API Integration für Systeme, Daten und Prozesse
API Integration verbindet Systeme, Daten und Prozesse über APIs. Unternehmen können damit ERP, Shop, PIM, CRM, Warenwirtschaft und weitere Anwendungen anbinden, Datenflüsse automatisieren und systemübergreifende Prozesse unterstützen.
Viele Unternehmen arbeiten mit mehreren spezialisierten Systemen: ERP für kaufmännische Abläufe, Shop oder B2B-Portal für den digitalen Vertrieb, PIM für Produktdaten, CRM für Kundenbeziehungen und Warenwirtschaft für Bestände, Artikel und operative Prozesse. Sind diese Anwendungen nicht abgestimmt miteinander verbunden, können Datensilos, manuelle Zwischenschritte und zusätzlicher Aufwand bei der Datenübertragung entstehen.
Eine strukturierte API Integration verbindet bestehende Systeme über vorhandene oder individuell bereitgestellte APIs und steuert, welche Daten und Funktionen zwischen Anwendungen ausgetauscht werden. Entscheidend ist dabei nicht nur die technische Verbindung: Datenflüsse, Prozesslogik, Authentifizierung, Fehlerbehandlung und Anforderungen an den laufenden Betrieb müssen gemeinsam geplant werden.
maexware begleitet Unternehmen von der Analyse bestehender Systeme und Integrationsanforderungen bis zur technischen Umsetzung und den Anforderungen an den laufenden Betrieb der API Integration. Ziel sind nachvollziehbare Datenflüsse, klar definierte Verantwortlichkeiten zwischen den Systemen und Integrationen, die sich langfristig warten und weiterentwickeln lassen.
Was bedeutet API Integration?
API Integration bedeutet, Systeme über Programmierschnittstellen miteinander zu verbinden, damit Daten und Prozessschritte zwischen Anwendungen ausgetauscht oder ausgelöst werden können. Eine API stellt definierte Zugriffe auf Daten und Funktionen bereit, über die andere Anwendungen Informationen abrufen, übertragen, aktualisieren oder bestimmte Aktionen auslösen können.
In der Praxis entsteht eine funktionierende API Integration erst dann, wenn die technischen Möglichkeiten einer API mit den Anforderungen der beteiligten Systeme und Prozesse zusammenpassen. Dafür muss klar definiert sein, welches System welche Informationen bereitstellt, welche Anwendung sie verarbeitet und welche Aktionen durch den Datenaustausch ausgelöst werden sollen.
Typische Beispiele sind die Verbindung von ERP und Onlineshop, die Anbindung einer Warenwirtschaft an ein B2B-Portal, die Integration eines PIM-Systems für Produktdaten oder der Austausch von Kunden- und Auftragsdaten zwischen CRM und weiteren Unternehmensanwendungen.
API Integration vs. API Entwicklung
API Integration und API Entwicklung werden häufig gemeinsam genannt, beschreiben aber unterschiedliche Aufgaben. API Entwicklung bedeutet, eine API technisch zu erstellen, zu erweitern oder zusätzliche Funktionen und Endpunkte bereitzustellen. API Integration nutzt vorhandene oder entwickelte APIs, um Systeme, Daten und Prozesse miteinander zu verbinden.
Bei API Integration steht die konkrete Nutzung einer Schnittstelle innerhalb der Systemlandschaft im Mittelpunkt: Welche Anwendungen sollen verbunden werden, welche Daten müssen zwischen ihnen fließen und welche Prozessschritte sollen dadurch systemübergreifend unterstützt werden?
API Entwicklung kann Teil einer API Integration sein, wenn eine vorhandene Schnittstelle nicht ausreicht oder zusätzliche Funktionen und Endpunkte benötigt werden. Die Integration betrachtet dagegen, wie die Schnittstelle innerhalb der beteiligten Systeme, Datenflüsse und Geschäftsprozesse konkret eingesetzt wird.
maexware verbindet beide Perspektiven: Schnittstellenentwicklung und API-Entwicklung für die technische Erstellung oder Erweiterung von Schnittstellen und API Integration für deren konkrete Einbindung in Systeme, Datenflüsse und Geschäftsprozesse.
| Bereich | Fokus | Typische Frage |
|---|---|---|
| API Integration | Bestehende oder entwickelte APIs nutzen, um Systeme anzubinden, Datenflüsse umzusetzen und Prozesse systemübergreifend zu verbinden. | Wie werden ERP, Shop, PIM, CRM oder Warenwirtschaft über vorhandene APIs miteinander verbunden? |
| API Entwicklung | APIs technisch erstellen, erweitern, dokumentieren oder individuell programmieren. | Welche API-Funktionen, Endpunkte oder Erweiterungen werden für den Anwendungsfall benötigt? |
Wann Unternehmen API Integration benötigen
API Integration wird besonders dann relevant, wenn mehrere Anwendungen an einem Geschäftsprozess beteiligt sind, Daten aber nicht automatisch zwischen ihnen ausgetauscht werden. Typische Hinweise sind manuelle Exporte und Importe, doppelte Datenpflege, verzögerte Aktualisierungen oder Prozessschritte, die Mitarbeiter manuell zwischen verschiedenen Systemen ausführen müssen.
