Portal entwickeln lassen für Kunden, Partner und interne Prozesse
maexware entwickelt individuelle Webportale für Unternehmen, die Kunden, Partner oder interne Teams über einen geschützten Zugang mit relevanten Daten, Dokumenten, Funktionen und Prozessen verbinden möchten.
Viele Unternehmen stellen Informationen, Dokumente oder Statusdaten noch über E-Mail, PDF, Excel oder manuelle Rückfragen bereit. Dadurch entstehen Medienbrüche, doppelte Arbeit und zusätzlicher Abstimmungsaufwand zwischen internen und externen Beteiligten.
Ein individuelles Webportal schafft dafür einen zentralen browserbasierten Zugang. Unterschiedliche Nutzergruppen erhalten entsprechend ihrer Rolle Zugriff auf die Informationen, Funktionen und Self-Service-Möglichkeiten, die sie für ihre jeweiligen Aufgaben benötigen.
Dabei kann das Portal bestehende Unternehmenssysteme gezielt einbeziehen, statt deren Aufgaben unnötig zu ersetzen. Daten und Dokumente aus ERP, CRM, PIM, Warenwirtschaft, Shop oder weiteren Anwendungen können so für die vorgesehenen Portalprozesse bereitgestellt werden.
Was ist ein Webportal?
Ein Webportal ist ein geschützter browserbasierter Zugang, über den definierte Nutzergruppen auf bereitgestellte Daten, Dokumente und Funktionen zugreifen können. Je nach Anwendungsfall richtet sich ein Portal beispielsweise an Kunden, Partner, Mitarbeiter, Lieferanten oder interne Teams.
Im Unterschied zu einer klassischen Website steht nicht nur die Bereitstellung von Informationen im Vordergrund. Nutzer können innerhalb eines Portals konkrete Aufgaben erledigen, beispielsweise Dokumente abrufen oder hochladen, Statusinformationen einsehen, Anfragen stellen oder Self-Service-Funktionen nutzen.
Welche Bereiche und Funktionen zur Verfügung stehen, kann sich nach Nutzergruppe und Rolle unterscheiden. Login, Berechtigungen und rollenbasierte Ansichten sorgen dafür, dass Nutzer auf die für sie vorgesehenen Inhalte und Funktionen zugreifen können.
Technisch kann ein Webportal eine spezielle Form einer Webanwendung sein. Der Schwerpunkt liegt dabei auf einem geschützten Zugang für definierte Nutzergruppen und einer Benutzeroberfläche, über die relevante Informationen und Funktionen zentral bereitgestellt werden.
Portal, Website oder Webanwendung?
Website, Webanwendung und Webportal können technisch miteinander verbunden sein, erfüllen aber unterschiedliche Aufgaben. Eine Website dient vor allem dazu, Informationen, Inhalte und Leistungen bereitzustellen. Ein Webportal schafft dagegen einen geschützten Bereich für definierte Nutzergruppen.
Eine Webanwendung ist der breitere Begriff für browserbasierte Anwendungen, mit denen Nutzer Daten bearbeiten, Funktionen ausführen oder konkrete Aufgaben erledigen können. Ein Webportal kann eine spezielle Form davon sein, wenn der Zugang für bestimmte Nutzergruppen und die rollenbasierte Bereitstellung von Informationen und Funktionen im Mittelpunkt stehen.
Welche Lösung geeignet ist, hängt deshalb nicht allein davon ab, ob ein Login benötigt wird. Entscheidend ist, wer die Anwendung nutzt, welche Aufgaben dort erledigt werden sollen und ob unterschiedliche Nutzergruppen jeweils eigene Zugriffe und Funktionen benötigen.
