Eine Shopware Migration Checkliste hilft Ihnen, den Umstieg von Shopware 5 auf Shopware 6 strukturiert vorzubereiten und typische Risiken frühzeitig zu erkennen. Denn eine Migration ist kein einfaches Update, sondern ein komplexes IT-Migrationsprojekt: Daten, Plugins, Theme, SEO, Hosting, ERP, Warenwirtschaft, Schnittstellen und der laufende Shopbetrieb müssen sauber geplant und getestet werden.
Gerade bei gewachsenen Shopware-5-Shops entstehen viele Probleme nicht erst beim Go-live, sondern bereits in der Vorbereitung. Veraltete Plugins, unklare Datenstrukturen, individuelle Anpassungen, nicht dokumentierte Schnittstellen oder fehlende SEO-Weiterleitungen können den Umstieg auf Shopware 6 unnötig riskant machen.
Diese Checkliste zeigt Ihnen, welche Punkte Sie vor, während und nach der Migration prüfen sollten. Sie ist bewusst praktisch aufgebaut: vom ersten Migrationscheck über Datenmigration, Plugin-Prüfung, Shopware 6 Hosting, ERP-Anbindung und SEO-Mapping bis zum kontrollierten Go-live.
Wenn Sie zunächst verstehen möchten, wie der gesamte Wechsel technisch und strategisch einzuordnen ist, finden Sie in unserem ausführlichen Guide zur Migration von Shopware 5 auf Shopware 6 eine vollständige Einordnung zu Ablauf, Kosten, SEO-Risiken, Plugins und Schnittstellen.
Kurz zusammengefasst: Eine sichere Shopware Migration beginnt nicht mit dem Datenimport, sondern mit einer sauberen Vorbereitung. Wer Produkte, Kundendaten, SEO-Rankings, Plugins, ERP, Warenwirtschaft und Bestellprozesse schützen möchte, braucht eine klare Checkliste für Analyse, Umsetzung, Testing, Go-live und Monitoring.
Warum eine Shopware Migration Checkliste wichtig ist
Viele Unternehmen unterschätzen den Aufwand einer Shopware Migration, weil der bestehende Shop auf den ersten Blick noch funktioniert. Produkte sind sichtbar, Bestellungen gehen ein und zentrale Prozesse laufen scheinbar stabil. Trotzdem kann der technische Unterbau bereits veraltet sein: alte Plugins, historisch gewachsene Schnittstellen, manuelle Workarounds, unvollständige Produktdaten oder SEO-Strukturen, die nicht sauber dokumentiert sind.
Genau hier hilft eine strukturierte Checkliste. Sie macht sichtbar, welche Bereiche vor dem Umstieg auf Shopware 6 geprüft werden müssen und welche Aufgaben nicht erst kurz vor dem Go-live auffallen dürfen. Eine gute Checkliste ersetzt keinen technischen Audit, schafft aber eine klare Grundlage für Planung, Aufwandseinschätzung und Risikobewertung.
Besonders wichtig ist die Checkliste, wenn Ihr Shop mit mehreren Systemen verbunden ist. Dazu gehören ERP, Warenwirtschaft, PIM, Zahlungsanbieter, Versanddienstleister, Tracking-Tools, Newsletter-Systeme oder individuelle Backend-Systeme. Eine Migration betrifft dann nicht nur den Shop selbst, sondern den gesamten digitalen Bestell- und Datenprozess.
Was eine Shopware Migration Checkliste leisten sollte
Eine professionelle Checkliste sollte nicht nur technische Aufgaben sammeln, sondern den gesamten Migrationsprozess abbilden. Dazu gehören strategische Entscheidungen, technische Prüfungen, Datenqualität, SEO-Sicherheit, Schnittstellen, Hosting, Testing und Nachbetreuung.
- Strategische Planung: Ist klar, warum migriert wird und welches Zielsystem aufgebaut werden soll?
- Technische Analyse: Sind Shopware-5-Version, Plugins, Theme, Hosting und individuelle Anpassungen dokumentiert?
- Datenqualität: Sind Produktdaten, Kategorien, Varianten, Kundendaten und Bestellungen vollständig und sauber strukturiert?
- SEO-Sicherheit: Sind wichtige URLs, Rankings, Meta-Daten, Canonicals und 301-Weiterleitungen vorbereitet?
- Schnittstellen: Sind ERP, Warenwirtschaft, PIM, Payment, Versand und weitere Integrationen bekannt und testbar?
- Go-live: Gibt es einen klaren Ablauf, Verantwortlichkeiten, Backups, Rollback-Szenario und Monitoring?
Je früher diese Punkte geprüft werden, desto geringer ist das Risiko für Ausfallzeiten, Datenfehler, Rankingverluste oder operative Probleme nach dem Livegang. Gerade bei komplexen Shops mit ERP, Warenwirtschaft oder individuellen Schnittstellen lohnt sich vor dem Projektstart ein professioneller Shopware Migrationscheck, um kritische Abhängigkeiten frühzeitig zu erkennen.
Strategische Entscheidungen vor der Shopware Migration
Bevor die eigentliche Migration beginnt, sollten grundlegende Entscheidungen zur Zielarchitektur getroffen werden. Viele Shopware-5-Shops sind über Jahre gewachsen: individuelle Plugins, direkte Datenbankzugriffe, manuelle Prozesse, spezielle Serverkonfigurationen und mehrere angebundene Backend-Systeme. Diese gewachsene Struktur einfach in Shopware 6 nachzubauen, ist selten die beste Lösung.
Eine Shopware Migration ist deshalb auch eine Chance, den technischen Aufbau des Shops zu modernisieren. Dazu gehört die Frage, wie der neue Shop betrieben wird, welche Systeme angebunden bleiben, welche Altlasten entfernt werden und wie skalierbar die neue Umgebung sein soll.
Zielarchitektur prüfen: On-Premise, Cloud oder Managed Hosting?
Eine wichtige Entscheidung betrifft das zukünftige Shopware 6 Hosting. Soll der neue Shop weiterhin on-premise auf eigener Infrastruktur laufen, in ein Managed Hosting wechseln oder Teil einer Cloud-Migration werden? Diese Entscheidung beeinflusst Performance, Sicherheit, Wartung, Skalierung und Betriebskosten.
| Entscheidung | Option | Worauf Sie achten sollten |
|---|---|---|
| On-Premise | Eigene Server oder eigene Infrastruktur | Hohe Kontrolle, aber mehr Verantwortung für Wartung, Sicherheit, Updates und Skalierung. |
| Managed Hosting | Spezialisierter Hosting-Partner für Shopware | Gute Balance aus Performance, technischer Betreuung und planbarem Betrieb. |
| Cloud | Cloud-basierte Infrastruktur oder Shopware Cloud | Skalierbarkeit und moderne Betriebsmodelle, aber genaue Prüfung von Integrationen, Datenflüssen und Kosten notwendig. |
Die Frage On-Premise vs. Cloud sollte nicht isoliert betrachtet werden. Entscheidend ist, welche Anforderungen Ihr Shop an Performance, Datenschutz, ERP-Anbindung, Schnittstellen, Deployment, Wartung und Skalierung stellt. Eine Cloud-Strategie kann sinnvoll sein, wenn der Shop stark wächst, saisonale Lastspitzen hat oder der technische Betrieb vereinfacht werden soll. Sie ist aber nicht automatisch die beste Lösung für jedes Unternehmen.
Monolithisch gewachsener Shop oder moderne API-first Architektur?
Viele ältere Shopware-5-Projekte sind monolithisch gewachsen. Funktionen wurden über Plugins, individuelle Anpassungen oder direkte Systemabhängigkeiten gelöst. Shopware 6 ist dagegen moderner aufgebaut und stärker auf API-first, modulare Erweiterbarkeit und klarere Systemgrenzen ausgelegt.
| Prüffrage | Gewachsene Shopware-5-Struktur | Moderne Zielarchitektur mit Shopware 6 |
|---|---|---|
| Architektur | Häufig monolithisch, historisch gewachsen und schwer dokumentiert | Modularer Aufbau mit klareren Schnittstellen und API-first Ansatz |
| Integrationen | Direkte Plugin-Abhängigkeiten oder individuelle Einzelverbindungen | Saubere API-Anbindung, Middleware oder serviceorientierte Architektur |
| Wartbarkeit | Änderungen können viele Abhängigkeiten auslösen | Bessere Trennung von Shop, ERP, Warenwirtschaft und weiteren Systemen |
| Skalierung | Oft stark vom gesamten System abhängig | Besser planbar durch moderne Hosting-, Cache- und Deployment-Konzepte |
| Weiterentwicklung | Neue Funktionen können durch Altlasten blockiert werden | Flexible Erweiterung über Apps, APIs und individuelle Entwicklung |
Diese Entscheidung ist besonders wichtig, wenn Ihr Shop mit ERP, Warenwirtschaft, PIM, CRM, Versanddienstleistern oder individuellen Backend-Systemen verbunden ist. Dann geht es nicht nur um die Oberfläche des Shops, sondern um eine stabile Systemlandschaft für Produktdaten, Lagerbestände, Kunden, Bestellungen, Rechnungen und Versandprozesse.
Strategische Checkliste vor dem Projektstart
- Ist das Ziel der Migration klar definiert: technisches Update, Relaunch, Performance-Verbesserung, B2B-Ausbau oder Prozessautomatisierung?
- Ist entschieden, ob Shopware 6 on-premise, im Managed Hosting oder in einer Cloud-Umgebung betrieben werden soll?
- Gibt es einen Software-Migrationsplan mit Verantwortlichkeiten, Zeitplan, Risiken und Abhängigkeiten?