Auch neue digitale Anwendungen können einen Integrationsbedarf auslösen. Wird beispielsweise ein Onlineshop, B2B-Portal, Kundenportal oder eine mobile App eingeführt, müssen benötigte Produkt-, Kunden-, Bestands-, Preis- oder Auftragsdaten häufig aus bestehenden Unternehmenssystemen bereitgestellt und Ergebnisse wieder zurückübertragen werden.
Typische Systeme für API Integration
APIs verbinden unterschiedliche Anwendungen innerhalb einer digitalen Systemlandschaft. Typische Integrationspartner sind ERP, Onlineshop, B2B-Portal, PIM, CRM, Warenwirtschaft, mobile Apps, Marktplätze, Versandlösungen, Zahlungsanbieter und individuelle Unternehmensanwendungen.
Welche Rolle eine Anwendung in der Integration übernimmt, hängt vom jeweiligen Prozess ab. Ein System kann Daten bereitstellen, Informationen aus anderen Anwendungen verarbeiten oder Aktionen auslösen. Entscheidend ist deshalb, welche Systeme miteinander kommunizieren und welche Daten oder Funktionen sie über APIs benötigen.
Für die Planung sollte deshalb nicht nur jede einzelne Systemanbindung betrachtet werden. Relevant ist das Zusammenspiel der gesamten Systemlandschaft: Welche Anwendung stellt bestimmte Daten oder Funktionen bereit? Welche Systeme benötigen diese Informationen? Welche API-Funktionen stehen bereits zur Verfügung und wo sind zusätzliche Integrationskomponenten erforderlich?
| System | Typische Rolle | Typische API Integration |
|---|---|---|
| ERP | Kaufmännische Prozesse, Artikel, Kunden, Preise, Aufträge, Belege und Stammdaten. | ERP mit Shop, Warenwirtschaft, CRM, PIM, B2B-Portal oder weiteren Anwendungen verbinden. |
| Onlineshop | Digitale Verkaufsprozesse, Produktdarstellung, Warenkorb, Checkout, Kundenkonto und Bestellungen. | Shop mit ERP, Warenwirtschaft, PIM, Zahlungsanbieter, Versand oder Marktplätzen anbinden. |
| PIM | Produktinformationen, Attribute, Kategorien, Varianten, Medien, Sprachen und kanalbezogene Inhalte. | Produktdaten per API an Shop, B2B-Portal, Marktplätze, Vertriebssysteme oder ERP übergeben. |
| CRM | Kundendaten, Ansprechpartner, Vertriebsaktivitäten, Kommunikation, Leads und Kundenbeziehungen. | Kundendaten, Vertriebsinformationen oder Statuswerte mit ERP, Shop oder Service-Systemen austauschen. |
| Warenwirtschaft | Artikel, Bestände, Lager, Verfügbarkeiten, Einkauf, Versand und operative Handelsprozesse. | Bestände, Artikel, Lieferstatus oder Verfügbarkeiten mit Shop, ERP oder B2B-Portal austauschen. |
| B2B-Portal | Kundenindividuelle Kataloge, Preise, Bestellungen, Dokumente, Freigaben und Self-Service-Prozesse. | Portal mit ERP, PIM, Warenwirtschaft, CRM oder Dokumentensystemen über APIs verbinden. |
| Mobile App | Mobile Geschäftsprozesse, Kundenfunktionen, Service, Datenerfassung und Zugriff auf Unternehmensdaten. | Apps über APIs mit Backend, ERP, CRM, Shop oder weiteren Unternehmenssystemen verbinden. |
| Marktplätze und Plattformen | Zusätzliche Vertriebskanäle, Produktlistings, Bestellungen, Preise und Verfügbarkeiten. | Produktdaten, Bestände, Preise, Bestellungen und Statuswerte über APIs oder verfügbare Plattformschnittstellen austauschen. |
Auch mobile Anwendungen sind häufig Teil einer integrierten Systemlandschaft. Nutzt eine App beispielsweise Kunden-, Produkt-, Auftrags- oder Prozessdaten aus ERP, CRM, Shop oder anderen Backend-Systemen, bildet die API Integration die Verbindung zur vorhandenen IT-Landschaft. Wie solche mobilen Anwendungen fachlich und technisch umgesetzt werden, zeigt die App Entwicklung für Unternehmen.
Welche Daten über APIs integriert werden
Über APIs lassen sich unterschiedliche Geschäfts- und Stammdaten zwischen Anwendungen austauschen. Besonders häufig geht es um Artikel, Bestände, Preise, Produktdaten, Kundendaten, Aufträge, Lieferstatus, Belege, Dokumente oder andere Statuswerte.