| Ansatz | Fokus | Typischer Einsatz |
|---|---|---|
| Website | Informationen, Inhalte, Leistungen und Kontaktmöglichkeiten bereitstellen. | Unternehmensdarstellung, Marketing, Information und öffentlich zugängliche Inhalte. |
| Webanwendung | Daten bearbeiten, Funktionen ausführen und konkrete Aufgaben oder Prozesse browserbasiert unterstützen. | Interne Tools, Fachanwendungen, Dashboards und andere funktionale browserbasierte Anwendungen. |
| Webportal | Definierten Nutzergruppen einen geschützten und rollenbasierten Zugang zu relevanten Informationen und Funktionen bereitstellen. | Kunden-, Partner-, Mitarbeiter-, Lieferanten-, Service- oder andere geschützte Portalbereiche. |
Wann ein individuelles Portal sinnvoll ist
Ein individuelles Portal kann besonders sinnvoll sein, wenn Kunden, Partner, Mitarbeiter, Lieferanten oder interne Teams regelmäßig auf Informationen und Funktionen zugreifen sollen, die bisher über E-Mail, PDF, Excel, Dateiablagen oder manuelle Rückfragen bereitgestellt werden.
Typisch sind Situationen, in denen verschiedene Nutzergruppen unterschiedliche Zugriffe benötigen. Statt Informationen und Aufgaben über mehrere Kommunikationswege zu verteilen, kann ein geschützter Portalbereich die jeweils relevanten Inhalte und Funktionen zentral bereitstellen.
Auch wiederkehrende Anfragen eignen sich für einen Portalansatz. Nutzer können beispielsweise Informationen selbst abrufen, Dokumente bereitstellen, Angaben aktualisieren oder den Bearbeitungsstand eines Vorgangs einsehen. Dadurch lassen sich einzelne manuelle Abstimmungsschritte reduzieren.
Wenn ein Portal zugleich bestehende Geschäftsprozesse digitalisieren soll, kann es als gemeinsame Benutzeroberfläche für definierte Aufgaben und Nutzergruppen dienen. Benötigte Informationen aus bestehenden Unternehmenssystemen lassen sich dabei entsprechend dem jeweiligen Anwendungsfall einbeziehen.
| Ausgangssituation | Typische Herausforderung | Wie ein individuelles Portal unterstützen kann |
|---|---|---|
| Viele manuelle Anfragen | Informationen oder Dokumente werden regelmäßig per E-Mail angefordert und von internen Teams manuell bereitgestellt. | Berechtigte Nutzer können vorgesehene Informationen selbstständig über das Portal abrufen. |
| Unterschiedliche Nutzergruppen | Kunden, Partner, Mitarbeiter oder andere Nutzer benötigen unterschiedliche Inhalte und Funktionen. | Portalbereiche und Zugriffe können entsprechend der jeweiligen Nutzergruppe bereitgestellt werden. |
| Verteilte Dokumente | Dateien werden über E-Mail, unterschiedliche Ablagen oder manuelle Weitergabe verteilt. | Dokumente können an einer definierten Stelle bereitgestellt und den vorgesehenen Nutzern zugänglich gemacht werden. |
| Fehlende Statustransparenz | Nutzer müssen den Stand von Bestellungen, Aufträgen, Tickets oder anderen Vorgängen separat erfragen. | Verfügbare Statusinformationen können zentral im Portal angezeigt werden. |
| Wiederkehrende Self-Service-Aufgaben | Einfache Anfragen oder Datenänderungen werden wiederholt durch interne Teams bearbeitet. | Geeignete Aufgaben können als definierte Self-Service-Funktionen im Portal bereitgestellt werden. |
| Informationen aus mehreren Systemen | Für einen Vorgang benötigte Informationen liegen in unterschiedlichen Unternehmensanwendungen. | Relevante Daten können über definierte Schnittstellen für den jeweiligen Portalprozess zusammengeführt werden. |
Typische Portalarten: Kunden, Partner, Mitarbeiter und Self-Service
Webportale können für unterschiedliche Nutzergruppen und Aufgaben entwickelt werden. Je nach Einsatzbereich stehen beispielsweise der Zugriff auf Informationen und Dokumente, die Zusammenarbeit mit externen Partnern, interne Aufgaben oder Self-Service-Funktionen im Mittelpunkt.