- Sind alle angebundenen Systeme dokumentiert, insbesondere ERP, Warenwirtschaft, PIM, Zahlungsanbieter, Versand und Tracking?
- Ist bekannt, welche Funktionen aus Shopware 5 in Shopware 6 neu gedacht, ersetzt oder individuell entwickelt werden müssen?
- Wurde geprüft, welche Legacy-System-Probleme bestehen: veraltete Plugins, unklare Datenstrukturen, manuelle Workarounds oder nicht dokumentierte Schnittstellen?
- Gibt es eine realistische Aufwandseinschätzung für Datenmigration, Theme, Plugins, SEO, Schnittstellen und Testing?
Je klarer diese strategischen Fragen beantwortet sind, desto stabiler verläuft das eigentliche Migrationsprojekt. Eine gute Checkliste beginnt deshalb nicht beim Import der Daten, sondern bei der Frage, welches Zielsystem Ihr Unternehmen wirklich braucht.
Checkliste vor der Shopware Migration
Die wichtigste Phase einer Shopware Migration findet statt, bevor die ersten Daten übertragen werden. In dieser Vorbereitungsphase wird entschieden, ob das Projekt kontrolliert verläuft oder ob während der Umsetzung ständig neue Probleme auftauchen. Deshalb sollte jeder Shopware-5-Shop vor dem Umstieg systematisch analysiert werden.
Eine gute Vorbereitung umfasst nicht nur technische Punkte. Auch Verantwortlichkeiten, Projektziele, interne Ressourcen, Abhängigkeiten zu Drittsystemen und die geplante Go-live-Phase müssen klar definiert sein. Besonders bei gewachsenen Shops ist es sinnvoll, die Migration wie ein IT-Migrationsprojekt zu behandeln – mit Projektplan, Risikoanalyse, Testumgebung und klaren Abnahmekriterien.
Projektziele und Verantwortlichkeiten klären
- Ist klar definiert, warum die Migration durchgeführt wird?
- Geht es nur um den Wechsel auf Shopware 6 oder gleichzeitig um Relaunch, Performance, SEO, B2B-Funktionen oder Prozessautomatisierung?
- Gibt es intern einen Projektverantwortlichen für Entscheidungen und Freigaben?
- Sind alle beteiligten Bereiche eingebunden: Marketing, Vertrieb, IT, Lager, Buchhaltung, Kundenservice und Geschäftsführung?
- Ist geklärt, welche Aufgaben intern übernommen werden und welche durch eine externe Shopware Agentur umgesetzt werden sollen?
- Gibt es einen realistischen Zeitplan mit Puffer für Tests, Korrekturen und Freigaben?
Bestehenden Shopware-5-Shop analysieren
- Welche Shopware-5-Version ist aktuell im Einsatz?
- Welche Plugins sind installiert, aktiv oder historisch vorhanden?
- Welche individuellen Anpassungen wurden am Shop, Theme oder Checkout vorgenommen?
- Gibt es direkte Datenbankanpassungen, Cronjobs oder manuelle Workarounds?
- Welche Funktionen sind geschäftskritisch und müssen in Shopware 6 zwingend wieder verfügbar sein?
- Welche Funktionen werden kaum genutzt und können im Zuge der Migration entfernt werden?
Datenqualität vor der Migration prüfen
Viele Probleme bei der Datenmigration entstehen durch unklare oder fehlerhafte Datenstrukturen im alten System. Deshalb sollte vor dem Import in Shopware 6 geprüft werden, welche Daten wirklich benötigt werden und welche Daten bereinigt werden können.
- Sind Produktdaten vollständig, aktuell und einheitlich gepflegt?
- Sind Kategorien logisch aufgebaut oder historisch gewachsen?
- Sind Varianten, Eigenschaften, Hersteller und Medien sauber zugeordnet?
- Gibt es doppelte, veraltete oder nicht mehr benötigte Produkte?
- Sind Kundendaten, Kundengruppen und Adressdaten konsistent?
- Müssen alte Bestellungen vollständig migriert werden oder reicht ein definierter Zeitraum?
- Gibt es Daten, die aus rechtlichen, steuerlichen oder operativen Gründen erhalten bleiben müssen?
Risiken und Abhängigkeiten dokumentieren
Vor dem Projektstart sollten alle kritischen Abhängigkeiten dokumentiert werden. Dazu gehören nicht nur Shopware-Plugins, sondern auch ERP-Systeme, Warenwirtschaft, PIM, Payment, Versand, Tracking, Newsletter, Marktplätze und individuelle Schnittstellen.
- Welche externen Systeme sind mit dem Shop verbunden?
- Welche Daten werden zwischen Shopware und diesen Systemen ausgetauscht?
- Wie oft findet die Synchronisation statt: in Echtzeit, zeitgesteuert oder manuell?
- Welche Prozesse dürfen nach dem Go-live auf keinen Fall ausfallen?
- Gibt es dokumentierte Ansprechpartner oder technische Zugänge für alle Systeme?
- Sind API-Schlüssel, Schnittstellenbeschreibungen und Zugangsdaten vollständig vorhanden?
- Ist bekannt, welche Systeme während der Migration angepasst oder neu angebunden werden müssen?
Praktische Vorbereitungs-Checkliste
| Bereich | Prüffrage | Status |
|---|---|---|
| Projektziel | Ist klar, welches Ziel mit der Migration erreicht werden soll? | Offen / In Arbeit / Erledigt |
| Verantwortung | Gibt es interne Ansprechpartner für technische und fachliche Entscheidungen? | Offen / In Arbeit / Erledigt |
| Shop-Analyse | Sind Version, Plugins, Theme und individuelle Anpassungen dokumentiert? | Offen / In Arbeit / Erledigt |
| Datenqualität | Sind Produkt-, Kunden- und Bestelldaten geprüft und bereinigt? | Offen / In Arbeit / Erledigt |
| Schnittstellen | Sind ERP, Warenwirtschaft, Payment, Versand und Tracking vollständig erfasst? | Offen / In Arbeit / Erledigt |
| SEO | Sind wichtige URLs, Rankings und Weiterleitungen vorab gesichert? | Offen / In Arbeit / Erledigt |
| Go-live | Gibt es einen Zeitplan mit Testphase, Abnahme, Backup und Rollback? | Offen / In Arbeit / Erledigt |
Diese Vorbereitungsphase ist die Grundlage für alle weiteren Schritte. Wenn bereits hier Lücken sichtbar werden, sollte die Migration nicht einfach gestartet werden. Besser ist es, die offenen Punkte früh zu klären und daraus einen belastbaren Software-Migrationsplan zu erstellen.
Technische Checkliste für den bestehenden Shopware-5-Shop
Bevor eine neue Shopware-6-Umgebung aufgebaut wird, muss der bestehende Shopware-5-Shop technisch vollständig verstanden werden. Viele Risiken entstehen nicht durch Shopware 6 selbst, sondern durch Altlasten im bisherigen System: veraltete Plugins, individuelle Anpassungen, nicht dokumentierte Cronjobs, manuelle Datenbankänderungen oder Schnittstellen, die nur bestimmten Personen im Unternehmen bekannt sind.
Diese technische Analyse ist die Grundlage für jede sichere Migration. Sie zeigt, welche Funktionen übernommen, ersetzt, neu entwickelt oder bewusst entfernt werden sollten. Gleichzeitig hilft sie dabei, realistische Aufwände für Datenmigration, Plugin-Ersatz, Theme-Neuentwicklung, SEO-Sicherung und Schnittstellenanpassung einzuschätzen.
Shopware-Version und Systemstatus prüfen
- Welche Shopware-5-Version ist aktuell installiert?
- Wurden alle relevanten Sicherheitsupdates eingespielt?
- Welche PHP-, MySQL- oder MariaDB-Versionen laufen auf dem bestehenden System?
- Gibt es bekannte Fehlermeldungen im Backend, in Logdateien oder bei Cronjobs?
- Wie stabil läuft der aktuelle Checkout-Prozess?
- Gibt es wiederkehrende Performance-Probleme, Timeouts oder Abbrüche?
- Sind Backup-Strategie und Wiederherstellung des aktuellen Systems getestet?
Plugins und Erweiterungen dokumentieren
Plugins gehören zu den häufigsten Risikofaktoren bei der Migration von Shopware 5 auf Shopware 6. Viele Shopware-5-Plugins können nicht direkt übernommen werden. Einige Funktionen sind in Shopware 6 bereits anders gelöst, andere müssen durch neue Apps, alternative Erweiterungen oder individuelle Entwicklung ersetzt werden.
- Welche Plugins sind installiert?
- Welche Plugins sind aktiv und geschäftskritisch?
- Welche Plugins sind installiert, aber nicht mehr in Nutzung?
- Gibt es Plugins ohne Shopware-6-Nachfolger?
- Welche Plugin-Funktionen sind bereits im Shopware-6-Standard enthalten?
- Müssen einzelne Funktionen individuell neu entwickelt werden?
- Welche Plugins beeinflussen Checkout, Preise, Versand, Payment, SEO oder Schnittstellen?
Theme, Storefront und individuelle Anpassungen prüfen
Das bestehende Shopware-5-Theme kann nicht einfach in Shopware 6 übernommen werden. Die Storefront muss neu aufgebaut oder zumindest technisch neu umgesetzt werden. Das ist nicht nur ein Design-Thema, sondern betrifft auch Performance, mobile Darstellung, Conversion, Tracking und SEO.
- Welche individuellen Theme-Anpassungen wurden vorgenommen?
- Welche Elemente sind für Conversion und Nutzerführung besonders wichtig?
- Welche Landingpages, Kategorie-Templates oder Produktseiten haben hohe SEO-Relevanz?
