen zu betrachten. Bestellungen, Lagerbestände, Kundendaten, Preise und Produktinformationen müssen im Alltag verlässlich zusammenarbeiten.

maexware verbindet ERP-nahe Projektarbeit mit Erfahrung aus digitalem Handel, B2B-E-Commerce, Shopware-Projekten und PIM-Integration. Dadurch können ERP-Einführungen auch dort strukturiert vorbereitet werden, wo Handel, Systeme und Daten eng miteinander verbunden sind.

Shopbestellungen
Bestellungen, Kundeninformationen, Zahlungsstatus, Versanddaten und Auftragsstatus müssen sauber in ERP-Prozesse übergehen.
Bestände und Lager
Lagerbestände, Reservierungen, Verfügbarkeiten und Bewegungen sollten nach der ERP Einführung verlässlich synchronisiert werden.
Produktdaten
Produktinformationen, Varianten, Kategorien, Attribute und Medien müssen zwischen ERP, PIM und Shop konsistent bleiben.
B2B-Prozesse
Kundenspezifische Preise, Freigaben, Portalfunktionen oder individuelle Bestellabläufe sollten früh berücksichtigt werden.
ERP Einführung nicht isoliert betrachten
Gerade im E-Commerce muss ein ERP-System zu Shop, Warenwirtschaft, Produktdaten, B2B-Prozessen und bestehenden Datenflüssen passen. Sonst entstehen nach dem Go-live neue manuelle Workarounds.

Typische Risiken bei der ERP Einführung

ERP Einführungen werden oft dann schwierig, wenn Risiken zu spät erkannt werden. Dazu gehören unklare Anforderungen, unvollständige Daten, unterschätzte Schnittstellen, zu wenig Tests oder fehlende Abstimmung zwischen Fachbereichen und technischer Umsetzung.

Gerade im Mittelstand entstehen Risiken häufig nicht durch eine einzelne falsche Entscheidung, sondern durch viele kleine Unklarheiten im Projektverlauf. Wenn Zuständigkeiten nicht definiert sind, Daten nicht rechtzeitig geprüft werden oder Schnittstellen erst kurz vor dem Go-live auffallen, kann sich der Aufwand deutlich erhöhen.

Eine strukturierte Vorbereitung hilft, diese Punkte früh sichtbar zu machen. Wichtig ist, nicht nur den geplanten Idealprozess zu betrachten, sondern auch Sonderfälle, Fehlerfälle, manuelle Ausnahmen und Abhängigkeiten zwischen Systemen.

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Unklare Anforderungen
Wenn Prozesse, Ziele und Prioritäten nicht eindeutig beschrieben sind, entstehen später Missverständnisse in Umsetzung und Nutzung.
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Zu wenig Zeit für Daten
Datenbereinigung, Migration und Prüfung werden oft unterschätzt, obwohl sie für den Go-live entscheidend sind.
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Schnittstellen unterschätzt
Anbindungen an Shop, WaWi, PIM, Buchhaltung, Reporting oder weitere Systeme werden zu spät oder zu oberflächlich geplant.
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Fachbereiche zu spät eingebunden
Wenn operative Teams erst kurz vor dem Go-live beteiligt werden, fehlen wichtige Praxisanforderungen und Akzeptanz im Alltag.
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Tests zu oberflächlich
ERP-Prozesse sollten mit realistischen Daten, echten Abläufen, Sonderfällen und relevanten Schnittstellen getestet werden.
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Go-live ohne klaren Plan
Produktivstart, Verantwortlichkeiten, Support, Kommunikation und Nacharbeiten brauchen eine klare Struktur.
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Risiken früh sichtbar machen
Viele Probleme bei einer ERP Einführung lassen sich nicht vollständig vermeiden, aber früh erkennen, priorisieren und strukturiert bearbeiten.

Was beeinflusst Aufwand und Kosten einer ERP Einführung?

Der Aufwand einer ERP Einführung hängt stark von Ausgangssituation, Systemlandschaft, Prozesskomplexität und Datenqualität ab. Pauschale Aussagen sind deshalb selten sinnvoll. Ein Projekt mit wenigen Schnittstellen und klaren Datenstrukturen unterscheidet sich deutlich von einer Einführung mit mehreren Standorten, Shop-Anbindungen, PIM, Warenwirtschaft, Buchhaltung und individuellen Erweiterungen.

Wichtig ist, die aufwandsrelevanten Faktoren früh sichtbar zu machen. Dazu gehören Anzahl und Qualität der Datenquellen, Umfang der Datenmigration, notwendige Schnittstellen, individuelle Anpassungen, Testaufwand, Schulung, Rollout und die Frage, wie stark bestehende Prozesse verändert werden müssen.

Auch organisatorische Faktoren beeinflussen den Aufwand. Wenn Entscheidungen lange offen bleiben, Fachbereiche nicht verfügbar sind oder Verantwortlichkeiten unklar sind, kann sich ein ERP-Projekt verzögern. Eine klare Projektstruktur hilft deshalb nicht nur fachlich, sondern auch wirtschaftlich.