Welche Portalart geeignet ist, hängt davon ab, wer das Portal nutzt und welche Aufgaben dort erledigt werden sollen. Auch mehrere Nutzergruppen können innerhalb einer gemeinsamen Portallösung unterschiedliche Bereiche und Funktionen erhalten.
Für Geschäftskunden mit Bestellungen, Belegen, individuellen Kundendaten oder B2B-Self-Service ist ein B2B-Kundenportal eine spezifische Portalform. Daneben können Portale beispielsweise für Partner, Mitarbeiter, Lieferanten, Servicebereiche oder interne Prozesse entwickelt werden.
Rollen, Rechte, Login und Nutzergruppen
Bei einem Webportal sollte früh geklärt werden, welche Nutzergruppen Zugriff erhalten und welche Bereiche, Informationen oder Funktionen für sie verfügbar sein sollen. Kunden, Partner, Mitarbeiter, Lieferanten oder interne Teams können innerhalb desselben Portals unterschiedliche Aufgaben und Zugriffsrechte benötigen.
Der Login ist dabei nur der technische Einstieg. Entscheidend ist das Rollen- und Rechtekonzept dahinter. Es legt fest, welche Nutzer auf bestimmte Portalbereiche zugreifen und dort Daten einsehen, bearbeiten, hochladen oder weitere vorgesehene Aktionen ausführen dürfen.
Gerade bei mehreren Nutzergruppen sollten Sichtbarkeit und Berechtigungen klar voneinander abgegrenzt werden. Informationen können aus denselben Datenquellen stammen und dennoch je nach Rolle unterschiedlich angezeigt, bearbeitet oder ausgeblendet werden.
Neben Rollen und Rechten sollten auch Authentifizierung, Benutzerverwaltung und spätere Anpassungen am Berechtigungskonzept berücksichtigt werden. Dadurch kann das Portal unterschiedliche Nutzergruppen und Verantwortlichkeiten nachvollziehbar abbilden.
| Bereich | Typische Aufgabe | Worauf geachtet werden sollte |
|---|---|---|
| Login | Nutzer erhalten geschützten Zugriff auf das Portal und die für sie vorgesehenen Bereiche. | Authentifizierung, Benutzerverwaltung, Passwortprozesse und mögliche Single-Sign-on-Anforderungen klären. |
| Nutzergruppen | Unterschiedliche interne und externe Nutzer werden entsprechend ihrer Rolle im Portal voneinander unterschieden. | Nutzergruppen mit Portalbereichen, Datenzugriffen und Verantwortlichkeiten verbinden. |
| Rollen | Rollen bestimmen, welche Funktionen und Bereiche ein Nutzer verwenden kann. | Rollen nachvollziehbar modellieren und mögliche spätere Anpassungen berücksichtigen. |
| Rechte | Berechtigungen legen fest, welche Daten oder Funktionen gelesen, bearbeitet oder anderweitig genutzt werden dürfen. | Zugriffsrechte passend zu Aufgaben, Datenschutz und fachlichen Anforderungen definieren. |
| Ansichten | Unterschiedliche Nutzergruppen erhalten je nach Rolle verschiedene Informationen, Dokumente oder Aktionen. | Sichtbarkeit, Nutzerführung und verfügbare Funktionen rollenabhängig planen. |
| Freigaben | Bestimmte Vorgänge oder Änderungen können vor der weiteren Verarbeitung geprüft oder freigegeben werden. | Zuständigkeiten, Berechtigungen und erforderliche Freigabeschritte eindeutig festlegen. |
Daten, Dokumente, Statuswerte und Self-Service-Funktionen
Ein Webportal kann Informationen und Funktionen dort bereitstellen, wo Nutzer wiederkehrend darauf zugreifen oder definierte Aufgaben selbst erledigen sollen. Dazu können je nach Anwendungsfall Dokumente, Statusinformationen, Stammdaten, Tickets, Uploads oder weitere Self-Service-Funktionen gehören.