- Gibt es individuelle Checkout-Anpassungen?
- Welche Tracking- oder Consent-Elemente sind im Theme integriert?
- Muss das Design 1:1 übernommen oder im Zuge der Migration verbessert werden?
- Sind Core Web Vitals, mobile Darstellung und Ladezeit als Ziel definiert?
Custom Code, Cronjobs und Datenbankanpassungen erfassen
In vielen gewachsenen Shopware-5-Projekten existieren individuelle Anpassungen, die nicht sauber dokumentiert sind. Dazu gehören eigene Plugins, direkte Datenbankabfragen, Exporte, Importskripte, Cronjobs oder Sonderlogiken für Preise, Kundengruppen, Versand oder Bestellungen. Diese Punkte müssen vor der Migration sichtbar werden.
- Gibt es eigene Plugins oder individuell entwickelte Erweiterungen?
- Wurden direkte Anpassungen an Templates, Core-Dateien oder Datenbankstrukturen vorgenommen?
- Welche Cronjobs laufen regelmäßig?
- Welche automatischen Exporte oder Importe sind aktiv?
- Gibt es Sonderlogiken für Kundengruppen, Preise, Rabatte oder Versandkosten?
- Welche externen Systeme greifen direkt auf Shopdaten zu?
- Sind alle individuellen Anpassungen technisch dokumentiert?
Technische Altlasten bewerten
Nicht jede bestehende Funktion sollte automatisch in Shopware 6 übernommen werden. Eine Migration ist der richtige Zeitpunkt, technische Altlasten zu entfernen und Prozesse zu vereinfachen. Das reduziert Komplexität und senkt das Risiko für spätere Fehler.
| Technischer Bereich | Typisches Risiko | Empfohlene Prüfung |
|---|---|---|
| Plugins | Keine Shopware-6-Kompatibilität | Funktion bewerten, Alternative suchen oder individuell entwickeln |
| Theme | Nicht direkt übertragbar | Storefront neu planen und SEO-relevante Templates sichern |
| Datenbank | Historische Sonderstrukturen | Datenmodell prüfen und Bereinigung vor Migration einplanen |
| Cronjobs | Unklare automatische Prozesse | Alle Jobs dokumentieren, testen und neu abbilden |
| Schnittstellen | Fehlende Dokumentation oder alte API-Verbindungen | Datenflüsse analysieren und Zielarchitektur definieren |
| Performance | Langsame Ladezeiten oder instabile Prozesse | Hosting, Cache, Datenbank und Storefront gemeinsam prüfen |
Die technische Checkliste zeigt, ob der bestehende Shop eine solide Grundlage für die Migration bietet oder ob vorab aufgeräumt werden muss. Gerade bei älteren Shopware-5-Systemen lohnt sich diese Analyse, weil typische Legacy-System-Probleme später hohe Kosten verursachen können.
Hosting- und Architektur-Checkliste für Shopware 6
Die neue Shopware-6-Umgebung sollte nicht erst kurz vor dem Go-live technisch bewertet werden. Hosting, Serverleistung, Caching, Deployment, Backups und Staging-Prozesse beeinflussen direkt, wie stabil der neue Shop läuft. Deshalb gehört das Shopware 6 Hosting früh in die Migrationsplanung.
Ein häufiger Fehler besteht darin, die alte Infrastruktur einfach weiterzuverwenden, obwohl sich Anforderungen, Traffic, Datenvolumen und Systemarchitektur mit Shopware 6 verändern. Eine Migration ist deshalb der richtige Zeitpunkt, um Performance, Sicherheit, Skalierbarkeit und Wartbarkeit neu zu bewerten.
Shopware 6 Hosting prüfen
- Ist das Hosting für Shopware 6 technisch geeignet?
- Sind PHP-Version, Datenbank, Webserver, Speicher, Cache und Suchtechnologie passend ausgelegt?
- Ist die Serverleistung für Produktanzahl, Varianten, Medien, Bestellungen und erwarteten Traffic ausreichend?
- Gibt es Reserven für saisonale Lastspitzen, Kampagnen oder höheres Bestellvolumen?
- Sind SSL, Sicherheitsupdates, Monitoring und Serverwartung klar geregelt?
- Ist geklärt, ob der Shop on-premise, im Managed Hosting oder in einer Cloud-Umgebung betrieben wird?
- Gibt es klare Verantwortlichkeiten zwischen Hosting-Partner, Agentur und internem IT-Team?
Staging-Umgebung und Testsystem einrichten
Eine Shopware Migration sollte niemals direkt im Produktivsystem umgesetzt werden. Notwendig ist eine separate Staging-Umgebung, in der Datenmigration, Theme, Plugins, Schnittstellen, SEO-Weiterleitungen, Checkout und Performance getestet werden können.
- Gibt es eine separate Shopware-6-Staging-Umgebung?
- Ist die Staging-Umgebung technisch möglichst nah am späteren Produktivsystem?
- Können echte Daten testweise importiert werden, ohne den laufenden Shop zu gefährden?
- Sind Testzugänge für interne Teams, Entwickler, SEO und externe Dienstleister vorhanden?
- Ist sichergestellt, dass die Staging-Umgebung nicht von Google indexiert wird?
- Können Schnittstellen zu ERP, Warenwirtschaft, Payment und Versand sicher getestet werden?
- Gibt es einen klaren Prozess für Freigaben und Korrekturen im Testsystem?
Backup, Rollback und Deployment planen
Vor dem Go-live muss klar sein, wie der neue Shop produktiv gesetzt wird und was passiert, wenn kritische Fehler auftreten. Ein Rollback-Szenario ist kein Zeichen schlechter Planung, sondern ein wichtiger Bestandteil professioneller Qualitätssicherung.
- Gibt es vollständige Backups des alten Shopware-5-Systems?
- Wurde die Wiederherstellung der Backups getestet?
- Gibt es ein Backup der finalen Shopware-6-Staging-Umgebung vor dem Go-live?
- Ist definiert, welche Schritte beim Deployment in welcher Reihenfolge erfolgen?
- Gibt es ein Zeitfenster für den Go-live mit minimalem Risiko für Bestellungen und Support?
- Ist ein Rollback-Szenario dokumentiert, falls Checkout, Payment, Schnittstellen oder SEO-kritische Funktionen nicht funktionieren?
- Sind Ansprechpartner für Entwicklung, Hosting, SEO, ERP und Fachabteilungen während des Go-live erreichbar?
Performance, Cache und Core Web Vitals berücksichtigen
Eine erfolgreiche Migration endet nicht damit, dass der neue Shop erreichbar ist. Der Shop muss schnell laden, stabil funktionieren und für Nutzer sowie Suchmaschinen technisch sauber ausgeliefert werden. Deshalb sollten Performance und Core Web Vitals bereits in der Staging-Phase getestet werden.
- Wurden Ladezeiten für Startseite, Kategorien, Produktseiten, Suche und Checkout getestet?
- Sind Cache, HTTP-Cache, CDN oder weitere Performance-Komponenten korrekt konfiguriert?
- Wurden große Medien, Produktbilder und Theme-Dateien optimiert?
- Sind Core Web Vitals wie LCP, INP und CLS geprüft?
- Ist die mobile Darstellung auf wichtigen Geräten getestet?
- Gibt es Monitoring für Serverlast, Fehler, Antwortzeiten und Verfügbarkeit?
- Werden Performance-Probleme nach dem Go-live aktiv überwacht?
Architektur-Checkliste für die neue Systemlandschaft
| Bereich | Prüffrage | Warum wichtig? |
|---|---|---|
| Hosting | Ist die Infrastruktur für Shopware 6 und erwarteten Traffic ausgelegt? | Verhindert Performance-Probleme und Ausfälle nach dem Go-live. |
| Staging | Gibt es ein realitätsnahes Testsystem? | Ermöglicht sichere Tests ohne Risiko für den Live-Shop. |
| Deployment | Ist der Go-live technisch geplant? | Reduziert Fehler durch ungeordnete Produktivsetzung. |
| Rollback | Ist ein Rückfallplan vorhanden? | Sichert den Betrieb, falls kritische Funktionen nicht funktionieren. |
| Performance | Sind Ladezeit, Cache und Core Web Vitals geprüft? | Schützt Conversion, Nutzererfahrung und SEO-Sichtbarkeit. |
| Monitoring | Werden Fehler, Schnittstellen und Serverlast überwacht? | Erkennt Probleme frühzeitig nach dem Go-live. |
Gerade bei komplexen E-Commerce-Projekten ist das Hosting nicht nur eine technische Nebensache. Es bestimmt, wie belastbar der neue Shop im Alltag ist und wie gut sich Shopware 6 mit ERP, Warenwirtschaft, Payment, Versand und weiteren Backend-Systemen verbinden lässt.
Datenmigration Checkliste
Die Datenmigration ist einer der kritischsten Schritte beim Umstieg von Shopware 5 auf Shopware 6. Produkte, Kategorien, Varianten, Kundendaten, Bestellungen, Medien, Preise und SEO-relevante Informationen müssen nicht nur übertragen, sondern auch korrekt zugeordnet und validiert werden. Ein erfolgreicher Import allein bedeutet noch nicht, dass die Daten im neuen System fachlich richtig nutzbar sind.
Vor der Migration sollte deshalb genau definiert werden, welche Daten übernommen werden, welche Daten bereinigt werden und welche Informationen eventuell bewusst nicht in Shopware 6 migriert werden. Gerade bei älteren Shops ist eine Datenbereinigung vor dem Import oft sinnvoller, als historische Altlasten unverändert in das neue System zu übertragen.