Faktor Einfluss auf die ERP Einführung Typische Fragestellung
Prozessumfang Je mehr Abteilungen, Abläufe und Sonderfälle beteiligt sind, desto höher ist der Abstimmungsaufwand. Welche Prozesse sollen im ERP-System abgebildet oder verändert werden?
Datenmigration Datenqualität, Datenmenge, Altsysteme und Bereinigung beeinflussen Aufwand und Projektrisiko. Welche Daten müssen übernommen, bereinigt oder archiviert werden?
Schnittstellen Anbindungen an Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung, Reporting oder weitere Systeme erhöhen die technische Komplexität. Welche Systeme müssen mit dem ERP verbunden werden?
Individuelle Anforderungen Sonderprozesse, Erweiterungen oder individuelle Workflows können zusätzliche Konzeption und Entwicklung erfordern. Welche Anforderungen lassen sich im Standard abbilden und wo sind Anpassungen notwendig?
Tests und Go-live Testaufwand, Schulung, Abnahme, Produktivstart und Nachbetreuung müssen realistisch eingeplant werden. Welche Abläufe, Daten und Schnittstellen müssen vor dem Go-live getestet werden?
Projektorganisation Klare Rollen, Entscheidungen und Verfügbarkeit der Beteiligten beeinflussen Tempo und Planungssicherheit. Wer entscheidet, testet, priorisiert und gibt Projektschritte frei?
Keine seriöse Aufwandsschätzung ohne Analyse
Eine belastbare Einschätzung zur ERP Einführung entsteht erst, wenn Prozesse, Daten, Systeme, Schnittstellen und Projektumfang ausreichend geklärt sind.

Wie maexware ERP-Einführungen unterstützt

maexware unterstützt Unternehmen dabei, ERP-Einführungen technisch und prozessual strukturiert vorzubereiten. Im Mittelpunkt steht nicht nur das ERP-System selbst, sondern das Zusammenspiel von Abläufen, Daten, Schnittstellen, Systemlandschaft und individuellen Anforderungen.

Je nach Projekt kann maexware bestehende Prozesse analysieren, Datenflüsse bewerten, Schnittstellen planen, Systeme integrieren oder individuelle Erweiterungen entwickeln. Besonders wichtig ist dabei, fachliche Anforderungen und technische Umsetzung früh zusammenzubringen.

Damit passt eine ERP Einführung eng zu Business-Prozessen, Schnittstellen- und Individualprogrammierung, Prozessautomatisierung und individueller Softwareentwicklung.

Prozesse strukturieren
Abläufe, Rollen, Zuständigkeiten und Systemabhängigkeiten sichtbar machen, bevor technische Entscheidungen umgesetzt werden.
Datenflüsse bewerten
Datenquellen, Stammdaten, Produktdaten, Migration und künftige Synchronisation zwischen Systemen einordnen.
Schnittstellen planen
ERP, Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung, Reporting oder individuelle Anwendungen technisch verbinden.
Erweiterungen umsetzen
Individuelle Anforderungen, Workflows, Middleware oder Spezialfunktionen dort entwickeln, wo Standardlösungen nicht ausreichen.
ERP Einführung mit Blick auf Prozesse und Systeme
maexware betrachtet ERP-nahe Projekte aus Sicht von Prozessen, Daten, Schnittstellen und technischer Integration. So lassen sich ERP-Einführungen besser auf die tatsächliche Systemlandschaft und die Anforderungen im Unternehmen abstimmen.

Häufige Fragen zur ERP Einführung

Was bedeutet ERP Einführung?
ERP Einführung bezeichnet die strukturierte Vorbereitung und Umsetzung eines ERP-Systems im Unternehmen. Dazu gehören Anforderungen, Prozesse, Datenmigration, Schnittstellen, Rollen, Tests, Schulung und Go-live.
Wie läuft eine ERP Einführung ab?
Eine ERP Einführung läuft typischerweise in mehreren Phasen ab: Analyse, Anforderungsaufnahme, Prozessklärung, Datenmigration, Schnittstellenplanung, technische Umsetzung, Tests, Schulung und Go-live. Der genaue Ablauf hängt von Systemlandschaft, Projektumfang und Unternehmensprozessen ab.
Wie lange dauert eine ERP Einführung?
Die Dauer einer ERP Einführung hängt vom Umfang des Projekts ab. Wichtige Faktoren sind Anzahl der beteiligten Systeme, Datenqualität, Schnittstellen, Prozesskomplexität, individuelle Anpassungen, Tests und Rollout-Planung.
Was ist der Unterschied zwischen ERP Beratung und ERP Einführung?
ERP Beratung klärt Anforderungen, Prozesse, Systemstrategie und Entscheidungsgrundlagen. ERP Einführung beschreibt die konkrete Vorbereitung und Umsetzung des ERP-Projekts, inklusive Datenmigration, Schnittstellen, Tests, Schulung und Go-live.
Welche Rolle spielen Datenmigration und Schnittstellen?
Datenmigration und Schnittstellen sind zentrale Erfolgsfaktoren. Ohne saubere Daten und stabile Verbindungen zu Shop, Warenwirtschaft, PIM, Buchhaltung oder weiteren Systemen entstehen nach dem Go-live schnell manuelle Nacharbeiten oder inkonsistente Datenstände.
Wie unterstützt maexware bei ERP-Einführungen?
maexware unterstützt ERP-nahe Projekte mit Blick auf Prozesse, Datenflüsse, Schnittstellen, Systemintegration und individuelle Erweiterungen. Dadurch können ERP-Einführungen besser auf bestehende Systeme und konkrete Anforderungen abgestimmt werden.
ERP-Einführung strukturiert angehen
Sie planen die Einführung eines ERP-Systems oder möchten ein bestehendes ERP-Projekt technisch und prozessual sauber vorbereiten? maexware unterstützt Sie dabei, Prozesse, Daten, Schnittstellen und Systemlandschaft strukturiert zu bewerten.
ERP-Einführung besprechen
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