Statt benötigte Informationen bei jeder Anfrage manuell bereitzustellen, können vorgesehene Inhalte direkt über das Portal zugänglich gemacht werden. Nutzer sehen dabei nur die Daten und Funktionen, die für ihren jeweiligen Portalbereich vorgesehen sind.
Self-Service geht über das reine Abrufen von Informationen hinaus. Nutzer können beispielsweise Angaben aktualisieren, Dokumente bereitstellen, Anfragen erfassen oder den Status eines Vorgangs nachvollziehen. Welche Aktionen möglich sind, richtet sich nach dem konkreten Anwendungsfall und den dafür definierten Berechtigungen.
Entscheidend ist dabei auch, woher die angezeigten Informationen stammen und wohin eingegebene Daten übertragen werden sollen. Datenquellen, Aktualisierung, Validierung und erforderliche Systemübergänge sollten deshalb bereits bei der Konzeption der Portal-Funktionen berücksichtigt werden.
| Portal-Funktion | Typische Aufgabe | Worauf geachtet werden sollte |
|---|---|---|
| Dokumente | Rechnungen, Verträge, Angebote, Lieferscheine oder andere relevante Unterlagen bereitstellen. | Dokumententypen, Zugriffsrechte, Ablage, Aktualisierung und benötigte Datenquellen klären. |
| Statuswerte | Den aktuellen Stand von Bestellungen, Aufträgen, Tickets, Lieferungen oder anderen Vorgängen anzeigen. | Datenquelle, Aktualisierung und Sichtbarkeit der jeweiligen Statusinformationen definieren. |
| Stammdaten | Vorgesehene Kunden-, Partner-, Lieferanten- oder andere Stammdaten anzeigen und bei Bedarf bearbeiten. | Datenhoheit, Schreibrechte, Validierung und erforderliche Aktualisierungsprozesse berücksichtigen. |
| Tickets und Anfragen | Nutzer erfassen Anfragen, Rückmeldungen oder Servicefälle direkt über das Portal. | Benötigte Angaben, Zuständigkeiten, Statusinformationen und mögliche Systemübergaben festlegen. |
| Uploads | Nutzer stellen vorgesehene Dateien, Nachweise oder Dokumente über das Portal bereit. | Dateitypen, Berechtigungen, Validierung, Ablage und weitere Verarbeitung klären. |
| Self-Service | Nutzer führen definierte wiederkehrende Aktionen selbst aus, ohne jeden Schritt über interne Ansprechpartner anzustoßen. | Verfügbare Funktionen, Berechtigungen, Validierung und anschließende Verarbeitung aufeinander abstimmen. |
ERP, CRM, Warenwirtschaft und Dokumentensysteme im Portal
Ein Webportal muss benötigte Informationen nicht selbst verwalten. Daten, Dokumente und Statusinformationen liegen häufig bereits in ERP, CRM, PIM, Warenwirtschaft, Shop, Dokumentensystemen oder anderen Unternehmensanwendungen vor und können für die vorgesehenen Portalbereiche bereitgestellt werden.
Das Portal bildet dabei die Benutzeroberfläche für definierte Nutzergruppen, während bestehende Systeme weiterhin bestimmte Daten und Prozesse führen können. Je nach Anwendungsfall werden Informationen nur angezeigt, im Portal bearbeitet oder nach einer Eingabe an ein angebundenes System übergeben.
Deshalb sollte früh geklärt werden, welches System für welche Daten führend ist. Ebenso wichtig ist, in welche Richtung Informationen übertragen werden, wie aktuell sie sein müssen und was bei Änderungen oder fehlerhaften Übertragungen geschieht.