Produktdaten prüfen
- Sind alle aktiven Produkte vollständig erfasst?
- Gibt es veraltete, doppelte oder nicht mehr benötigte Produkte?
- Sind Produktnamen, Beschreibungen, technische Daten und Attribute aktuell?
- Sind Hersteller, Eigenschaften, Varianten und Produktgruppen korrekt gepflegt?
- Sind Produktbilder und Medien eindeutig zugeordnet?
- Sind Preise, Steuerregeln, Staffelpreise und Sonderpreise korrekt dokumentiert?
- Gibt es B2B-spezifische Preislogiken oder Kundengruppenpreise?
Kategorien, Varianten und Eigenschaften vorbereiten
Kategoriestrukturen sind in vielen Shopware-5-Shops historisch gewachsen. Eine Migration ist daher ein guter Zeitpunkt, um Navigationslogik, Produktzuordnung und Filterstrukturen zu prüfen. Das betrifft sowohl die Nutzerführung als auch SEO, interne Verlinkung und Conversion.
- Sind Kategorien logisch aufgebaut und für Nutzer verständlich?
- Welche Kategorien haben wichtige SEO-Rankings und dürfen nicht unkontrolliert verändert werden?
- Sind Varianten sauber strukturiert?
- Sind Eigenschaften und Filter sinnvoll gepflegt?
- Gibt es Kategorien ohne Produkte oder Produkte ohne passende Kategorie?
- Müssen Kategorie-URLs, Meta-Daten oder Inhalte vor der Migration gesichert werden?
Kundendaten und Bestellungen migrieren
Kundendaten und Bestellungen sind nicht nur für den Shop relevant, sondern oft auch für Kundenservice, Buchhaltung, ERP, Warenwirtschaft und rechtliche Nachweispflichten. Deshalb muss vorab geklärt werden, welche historischen Daten wirklich in Shopware 6 benötigt werden und welche Daten in Archivsystemen verbleiben können.
- Sollen alle Kundendaten migriert werden oder nur aktive Kunden?
- Sind Kundenkonten, Adressen, Kundengruppen und Zahlungsinformationen korrekt strukturiert?
- Sollen alle Bestellungen übernommen werden oder nur Bestellungen aus einem bestimmten Zeitraum?
- Sind Bestellstatus, Zahlungsstatus und Versandstatus sauber gepflegt?
- Müssen Rechnungen, Lieferscheine oder Belege im neuen System verfügbar sein?
- Wie werden Gastbestellungen behandelt?
- Welche Daten müssen aus Datenschutz- oder Aufbewahrungsgründen erhalten bleiben?
Medien, Bilder und Dateien kontrollieren
- Sind alle Produktbilder, Kategoriebilder und Downloads vorhanden?
- Sind Bilddateien korrekt benannt und den richtigen Produkten zugeordnet?
- Gibt es veraltete oder nicht mehr genutzte Medien?
- Sind Alt-Texte für wichtige Bilder gepflegt?
- Müssen Medien vor der Migration komprimiert oder neu strukturiert werden?
- Werden Downloads, Datenblätter oder technische Dokumente korrekt übernommen?
Daten nach dem Import validieren
Nach dem ersten Datenimport muss geprüft werden, ob die Daten nicht nur technisch angekommen sind, sondern auch fachlich korrekt funktionieren. Dazu gehören Stichproben ebenso wie systematische Kontrollen in Produktlisten, Kategorien, Kundenkonten, Bestellungen und Schnittstellen.
| Datenbereich | Was geprüft werden sollte | Typisches Risiko |
|---|---|---|
| Produkte | Name, Beschreibung, Preise, Varianten, Eigenschaften, Bilder | Unvollständige oder falsch zugeordnete Produktinformationen |
| Kategorien | Struktur, Produktzuordnung, URLs, Inhalte, interne Verlinkung | Verlorene SEO-Struktur oder fehlerhafte Navigation |
| Kunden | Kundenkonten, Adressen, Kundengruppen, Login-Funktion | Probleme beim Kundenlogin oder falsche Kundengruppen |
| Bestellungen | Historie, Status, Zahlungsstatus, Versandstatus, Belege | Unvollständige Bestellhistorie oder fehlerhafte Statuswerte |
| Preise | Brutto/Netto, Steuerregeln, Staffelpreise, Sonderpreise | Falsche Preislogik im neuen Shop |
| Medien | Produktbilder, Kategoriebilder, Downloads, Alt-Texte | Fehlende Bilder oder defekte Medienpfade |
Besonders wichtig ist der Abgleich mit ERP und Warenwirtschaft. Wenn Produktdaten, Lagerbestände, Preise oder Bestellungen zwischen Shopware 6 und einem externen System synchronisiert werden, muss die Datenmigration gemeinsam mit der Schnittstellenlogik getestet werden. Andernfalls können Daten zwar im Shop korrekt aussehen, aber im operativen Prozess trotzdem Fehler verursachen.
Plugin- und Theme-Checkliste
Plugins und Theme gehören zu den häufigsten Stolperfallen bei einer Shopware Migration. Ein bestehender Shopware-5-Shop kann viele Erweiterungen enthalten, die über Jahre installiert, angepasst oder nur teilweise genutzt wurden. Beim Wechsel auf Shopware 6 müssen diese Funktionen einzeln bewertet werden, weil Shopware-5-Plugins nicht einfach unverändert übernommen werden können.
Auch das Theme ist kein reiner Designbaustein. Es beeinflusst Nutzerführung, Conversion, mobile Darstellung, Ladezeit, Tracking, Consent-Management und SEO-relevante Templates. Deshalb sollte vor der Migration klar sein, ob das bestehende Design fachlich übernommen, technisch neu umgesetzt oder im Zuge des Relaunchs verbessert werden soll.
Plugin-Check vor der Migration
- Welche Plugins sind aktuell installiert?
- Welche Plugins sind aktiv und werden wirklich genutzt?
- Welche Plugins sind geschäftskritisch für Checkout, Payment, Versand, Preise, SEO oder Schnittstellen?
- Gibt es für jedes wichtige Shopware-5-Plugin eine passende Shopware-6-App oder Alternative?
- Welche Plugin-Funktionen sind in Shopware 6 bereits im Standard enthalten?
- Welche Funktionen müssen individuell neu entwickelt werden?
- Welche alten Plugins können entfernt werden, weil sie nicht mehr benötigt werden?
Plugin-Funktionen nach Risiko bewerten
Nicht jedes Plugin hat die gleiche Bedeutung für den Shopbetrieb. Ein Marketing-Banner ist weniger kritisch als ein Zahlungsanbieter, eine Versandlogik oder eine Schnittstelle zur Warenwirtschaft. Deshalb sollten Plugins nicht nur nach Anzahl, sondern nach Risiko bewertet werden.
| Plugin-Bereich | Typische Funktion | Risiko bei der Migration |
|---|---|---|
| Payment | Zahlungsarten, Zahlungsstatus, Transaktionsdaten | Checkout-Probleme, fehlende Zahlungen oder fehlerhafte Statuswerte |
| Versand | Versandarten, Versandkosten, Trackingnummern | Fehlerhafte Versandlogik oder Probleme bei der Bestellabwicklung |
| SEO | Meta-Daten, Canonicals, strukturierte Daten, URLs | Rankingverluste oder fehlerhafte Indexierung |
| ERP/Warenwirtschaft | Produktdaten, Lagerbestände, Bestellungen, Preise | Datenfehler zwischen Shop und Backend-System |
| B2B | Kundengruppen, Staffelpreise, Freigaben, individuelle Konditionen | Falsche Preise oder fehlerhafte Zugriffsrechte |
| Tracking | Analytics, Conversion Tracking, Consent | Unvollständige Messdaten oder rechtliche Risiken |
Theme- und Storefront-Checkliste
- Soll das bestehende Design optisch erhalten bleiben?
- Welche Elemente sind für Conversion und Nutzerführung besonders wichtig?
- Welche Seiten haben hohe SEO-Relevanz und dürfen strukturell nicht unkontrolliert verändert werden?
- Müssen Kategorie-, Produkt- oder Landingpage-Templates neu aufgebaut werden?
- Ist die mobile Darstellung für wichtige Seitentypen getestet?
- Werden Tracking, Consent-Banner, Analytics und Conversion Events korrekt eingebunden?
- Sind Ladezeit, Core Web Vitals und Bildoptimierung Teil der Storefront-Planung?
Entscheiden: Übernehmen, ersetzen oder neu entwickeln?
Für jede Funktion aus dem alten Shop sollte vor der Umsetzung entschieden werden, ob sie in Shopware 6 übernommen, durch Standardfunktionen ersetzt, mit einer App abgebildet oder individuell entwickelt wird. Diese Entscheidung verhindert, dass alte technische Altlasten ungeprüft in das neue System übertragen werden.
| Entscheidung | Wann sinnvoll? | Beispiel |
|---|---|---|
| Standardfunktion nutzen | Wenn Shopware 6 die Funktion bereits sauber abdeckt | Bestimmte Erlebniswelten, Standard-SEO-Funktionen oder Basisfunktionen im Checkout |
| App oder Plugin einsetzen | Wenn eine stabile Shopware-6-Erweiterung verfügbar ist | Payment, Versand, Feed-Export oder Marketing-Funktionen |
| Individuell entwickeln | Wenn die Funktion geschäftskritisch und nicht standardisiert abbildbar ist | B2B-Preislogik, spezielle Schnittstellen oder individuelle Workflows |
| Funktion entfernen | Wenn sie nicht mehr genutzt wird oder keinen Mehrwert bietet | Alte Tracking-Skripte, historische Marketing-Plugins oder doppelte Funktionen |
Eine saubere Plugin- und Theme-Analyse reduziert Komplexität und verhindert spätere Fehler. Wenn interne Ressourcen, technische Abhängigkeiten oder individuelle Funktionen den Umstieg erschweren, kann eine erfahrene Shopware Agentur helfen, Funktionen realistisch zu bewerten und die Migration strukturiert umzusetzen.