Sollen beispielsweise Aufträge, Rechnungen, Kundendaten oder Belege aus einem ERP im Portal bereitgestellt oder zwischen beiden Anwendungen ausgetauscht werden, kann eine passende ERP-Schnittstelle erforderlich sein. Wenn mehrere Anwendungen zu einer gemeinsamen Systemlandschaft verbunden werden sollen, vertieft die Systemintegration das Zusammenspiel der beteiligten Systeme.
| System | Typische Rolle für das Portal | Worauf geachtet werden sollte |
|---|---|---|
| ERP | Kann beispielsweise Kunden-, Auftrags-, Rechnungs-, Beleg- oder Lieferinformationen für das Portal bereitstellen. | Datenhoheit, Statuswerte, Schreibrechte, Beleglogik und erforderliche Aktualisierung klären. |
| CRM | Kann je nach Portal relevante Kunden-, Ansprechpartner-, Aktivitäts- oder Serviceinformationen bereitstellen. | Zugriffsrechte, Datenschutz, Zuständigkeiten, Aktualisierung und Sichtbarkeit der benötigten Daten berücksichtigen. |
| PIM | Kann Produktdaten, Attribute, Medien, technische Informationen oder zugehörige Dokumente liefern. | Benötigte Daten, Mapping, Datenqualität, Aktualisierung und Darstellung im Portal klären. |
| Warenwirtschaft | Kann Artikel-, Bestands-, Verfügbarkeits-, Lager- oder Lieferinformationen für Portalprozesse bereitstellen. | Bestands- und Statuslogik, Aktualisierung sowie die benötigten Datenflüsse berücksichtigen. |
| Shop und E-Commerce | Kann je nach Anwendungsfall Kunden-, Bestell-, Produkt-, Zahlungs- oder Versandinformationen einbeziehen. | Relevante Datenobjekte, Kundenzuordnung, Statusinformationen und Schnittstellen zwischen Shop und Portal definieren. |
| Dokumentensystem | Kann vorgesehene Verträge, Rechnungen, Angebote, Nachweise oder andere Dokumente für berechtigte Portalnutzer bereitstellen. | Dokumentenzugriff, Berechtigungen, Zuordnung, Aktualisierung und Ablage berücksichtigen. |
| Middleware | Kann den Datenaustausch zwischen Portal und mehreren beteiligten Anwendungen koordinieren. | Datenflüsse, Mapping, Monitoring, Fehlerbehandlung und Verantwortlichkeiten definieren. |
Standardportal oder individuelle Portalentwicklung?
Nicht jedes Portal muss individuell entwickelt werden. Wenn die benötigten Funktionen weitgehend durch eine vorhandene Portalsoftware oder ein bestehendes System abgedeckt werden, kann eine Standardlösung ausreichend sein. Entscheidend ist, ob sich die tatsächlichen Anforderungen damit sinnvoll abbilden lassen.
Eine individuelle Portalentwicklung kommt vor allem dann infrage, wenn Zugriffe, Funktionen, Datenstrukturen oder die Anbindung bestehender Systeme stark vom konkreten Anwendungsfall abhängen. Das Portal kann dann gezielt auf die benötigten Nutzergruppen und die vorhandene Systemlandschaft ausgerichtet werden.
Zwischen beiden Ansätzen liegt häufig eine hybride Lösung. Bestehende Anwendungen bleiben dabei erhalten und werden durch individuelle Portalbereiche, Funktionen oder Schnittstellen ergänzt. So muss nicht zwangsläufig eine vorhandene Systemlandschaft ersetzt werden, nur weil ein neuer digitaler Zugang benötigt wird.
Welcher Ansatz geeignet ist, sollte deshalb anhand der fachlichen Anforderungen und der vorhandenen Systeme entschieden werden. Neben dem aktuellen Funktionsumfang spielen auch Anpassbarkeit, Integrationsmöglichkeiten und die geplante Weiterentwicklung eine Rolle.