SEO-Checkliste für die Shopware Migration
Eine Shopware Migration kann erhebliche Auswirkungen auf die organische Sichtbarkeit haben. Wenn URLs, Meta-Daten, interne Verlinkung, Canonical Tags, strukturierte Daten oder Weiterleitungen nicht sauber übernommen werden, kann der neue Shop nach dem Go-live Rankings und Traffic verlieren. Deshalb sollte SEO nicht erst am Ende der Migration geprüft werden, sondern von Beginn an Teil des Migrationsplans sein.
Gerade bei Shops mit vielen Kategorien, Produkten, Ratgeberseiten oder Landingpages ist eine SEO-sichere Migration entscheidend. Es reicht nicht, Produkte und Kategorien technisch zu importieren. Wichtig ist, dass Suchmaschinen die neue Struktur verstehen und Nutzer sowie Google von alten URLs korrekt auf die passenden neuen Seiten weitergeleitet werden.
SEO-Daten vor der Migration sichern
- Wurden alle wichtigen URLs aus dem bestehenden Shop exportiert?
- Sind aktuelle Rankings und organische Traffic-Daten dokumentiert?
- Wurden wichtige Kategorie-, Produkt- und Landingpage-URLs identifiziert?
- Sind Meta Titles und Meta Descriptions für SEO-relevante Seiten gesichert?
- Sind Canonical Tags, hreflang-Angaben und strukturierte Daten dokumentiert?
- Wurden bestehende XML-Sitemaps, robots.txt und Indexierungsstatus geprüft?
- Sind Seiten mit Backlinks oder hohem Umsatz gesondert markiert?
URL-Mapping und 301-Weiterleitungen vorbereiten
Das URL-Mapping ist einer der wichtigsten Punkte der Shopware Migration Checkliste. Jede relevante alte URL sollte einer passenden neuen URL zugeordnet werden. Wenn sich die URL-Struktur beim Wechsel auf Shopware 6 verändert, müssen 301-Weiterleitungen sauber geplant und getestet werden.
- Gibt es eine vollständige Liste aller indexierten und wichtigen alten URLs?
- Wurde für jede relevante alte URL eine passende neue Ziel-URL definiert?
- Werden nicht mehr vorhandene Inhalte sinnvoll auf passende Kategorien oder Alternativseiten weitergeleitet?
- Werden Weiterleitungsketten und unnötige Zwischenstationen vermieden?
- Sind 301-Weiterleitungen technisch korrekt eingerichtet?
- Wurden Weiterleitungen vor dem Go-live in der Staging-Umgebung getestet?
- Gibt es nach dem Go-live ein Monitoring für 404-Fehler?
SEO-relevante Seitentypen kontrollieren
| Seitentyp | Was geprüft werden sollte | Warum wichtig? |
|---|---|---|
| Kategorieseiten | URL, Meta-Daten, H1, Text, interne Verlinkung, Filterlogik | Kategorien tragen oft den größten Teil der organischen Sichtbarkeit. |
| Produktseiten | URL, Produktdaten, Bilder, strukturierte Daten, Canonical Tags | Produktseiten müssen korrekt indexierbar und kaufbar bleiben. |
| Landingpages | Inhalte, interne Links, Meta-Daten, Tracking, Conversion-Elemente | Wichtige SEO- und Kampagnenseiten dürfen nicht verloren gehen. |
| Blog- oder Ratgeberseiten | URL-Struktur, Inhalte, interne Links, Weiterleitungen | Informationsseiten können wertvollen Long-Tail-Traffic liefern. |
| Filter- und Suchseiten | Indexierung, Canonicals, Noindex-Regeln, Parameterlogik | Verhindert Duplicate Content und Crawling-Probleme. |
Technische SEO vor dem Go-live testen
- Sind alle wichtigen Seiten im neuen Shop erreichbar?
- Werden Meta Titles, Meta Descriptions und H1-Überschriften korrekt ausgegeben?
- Sind Canonical Tags korrekt gesetzt?
- Gibt es keine ungewollten Noindex-Tags auf wichtigen Seiten?
- Ist die robots.txt korrekt konfiguriert?
- Ist die neue XML-Sitemap erreichbar und vollständig?
- Werden strukturierte Daten für Produkte, Breadcrumbs und Organisation korrekt ausgegeben?
- Sind interne Links nach der Migration funktionstüchtig?
- Sind Ladezeiten und Core Web Vitals für wichtige Seitentypen geprüft?
SEO-Monitoring nach dem Go-live
Auch wenn vor dem Go-live sauber gearbeitet wurde, sollte die SEO-Entwicklung nach der Migration eng überwacht werden. Google muss neue URLs crawlen, Weiterleitungen verarbeiten und die neue Struktur verstehen. Kurzfristige Schwankungen können normal sein, starke Verluste deuten jedoch oft auf technische Probleme hin.
- Wurde die neue Sitemap in der Google Search Console eingereicht?
- Werden Crawling-Fehler, 404-Fehler und Weiterleitungsprobleme überwacht?
- Werden Rankings wichtiger Keywords nach dem Go-live kontrolliert?
- Wird organischer Traffic mit dem Zeitraum vor der Migration verglichen?
- Werden indexierte Seiten, Impressionen und Klicks beobachtet?
- Gibt es einen Prozess, um SEO-Probleme nach dem Go-live schnell zu beheben?
Wenn SEO-Sichtbarkeit für Ihren Shop ein wichtiger Umsatzkanal ist, sollte die Migration nicht nur technisch, sondern auch suchmaschinenorientiert geplant werden. Einen breiteren Überblick über Ablauf, Risiken und Kosten finden Sie in unserem Guide, der die Shopware Migration ohne unnötige SEO-Verluste strategisch einordnet.
ERP-, Warenwirtschaft- und Schnittstellen-Checkliste
Bei vielen Shopware-Projekten ist die Migration nicht auf den Shop beschränkt. Produkte, Preise, Lagerbestände, Kunden, Bestellungen, Zahlungsstatus, Versandinformationen und Rechnungsdaten werden oft mit ERP, Warenwirtschaft, PIM, Marktplätzen oder weiteren Backend-Systemen synchronisiert. Deshalb müssen Schnittstellen frühzeitig in die Shopware Migration Checkliste aufgenommen werden.
Gerade hier entstehen nach dem Go-live häufig kritische Fehler: Bestellungen werden nicht korrekt übertragen, Lagerbestände stimmen nicht, Preise werden falsch angezeigt oder Zahlungs- und Versandstatus werden nicht sauber synchronisiert. Eine sichere Migration prüft deshalb nicht nur, ob die Daten im Shopware-6-Shop sichtbar sind, sondern ob der gesamte Datenfluss zwischen Shop und Backend-System funktioniert.
Alle angebundenen Systeme erfassen
- Welche ERP- oder Warenwirtschaftssysteme sind aktuell mit Shopware 5 verbunden?
- Gibt es ein PIM-System für Produktdaten?
- Welche Marktplätze, Zahlungsanbieter und Versanddienstleister sind angebunden?
- Welche Newsletter-, CRM-, Tracking- oder BI-Systeme erhalten Daten aus dem Shop?
- Gibt es individuelle Middleware, API-Verbindungen oder Import-/Export-Skripte?
- Welche Schnittstellen sind dokumentiert und welche müssen technisch analysiert werden?
- Wer ist für jedes angebundene System verantwortlich?
Datenflüsse zwischen Shopware und Backend-Systemen prüfen
Vor der Migration muss klar sein, welche Daten in welchem System gepflegt werden und in welche Richtung sie synchronisiert werden. Ohne diese Klärung entstehen schnell Konflikte zwischen Shopware, ERP, Warenwirtschaft und weiteren Systemen.
| Datenbereich | Typischer Datenfluss | Was geprüft werden sollte |
|---|---|---|
| Produktdaten | ERP/PIM → Shopware | Artikelnummern, Namen, Beschreibungen, Eigenschaften, Varianten, Bilder |
| Preise | ERP/Warenwirtschaft → Shopware | Brutto/Netto, Staffelpreise, Kundengruppenpreise, Sonderpreise, Steuerlogik |
| Lagerbestände | Warenwirtschaft → Shopware | Bestand, Reservierungen, Lieferzeiten, Verfügbarkeit, Abverkaufslogik |
| Bestellungen | Shopware → ERP/Warenwirtschaft | Bestelldaten, Positionen, Kundendaten, Zahlungsstatus, Versandart |
| Versand | Versanddienstleister ↔ Shopware | Trackingnummern, Versandstatus, Labels, Retourenprozesse |
| Kunden | Shopware ↔ CRM/ERP | Kundengruppen, Adressen, B2B-Rollen, Ansprechpartner, Rabatte |
ERP-Migration und Shopware Integrationen vorbereiten
Wenn parallel zur Shopware Migration auch ERP-Prozesse angepasst werden, entsteht ein besonders sensibles Migrationsprojekt. Dann muss nicht nur der Shop, sondern auch die Logik hinter Bestellungen, Lager, Preisen, Kunden und Rechnungen geprüft werden. Eine ERP-Migration oder Anpassung der Warenwirtschaft sollte deshalb nicht isoliert, sondern gemeinsam mit der Shopware-6-Zielarchitektur geplant werden.
- Bleibt das bestehende ERP-System im Einsatz oder wird es im Zuge der Migration angepasst?
- Welche Datenhoheit gilt: Shopware, ERP, Warenwirtschaft oder PIM?
- Welche Artikelnummern, Kundennummern und Bestellnummern müssen eindeutig erhalten bleiben?
- Wie werden Varianten, Bundles, Stücklisten oder B2B-Preislogiken abgebildet?
- Wie werden Lagerbestände vor, während und nach dem Go-live synchronisiert?
- Welche Fehlerlogik greift, wenn eine Bestellung nicht an das ERP übertragen wird?
- Gibt es Monitoring für fehlerhafte Schnittstellenläufe?
Payment, Versand und Checkout testen
Payment- und Versandprozesse gehören zu den geschäftskritischen Bereichen jeder Shopware Migration. Wenn sie nach dem Go-live nicht funktionieren, entstehen direkte Umsatzverluste und Support-Aufwand. Deshalb sollten Zahlungsarten, Versandarten, Steuern, Rabatte, Gutscheine und Bestellstatus in realistischen Testszenarien geprüft werden.
- Sind alle relevanten Zahlungsarten in Shopware 6 eingerichtet und getestet?
- Werden Zahlungsstatus korrekt an Shopware und ERP übertragen?
- Sind Versandarten, Versandkosten, Lieferländer und Sperrgüter korrekt abgebildet?
- Werden Trackingnummern und Versandstatus korrekt verarbeitet?
- Funktionieren Gutscheine, Rabatte, Staffelpreise und Kundengruppenpreise?
- Wurden Testbestellungen für unterschiedliche Kundengruppen, Zahlungsarten und Versandarten durchgeführt?
- Ist der komplette Prozess von Bestellung bis Rechnung und Versand getestet?
Schnittstellen-Checkliste vor dem Go-live
| Prüfpunkt | Frage | Risiko bei fehlender Prüfung |
|---|---|---|
| Systemliste | Sind alle angebundenen Systeme vollständig dokumentiert? | Wichtige Datenflüsse werden vergessen. |
| Datenhoheit | Ist klar, welches System welche Daten führt? | Doppelte oder widersprüchliche Daten entstehen. |
| Synchronisation | Sind Richtung, Intervall und Fehlerlogik definiert? | Bestellungen, Preise oder Lagerbestände werden falsch übertragen. |
| Testbestellungen | Wurden reale Szenarien durchgespielt? | Checkout- oder ERP-Fehler fallen erst nach dem Go-live auf. |
| Monitoring | Werden fehlerhafte Schnittstellenläufe erkannt? | Probleme bleiben unbemerkt und verursachen Folgefehler. |
| Verantwortung | Gibt es Ansprechpartner für Shop, ERP, Hosting und Schnittstellen? | Fehler können im Ernstfall nicht schnell behoben werden. |
Je stärker Ihr Shop mit ERP, Warenwirtschaft und weiteren Systemen verbunden ist, desto wichtiger ist eine saubere technische Planung. Wenn Preise, Bestände, Bestellungen oder Kundendaten geschäftskritisch sind, sollte die Schnittstellenprüfung nicht als Nebenaufgabe behandelt werden, sondern als zentraler Bestandteil der Shopware Migration.
Go-live Checkliste
Der Go-live ist der kritischste Moment der Shopware Migration. In dieser Phase wird der neue Shopware-6-Shop produktiv geschaltet, finale Daten werden abgeglichen, Weiterleitungen aktiviert, Schnittstellen umgestellt und Bestellungen laufen erstmals über das neue System. Deshalb sollte der Go-live nicht improvisiert, sondern als klarer Ablauf mit Verantwortlichkeiten, Zeitfenster und Rückfallplan vorbereitet werden.
Eine gute Go-live Checkliste stellt sicher, dass technische, fachliche und SEO-relevante Punkte vor der Produktivsetzung geprüft sind. Besonders wichtig ist, dass der alte Shop, das neue System, Hosting, DNS, Payment, ERP, Warenwirtschaft, Versand und Tracking zusammen betrachtet werden.
Finale Prüfung vor dem Go-live
- Ist die finale Shopware-6-Umgebung vollständig eingerichtet?
- Wurden alle relevanten Daten final importiert oder synchronisiert?
- Sind Produkte, Kategorien, Kunden, Bestellungen, Preise und Medien stichprobenartig geprüft?
- Sind alle geschäftskritischen Plugins, Apps oder individuellen Funktionen getestet?
- Funktionieren Suche, Navigation, Warenkorb, Checkout und Kundenlogin?
- Sind Payment, Versand, Steuerlogik, Rabatte und Gutscheine korrekt eingerichtet?
- Sind ERP, Warenwirtschaft, PIM, Versanddienstleister und weitere Schnittstellen bereit für den Livebetrieb?
SEO und Weiterleitungen aktivieren
- Sind alle 301-Weiterleitungen vorbereitet und getestet?
- Wurden wichtige alte URLs korrekt auf neue Zielseiten gemappt?
- Sind Meta Titles, Meta Descriptions, H1-Strukturen und Canonical Tags geprüft?
- Ist die robots.txt korrekt eingestellt?
- Ist die XML-Sitemap erreichbar und enthält die richtigen URLs?
- Wurde sichergestellt, dass keine wichtigen Seiten versehentlich auf noindex stehen?
- Ist die Google Search Console vorbereitet, um Sitemap, Crawling-Fehler und Indexierung zu überwachen?
Technischer Go-live Ablauf
Der technische Ablauf sollte vorab dokumentiert werden. Dazu gehören alle Schritte, die für die Umstellung notwendig sind: Wartungsfenster, finaler Datenabgleich, DNS-Umstellung, Cache leeren, Weiterleitungen aktivieren, Schnittstellen umstellen und erste Live-Tests durchführen.
| Schritt | Was passiert? | Wer sollte beteiligt sein? |
|---|---|---|
| Wartungsfenster | Zeitraum mit möglichst geringer Bestellaktivität festlegen | Projektleitung, Shopbetreiber, Agentur |
| Finaler Datenabgleich | Letzte Produkte, Kunden, Bestellungen und Bestände synchronisieren | Entwicklung, ERP/Warenwirtschaft, Fachabteilung |
| DNS / Domain | Domain oder Routing auf die neue Shopware-6-Umgebung umstellen | Hosting, Entwicklung, IT |
| Redirects | 301-Weiterleitungen aktivieren und testen | SEO, Entwicklung |
| Schnittstellen | ERP, Payment, Versand und Tracking auf Livebetrieb umstellen | Entwicklung, ERP, Payment-/Versandpartner |
| Live-Test | Testbestellung, Zahlung, Bestellübergabe und E-Mail-Versand prüfen | Projektteam, Kundenservice, Entwicklung |
Rollback und Notfallplan bereithalten
Auch bei guter Vorbereitung sollte ein Rollback-Szenario vorhanden sein. Wenn kritische Funktionen wie Checkout, Payment, ERP-Übertragung oder Login nach dem Go-live nicht funktionieren, muss klar sein, wer entscheidet, welche Maßnahmen greifen und ob eine Rückkehr zum alten System notwendig ist.
- Gibt es ein aktuelles Backup des alten Shopware-5-Shops?
- Gibt es ein Backup der neuen Shopware-6-Umgebung vor dem Go-live?
- Ist dokumentiert, unter welchen Bedingungen ein Rollback ausgelöst wird?
- Sind technische Ansprechpartner während und nach dem Go-live erreichbar?
- Gibt es einen Kommunikationsplan für interne Teams und Kundenservice?
- Ist klar, wie Bestellungen behandelt werden, die während der Umstellung eingehen?
- Wurde der Notfallplan vor dem Go-live abgestimmt?
Erste Live-Tests nach der Umstellung
- Ist der Shop unter der Live-Domain erreichbar?
- Funktionieren Startseite, Kategorien, Produktseiten, Suche und Warenkorb?
- Können Kunden sich einloggen und Bestellungen aufgeben?
- Funktionieren alle wichtigen Zahlungsarten?
- Werden Bestellungen korrekt an ERP oder Warenwirtschaft übertragen?
- Werden Bestellbestätigungen, Versandmails und Transaktionsmails korrekt versendet?
- Funktionieren Tracking, Consent-Management und Conversion Events?
- Werden alte URLs korrekt weitergeleitet?
- Gibt es auffällige Fehler in Logs, Monitoring oder Google Search Console?
Der Go-live sollte erst dann als abgeschlossen gelten, wenn nicht nur der neue Shop erreichbar ist, sondern auch Bestellungen, Zahlungen, Schnittstellen, SEO-Weiterleitungen und interne Prozesse stabil funktionieren. Gerade in den ersten Stunden nach der Umstellung ist aktives Monitoring entscheidend.
Checkliste nach dem Go-live
Nach dem Go-live beginnt die wichtigste Kontrollphase der Shopware Migration. Der neue Shop ist zwar live, aber erst der reale Betrieb zeigt, ob Bestellungen, Zahlungen, Schnittstellen, SEO, Performance und interne Prozesse dauerhaft stabil funktionieren. Deshalb sollte die Zeit nach der Umstellung aktiv geplant und nicht dem Zufall überlassen werden.
Besonders in den ersten Stunden und Tagen nach dem Livegang sollten technische Logs, Bestellungen, ERP-Übertragungen, Zahlungsstatus, Versandprozesse, Crawling-Fehler und Nutzerverhalten eng überwacht werden. So lassen sich Fehler früh erkennen, bevor sie Umsatz, Sichtbarkeit oder Kundenvertrauen beeinträchtigen.
Technisches Monitoring nach dem Go-live
- Ist der Shop dauerhaft erreichbar?