| Ansatz | Kann sinnvoll sein, wenn | Zu prüfen |
|---|---|---|
| Standardlösung | Benötigte Portal-Funktionen bereits weitgehend vorhanden sind und nur begrenzte individuelle Anpassungen erforderlich sind. | Funktionsumfang, Anpassbarkeit, Rollen- und Rechtekonzept, Integrationsmöglichkeiten sowie mögliche Systemgrenzen. |
| Individuelle Portalentwicklung | Nutzerführung, Funktionen, Datenzugriffe oder Systemanbindungen gezielt für den konkreten Anwendungsfall entwickelt werden sollen. | Fachliche Anforderungen, technische Architektur, Berechtigungen, Schnittstellen sowie Betrieb und Weiterentwicklung. |
| Hybrider Ansatz | Bestehende Anwendungen weiter genutzt und durch individuelle Portalbereiche, Funktionen oder Integrationen ergänzt werden sollen. | Systemrollen, Datenhoheit, technische Grenzen der vorhandenen Anwendungen und die Aufteilung zwischen Standard und individueller Entwicklung. |
Was beeinflusst Aufwand und Umfang eines Portals?
Aufwand und Umfang eines Portals richten sich nach dem konkreten Anwendungsfall. Ein Portal mit wenigen Nutzergruppen und klar abgegrenzten Funktionen stellt andere Anforderungen als eine Lösung mit differenzierten Zugriffsrechten, umfangreichem Self-Service und mehreren angebundenen Systemen.
Entscheidend ist deshalb nicht allein, wie viele Seiten oder Portalbereiche umgesetzt werden. Auch fachliche Logik, Berechtigungen, Datenflüsse und die Integration in die bestehende Systemlandschaft können den Projektumfang wesentlich beeinflussen.
Zusätzlich sollten Anforderungen an Testing, Betrieb und spätere Weiterentwicklung früh berücksichtigt werden. Welche Faktoren besonders relevant sind, hängt von den vorgesehenen Nutzern, Funktionen und technischen Rahmenbedingungen des Portals ab.
Typische Risiken bei Portal-Projekten
Risiken bei Portal-Projekten entstehen nicht nur bei der technischen Umsetzung. Wenn Nutzergruppen, Berechtigungen, Datenquellen oder fachliche Abläufe zu spät geklärt werden, kann ein technisch funktionierendes Portal entstehen, das die tatsächlichen Anforderungen nur unzureichend unterstützt.
Besonders wichtig sind klare Verantwortlichkeiten für Zugriffe und Daten. Es sollte nachvollziehbar sein, welche Nutzer welche Informationen sehen oder bearbeiten dürfen, welches System bestimmte Daten führt und wie Änderungen zwischen Portal und angebundenen Anwendungen verarbeitet werden.
Auch die Nutzung des Portals selbst sollte früh berücksichtigt werden. Verständliche Funktionen, nachvollziehbare Statusinformationen und gezieltes Testing helfen dabei, Probleme bei Berechtigungen, Datenflüssen oder Self-Service-Abläufen vor dem produktiven Einsatz zu erkennen.
| Risiko | Mögliche Auswirkung | Was berücksichtigt werden sollte |
|---|---|---|
| Unklare Nutzergruppen | Portalbereiche und Funktionen passen nicht ausreichend zu den tatsächlichen Aufgaben der jeweiligen Nutzer. | Nutzergruppen, Aufgaben, Verantwortlichkeiten und benötigte Portalbereiche vor der Umsetzung definieren. |
| Unklares Rollen- und Rechtekonzept | Zugriffe und Bearbeitungsmöglichkeiten lassen sich schwer nachvollziehen oder entsprechen nicht den vorgesehenen Verantwortlichkeiten. | Rollen, Rechte, Sichtbarkeit und erlaubte Aktionen strukturiert modellieren und gezielt testen. |
| Unklare Datenquellen | Informationen können unterschiedlich aktuell sein, mehrfach gepflegt werden oder aus dem falschen System stammen. | Datenhoheit, führende Systeme, Aktualisierung und erforderliche Datenflüsse festlegen. |