- Gibt es Fehler in Serverlogs, Shopware-Logs oder Schnittstellenprotokollen?
- Werden Ladezeiten und Serverlast aktiv überwacht?
- Funktionieren Cache, Suche, Produktfilter und Checkout stabil?
- Treten Fehlermeldungen im Backend oder Frontend auf?
- Gibt es Probleme bei Kundenlogin, Warenkorb oder Bestellabschluss?
- Ist ein technischer Ansprechpartner für schnelle Korrekturen verfügbar?
Bestellungen, Payment und Versand kontrollieren
- Gehen neue Bestellungen korrekt im Shopware-6-Backend ein?
- Werden Zahlungsstatus korrekt gesetzt?
- Funktionieren alle wichtigen Zahlungsarten im Livebetrieb?
- Werden Versandarten, Versandkosten und Lieferländer korrekt angewendet?
- Werden Bestellbestätigungen und Transaktionsmails korrekt versendet?
- Werden Trackingnummern und Versandstatus sauber verarbeitet?
- Kann der Kundenservice Bestellungen, Kunden und Zahlungen korrekt bearbeiten?
ERP, Warenwirtschaft und Schnittstellen nachprüfen
Gerade bei angebundenen Backend-Systemen reicht ein einzelner Test vor dem Go-live nicht aus. Nach der Produktivsetzung sollte kontrolliert werden, ob reale Bestellungen, Lagerbestände, Preise und Kundendaten korrekt zwischen Shopware 6 und den angebundenen Systemen verarbeitet werden.
- Werden neue Bestellungen korrekt an ERP oder Warenwirtschaft übertragen?
- Stimmen Lagerbestände im Shop und im Backend-System überein?
- Werden Preisänderungen und Produktupdates korrekt synchronisiert?
- Werden Kundendaten, Kundengruppen und Adressen korrekt verarbeitet?
- Gibt es fehlerhafte Schnittstellenläufe oder abgebrochene Synchronisationen?
- Werden Fehler automatisch gemeldet oder müssen sie manuell geprüft werden?
- Ist klar, wer Schnittstellenprobleme nach dem Go-live priorisiert und behebt?
SEO-Monitoring nach der Migration
- Wurde die neue XML-Sitemap in der Google Search Console eingereicht?
- Werden 404-Fehler, Weiterleitungsfehler und Crawling-Probleme überwacht?
- Werden wichtige alte URLs korrekt auf neue Seiten weitergeleitet?
- Stehen wichtige Seiten nicht versehentlich auf noindex?
- Werden Rankings, Impressionen und Klicks wichtiger Keywords beobachtet?
- Wird organischer Traffic mit dem Zeitraum vor der Migration verglichen?
- Gibt es einen Prozess, um SEO-Probleme schnell nachzubessern?
Performance und Nutzerverhalten beobachten
Auch wenn der Shop technisch erreichbar ist, sollte geprüft werden, wie Nutzer mit dem neuen System interagieren. Ladezeit, mobile Darstellung, Navigation, Suche, Produktseiten und Checkout beeinflussen direkt Conversion und Umsatz.
- Sind wichtige Seitentypen schnell genug: Startseite, Kategorien, Produktseiten, Suche und Checkout?
- Gibt es Auffälligkeiten bei Absprungraten, Warenkorbabbrüchen oder Conversion Rate?
- Funktioniert das Tracking korrekt?
- Werden Consent-Entscheidungen sauber berücksichtigt?
- Gibt es Nutzerfeedback zu Problemen im neuen Shop?
- Sind mobile Darstellung und Checkout auf verschiedenen Geräten stabil?
Nachoptimierung planen
| Zeitraum | Wichtige Aufgaben | Ziel |
|---|---|---|
| Erste Stunden | Erreichbarkeit, Checkout, Payment, Schnittstellen, Redirects kontrollieren | Kritische Fehler sofort erkennen |
| Erste 1–3 Tage | Bestellungen, ERP-Abgleich, SEO-Fehler, Performance und Logs überwachen | Operative Stabilität sicherstellen |
| Erste 1–2 Wochen | Rankings, Traffic, Conversion, Nutzerfeedback und Supportfälle auswerten | Probleme priorisieren und gezielt nachbessern |
| Erster Monat | Technische Optimierung, SEO-Nacharbeit, Performance-Tuning, Prozessverbesserung | Migration stabil abschließen und Potenziale nutzen |
Eine professionelle Shopware Migration ist erst dann abgeschlossen, wenn der neue Shop nicht nur live ist, sondern stabil verkauft, korrekt mit allen Systemen kommuniziert und seine Sichtbarkeit in Google behält. Deshalb gehört die Nachkontrolle fest zur Migration und sollte bereits vor dem Go-live eingeplant werden.
Häufige Fehler trotz Checkliste
Eine Shopware Migration Checkliste reduziert Risiken deutlich, verhindert aber nicht automatisch alle Fehler. Entscheidend ist, dass die Punkte nicht nur formal abgehakt, sondern fachlich und technisch sauber geprüft werden. Viele Probleme entstehen, weil Teams zwar eine Liste haben, aber kritische Abhängigkeiten unterschätzen oder Tests zu oberflächlich durchführen.
1. Die Migration wird wie ein einfaches Update behandelt
Shopware 6 ist keine direkte Fortsetzung von Shopware 5, sondern technisch neu aufgebaut. Wer den Umstieg wie ein normales Versionsupdate plant, unterschätzt Datenmodell, Plugins, Theme, Schnittstellen und SEO. Eine Migration braucht deshalb einen eigenen Projektplan mit Analyse, Staging, Testmigration, Go-live und Nachkontrolle.
2. Daten werden ungeprüft übernommen
Viele Shops enthalten historische Altlasten: alte Produkte, doppelte Kategorien, unvollständige Varianten, fehlerhafte Kundendaten oder nicht mehr benötigte Medien. Wenn diese Daten ungeprüft nach Shopware 6 übernommen werden, entstehen neue Probleme im neuen System. Besser ist eine gezielte Datenbereinigung vor der Migration.
3. Plugins werden zu spät geprüft
Ein häufiger Fehler ist, erst während der Umsetzung festzustellen, dass ein wichtiges Shopware-5-Plugin keinen passenden Shopware-6-Nachfolger hat. Besonders kritisch ist das bei Payment, Versand, SEO, B2B-Funktionen, Preislogik und Schnittstellen. Deshalb gehört die Plugin-Prüfung ganz an den Anfang der Migration.
4. SEO wird erst kurz vor dem Go-live betrachtet
SEO-Verluste entstehen oft durch fehlendes URL-Mapping, unvollständige 301-Weiterleitungen, falsche Canonical Tags, versehentliche Noindex-Tags oder verlorene Inhalte auf wichtigen Kategorien und Landingpages. Wer organische Sichtbarkeit schützen will, muss SEO bereits in der Planungsphase berücksichtigen.
5. ERP und Warenwirtschaft werden nur technisch angebunden, aber nicht fachlich getestet
Eine Schnittstelle kann technisch erreichbar sein und trotzdem fachlich falsche Daten übertragen. Deshalb müssen reale Szenarien getestet werden: neue Bestellung, Storno, Zahlung, Versand, Lagerbestand, Preisänderung, Kundengruppe, Rabatt und Rechnungsprozess. Gerade bei komplexen Backend-Systemen ist dieser Praxistest entscheidend.
6. Der Go-live hat keinen klaren Ablauf
Ohne definierten Go-live-Plan entstehen unnötige Risiken. Wer macht den finalen Datenabgleich? Wann werden Redirects aktiviert? Wer prüft Payment und Checkout? Wer entscheidet bei Fehlern über Rollback oder Korrektur? Diese Fragen müssen vor dem Livegang beantwortet sein.
7. Nach dem Go-live fehlt Monitoring
Viele Migrationen werden nach dem Livegang zu früh als abgeschlossen betrachtet. Dabei zeigen sich wichtige Probleme oft erst im realen Betrieb: 404-Fehler, Schnittstellenabbrüche, falsche Bestände, Checkout-Probleme, Performance-Einbrüche oder Rankingverluste. Deshalb sollte Monitoring fester Bestandteil der Migration sein.
| Fehler | Typische Folge | Besserer Ansatz |
|---|---|---|
| Migration als Update behandeln | Aufwand und Risiken werden unterschätzt | Eigenes Migrationsprojekt mit Plan, Tests und Verantwortlichkeiten |
| Daten ungeprüft übernehmen | Altlasten werden in Shopware 6 fortgeführt | Datenqualität vor der Migration prüfen und bereinigen |
| Plugins zu spät prüfen | Geschäftskritische Funktionen fehlen im neuen Shop | Plugin-Audit vor Projektstart durchführen |
| SEO erst am Ende einplanen | Ranking- und Trafficverluste nach dem Go-live | URL-Mapping, Redirects und technische SEO früh integrieren |
| Schnittstellen nur oberflächlich testen | Fehler bei Bestellungen, Preisen oder Lagerbeständen | Reale Prozessketten mit ERP und Warenwirtschaft testen |
| Kein Rollback-Plan | Hoher Druck bei kritischen Fehlern | Backup, Notfallplan und Entscheidungswege vorbereiten |
| Kein Monitoring nach Go-live | Probleme bleiben zu lange unbemerkt | Technisches, operatives und SEO-Monitoring einplanen |
Die wichtigste Erkenntnis: Eine Checkliste ist nur dann wertvoll, wenn sie konsequent mit Verantwortlichkeiten, Tests und Entscheidungen verbunden wird. Gerade bei gewachsenen Shopware-5-Systemen sollte sie nicht als reine To-do-Liste verstanden werden, sondern als Grundlage für einen strukturierten Migrationsprozess.