| Unstrukturierte Dokumente | Dokumente lassen sich nur schwer zuordnen oder den vorgesehenen Nutzern und Vorgängen bereitstellen. | Dokumententypen, Zuordnung, Berechtigungen, Ablage und benötigte Zugriffe definieren. |
| Unklare Self-Service-Abläufe | Nutzer wissen nicht eindeutig, welche Schritte erforderlich sind oder wie ein Vorgang weiterbearbeitet wird. | Nutzerführung, erforderliche Eingaben, Validierung und Statusinformationen aufeinander abstimmen. |
| Ungeklärte Systemübergänge | Daten werden nicht wie vorgesehen zwischen Portal und angebundenen Anwendungen übertragen oder müssen zusätzlich manuell bearbeitet werden. | Datenflüsse, Schnittstellen, Mapping, Fehlerbehandlung und Verantwortlichkeiten früh definieren. |
| Begrenzte Wartbarkeit | Spätere Änderungen an Funktionen, Berechtigungen oder Integrationen verursachen unnötigen Anpassungsaufwand. | Architektur, Datenmodell, Dokumentation und Erweiterbarkeit bereits bei der Konzeption berücksichtigen. |
| Unzureichendes Testing | Fehler bei Berechtigungen, Funktionen oder Systemübergängen werden erst im produktiven Einsatz sichtbar. | Relevante Nutzerrollen, Portal-Funktionen und integrierte Abläufe anhand definierter Testszenarien prüfen. |
Wie maexware Webportale entwickelt
Die Entwicklung eines individuellen Webportals beginnt bei maexware mit dem konkreten Anwendungsfall. Zunächst wird geklärt, wer das Portal nutzen soll, welche Aufgaben dort erledigt werden und welche Informationen oder Funktionen dafür benötigt werden.
Darauf aufbauend werden Nutzergruppen, Berechtigungen, Datenstrukturen und erforderliche Systemanbindungen geplant. Bestehende Anwendungen werden dabei entsprechend ihrer fachlichen Rolle einbezogen, damit das Portal benötigte Informationen und Funktionen gezielt bereitstellen kann.
Die technische Umsetzung richtet sich anschließend nach diesen Anforderungen. Dabei werden Portaloberfläche, Funktionen und Integrationen zusammengeführt und die vorgesehenen Nutzerrollen und Abläufe getestet. Auch Betrieb und spätere Erweiterungen werden bei der technischen Konzeption berücksichtigt.
Häufige Fragen zur Portalentwicklung
Was ist ein Webportal? ▾
Was ist der Unterschied zwischen Portal, Website und Webanwendung? ▾
Wann ist ein individuelles Portal sinnvoll? ▾
Welche Arten von Webportalen gibt es? ▾
Warum sind Rollen und Rechte bei einem Portal wichtig? ▾
Welche Self-Service-Funktionen kann ein Portal bieten? ▾
Welche Systeme können an ein Webportal angebunden werden? ▾
Reicht ein Standardportal oder ist individuelle Portalentwicklung sinnvoll? ▾
Was beeinflusst Aufwand und Umfang eines Portals? ▾
Wie entwickelt maexware individuelle Webportale? ▾
Individuelles Portal für Kunden, Partner und interne Prozesse umsetzen
Ein individuelles Webportal kann Kunden, Partnern, Mitarbeitern oder internen Teams einen geschützten Zugang zu den für sie vorgesehenen Informationen und Funktionen bereitstellen. Entscheidend ist, dass Nutzergruppen, Berechtigungen und Portalbereiche zum konkreten Anwendungsfall passen.
Dabei kann das Portal bestehende Unternehmenssysteme gezielt einbeziehen, statt deren Aufgaben unnötig zu ersetzen. Welche Daten, Funktionen und Integrationen benötigt werden, richtet sich nach den vorgesehenen Portalprozessen und der vorhandenen Systemlandschaft.
maexware entwickelt individuelle Webportale auf Basis der fachlichen Anforderungen und der bestehenden Systemlandschaft. Nutzer, Funktionen, Berechtigungen und erforderliche Systemanbindungen werden dabei so aufeinander abgestimmt, dass daraus eine passende Portallösung entsteht.