Wann eine Shopware Migration Agentur sinnvoll ist
Eine Shopware Migration kann intern vorbereitet werden, wenn der Shop technisch überschaubar ist, wenige Plugins nutzt und kaum externe Systeme angebunden sind. Sobald jedoch ERP, Warenwirtschaft, individuelle Schnittstellen, B2B-Funktionen, komplexe Preislogiken, SEO-relevante URLs oder ein hoher Umsatzanteil über den Shop betroffen sind, steigt das Risiko deutlich.
In solchen Fällen reicht eine allgemeine Checkliste oft nicht aus. Dann braucht es eine technische Bewertung des bestehenden Systems, eine realistische Aufwandseinschätzung und einen Migrationsplan, der Shopware 6, Datenmigration, SEO, Hosting, Schnittstellen und Go-live gemeinsam betrachtet.
Eine Agentur ist besonders sinnvoll, wenn diese Punkte zutreffen
- Ihr Shopware-5-Shop ist stark individualisiert oder über viele Jahre gewachsen.
- Es gibt viele Plugins, Eigenentwicklungen oder nicht dokumentierte Anpassungen.
- ERP, Warenwirtschaft, PIM, Payment, Versand oder Marktplätze sind angebunden.
- SEO-Sichtbarkeit und bestehende Rankings sind ein wichtiger Umsatzfaktor.
- Der Checkout, Preise, Kundengruppen oder B2B-Prozesse sind geschäftskritisch.
- Interne Ressourcen reichen nicht aus, um Analyse, Umsetzung, Tests und Go-live sicher zu steuern.
- Es gibt Unsicherheit, welche Funktionen in Shopware 6 standardnah, per App oder individuell umgesetzt werden sollten.
Was eine erfahrene Shopware Migration Agentur leisten sollte
Eine gute Agentur übernimmt nicht nur die technische Umsetzung, sondern hilft bereits vor Projektstart bei den richtigen Entscheidungen. Dazu gehören ein technischer Shopware Audit, die Bewertung von Plugins und Schnittstellen, ein SEO-Migrationskonzept, die Planung der Datenmigration und ein realistischer Go-live-Plan.
| Leistung | Warum sie wichtig ist |
|---|---|
| Technischer Migrationscheck | Erkennt Risiken in Shopware 5, Plugins, Theme, Hosting und Datenstruktur frühzeitig. |
| Datenmigrationskonzept | Legt fest, welche Daten übernommen, bereinigt, validiert oder archiviert werden. |
| SEO-Migrationsplanung | Schützt URLs, Rankings, Weiterleitungen, Meta-Daten und organische Sichtbarkeit. |
| Schnittstellenanalyse | Stellt sicher, dass ERP, Warenwirtschaft, PIM, Payment und Versand korrekt funktionieren. |
| Shopware-6-Entwicklung | Ersetzt fehlende Plugin-Funktionen, individuelle Workflows oder B2B-Logiken sauber. |
| Testing und Go-live-Begleitung | Reduziert Risiken bei Checkout, Payment, Datenabgleich, Redirects und Produktivsetzung. |
Für Unternehmen mit komplexen Shopware-Projekten ist die wichtigste Frage deshalb nicht, ob eine Migration theoretisch möglich ist. Entscheidend ist, wie sicher sie geplant, getestet und umgesetzt wird. Wenn geschäftskritische Prozesse betroffen sind, lohnt sich eine frühe Beratung durch eine Shopware Agentur mit Erfahrung in Migration, ERP-Anbindung und individueller Entwicklung.
Sie planen den Umstieg auf Shopware 6?
maexware solutions prüft Ihren bestehenden Shopware-5-Shop, bewertet Risiken bei Daten, Plugins, SEO, ERP und Schnittstellen und erstellt eine realistische Grundlage für Ihre Migration.
Fazit: Mit der richtigen Checkliste sicher auf Shopware 6 migrieren
Eine Shopware Migration Checkliste ist mehr als eine einfache Aufgabenliste. Sie ist die Grundlage dafür, den Wechsel von Shopware 5 auf Shopware 6 strukturiert, risikoarm und nachvollziehbar umzusetzen. Wer Daten, SEO, Plugins, Theme, Hosting, ERP, Warenwirtschaft und Schnittstellen frühzeitig prüft, reduziert das Risiko für Ausfälle, Datenfehler, Rankingverluste und operative Probleme nach dem Go-live.
Besonders wichtig ist, die Migration nicht als reines Shop-Update zu betrachten. In vielen Unternehmen betrifft der Umstieg den gesamten E-Commerce-Prozess: Produktdaten, Lagerbestände, Bestellungen, Zahlungen, Versand, Kundenservice, Marketing, Tracking und angebundene Backend-Systeme. Deshalb sollte die Checkliste immer mit einem klaren Migrationsplan, realistischen Tests und eindeutigen Verantwortlichkeiten verbunden werden.
Wenn Sie noch am Anfang der Planung stehen, hilft unser ausführlicher Guide zur sicheren Migration von Shopware 5 auf Shopware 6, die wichtigsten Zusammenhänge zu Ablauf, Kosten, SEO-Risiken, Datenmigration und Schnittstellen besser einzuordnen. Wenn Ihr Shop bereits komplexe ERP-, Warenwirtschafts- oder B2B-Prozesse nutzt, ist ein technischer Migrationscheck der nächste sinnvolle Schritt.
Shopware Migration strukturiert vorbereiten
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FAQ zur Shopware Migration Checkliste
Was ist eine Shopware Migration Checkliste?
Eine Shopware Migration Checkliste ist eine strukturierte Prüfliste für den Umstieg von Shopware 5 auf Shopware 6. Sie umfasst unter anderem Datenmigration, Plugins, Theme, SEO, Hosting, ERP, Warenwirtschaft, Schnittstellen, Testing, Go-live und Monitoring nach der Migration.
Warum ist eine Checkliste bei der Shopware Migration wichtig?
Eine Checkliste hilft, Risiken frühzeitig zu erkennen und wichtige Aufgaben nicht zu vergessen. Besonders bei gewachsenen Shopware-5-Shops mit vielen Plugins, individuellen Anpassungen oder angebundenen Systemen reduziert sie das Risiko für Datenfehler, SEO-Verluste, Checkout-Probleme oder Ausfälle nach dem Go-live.
Was muss vor der Shopware Migration geprüft werden?
Vor der Migration sollten Shopware-Version, Plugins, Theme, individuelle Anpassungen, Datenqualität, SEO-URLs, Hosting, ERP, Warenwirtschaft, Zahlungsarten, Versandprozesse und alle Schnittstellen geprüft werden. Außerdem sollten Projektziele, Verantwortlichkeiten, Zeitplan, Testumgebung und Rollback-Szenario definiert sein.
Welche Daten werden bei einer Shopware Migration kontrolliert?
Typische Datenbereiche sind Produkte, Kategorien, Varianten, Eigenschaften, Hersteller, Medien, Kundendaten, Kundengruppen, Bestellungen, Preise, Steuerregeln, Zahlungsstatus und Versandstatus. Wichtig ist nicht nur der Import, sondern auch die fachliche Validierung nach der Migration.
Warum ist SEO Teil der Shopware Migration Checkliste?
SEO ist wichtig, weil sich bei der Migration URLs, interne Verlinkung, Meta-Daten, Canonical Tags, strukturierte Daten und technische Einstellungen ändern können. Ohne URL-Mapping, 301-Weiterleitungen und SEO-Monitoring kann der neue Shop nach dem Go-live Rankings und organischen Traffic verlieren.
Können Shopware-5-Plugins einfach in Shopware 6 übernommen werden?
Nein. Shopware-5-Plugins können in der Regel nicht einfach unverändert in Shopware 6 übernommen werden. Für jede Funktion muss geprüft werden, ob sie im Shopware-6-Standard enthalten ist, durch eine App ersetzt werden kann oder individuell neu entwickelt werden muss.
Welche Rolle spielen ERP und Warenwirtschaft in der Checkliste?
ERP und Warenwirtschaft sind besonders wichtig, wenn Produktdaten, Lagerbestände, Preise, Kunden oder Bestellungen zwischen Shopware und externen Systemen synchronisiert werden. Die Checkliste sollte deshalb Datenflüsse, Schnittstellen, Fehlerlogik, Testbestellungen und Monitoring dieser Systeme enthalten.
Wann sollte eine Shopware Migration Agentur eingebunden werden?
Eine Shopware Migration Agentur ist sinnvoll, wenn der Shop stark individualisiert ist, viele Plugins nutzt, SEO-Sichtbarkeit wichtig ist oder ERP, Warenwirtschaft, Payment, Versand, PIM oder B2B-Prozesse angebunden sind. Dann reicht eine einfache Checkliste meist nicht aus, sondern es braucht technische Analyse, Migrationsplanung, Testing und Go-live-Begleitung.
Wie lange dauert die Vorbereitung einer Shopware Migration?
Die Dauer hängt von Umfang und Komplexität des Shops ab. Ein kleiner Shop kann schneller vorbereitet werden, während komplexe B2B-Shops mit ERP, Warenwirtschaft, individuellen Plugins und SEO-relevanten Strukturen deutlich mehr Analyse- und Planungszeit benötigen.
Was passiert nach dem Go-live?
Nach dem Go-live sollten Technik, Bestellungen, Payment, Versand, ERP-Übertragung, Schnittstellen, SEO, Performance und Nutzerverhalten aktiv überwacht werden. Die Migration gilt erst dann als stabil abgeschlossen, wenn der neue Shop zuverlässig verkauft und alle relevanten Prozesse funktionieren.