Im E-Commerce werden zum Beispiel Produktdaten aus einem PIM-System an den Shop übergeben, Bestände aus der Warenwirtschaft aktualisiert, Preise aus dem ERP bereitgestellt und Bestellungen aus dem Shop an ERP oder Warenwirtschaft übertragen. In B2B-Prozessen kommen zusätzlich kundenspezifische Preise, Freigaben, Dokumente oder Self-Service-Funktionen hinzu.
Wichtig ist, Daten nicht nur technisch zu übertragen, sondern sie fachlich nachvollziehbar zwischen den beteiligten Systemen zuzuordnen. Dazu gehören Datenmapping, Feldlogik, Pflichtfelder, Formate, Statuswerte, Validierung und die Frage, welches System für bestimmte Daten verantwortlich oder führend ist.
API Integration steht deshalb in engem Zusammenhang mit Datenintegration und Datensynchronisation. Datenintegration betrachtet den breiteren Zusammenhang von Datenquellen und Datenflüssen, während Datensynchronisation den laufenden Abgleich ausgewählter Daten zwischen verbundenen Systemen beschreibt. API Integration bildet dabei die konkrete API-basierte Anbindung der beteiligten Anwendungen ab.
| Datenart | Typische Quelle | Typische Nutzung über API Integration |
|---|---|---|
| Artikel | ERP, Warenwirtschaft oder PIM. | Artikelstammdaten an Shop, B2B-Portal, Marktplätze oder weitere Systeme übertragen. |
| Bestände | Warenwirtschaft, ERP oder Lagerverwaltung. | Verfügbarkeiten, Lagerorte, Reservierungen oder Bestandsänderungen an Shop, Portal oder weitere Anwendungen übergeben. |
| Preise | ERP, Warenwirtschaft oder Preissystem. | Preislisten, Kundengruppenpreise, Rabatte, Sonderkonditionen und Gültigkeiten für angebundene Systeme bereitstellen. |
| Produktdaten | PIM, ERP oder Warenwirtschaft. | Attribute, Kategorien, Varianten, Texte, Bilder, Medien und kanalbezogene Inhalte an Zielsysteme übergeben. |
| Kundendaten | CRM, ERP, Shop oder Kundenportal. | Kundenkonten, Ansprechpartner, Adressen, Kundengruppen oder Vertriebsinformationen zwischen Anwendungen austauschen. |
| Aufträge | Shop, B2B-Portal, Marktplatz oder Vertriebssystem. | Bestellungen mit Positionen, Kundenbezug, Zahlungsinformationen und Lieferadressen an ERP oder Warenwirtschaft übergeben. |
| Statuswerte | ERP, Warenwirtschaft, Versand, Zahlungsanbieter oder Service-System. | Bestellstatus, Zahlungsstatus, Lieferstatus, Trackingdaten oder Bearbeitungsstatus zwischen angebundenen Systemen aktualisieren. |
| Belege und Dokumente | ERP, DMS oder Fachsystem. | Rechnungen, Lieferscheine, Angebote, Auftragsbestätigungen oder weitere Dokumente in Portalen und Zielsystemen bereitstellen. |
Typische Szenarien für API Integration
Wie eine API Integration aufgebaut wird, hängt vom konkreten Zusammenspiel der beteiligten Anwendungen ab. Zwischen Onlineshop und ERP werden beispielsweise andere Daten und Prozessschritte ausgetauscht als zwischen PIM und Shop oder zwischen B2B-Portal und ERP. Deshalb sollten Integrationen anhand der jeweiligen Prozesskette und der Aufgaben der beteiligten Systeme geplant werden.
| Szenario | Typischer Datenfluss | Worauf geachtet werden sollte |
|---|---|---|
| ERP und Shop | Artikel, Preise, Kundengruppen und Belege aus dem ERP; Bestellungen, Kunden- und Zahlungsdaten aus dem Shop. | Feldmapping, Auftragslogik, Preisregeln, Kundenzuordnung, Statuswerte und Fehlerbehandlung nachvollziehbar definieren. |
| Warenwirtschaft und Shop | Bestände, Verfügbarkeiten, Lieferstatus, Artikel und operative Handelsdaten zwischen Warenwirtschaft und Shop. | Bestandslogik, Reservierungen, Lagerorte, Aktualisierungsintervalle und Lieferstatus nachvollziehbar abbilden. |
| PIM und Shop | Produktdaten, Attribute, Kategorien, Varianten, Texte, Bilder, Medien und kanalbezogene Inhalte aus dem PIM. | Datenmodell, Pflichtfelder, Variantenlogik, Medienstruktur, Sprachen und kanalabhängige Inhalte berücksichtigen. |
| CRM und ERP | Kundendaten, Ansprechpartner, Vertriebsinformationen, Statuswerte, Angebote oder Aktivitäten zwischen CRM und ERP. | Führendes System, Dublettenlogik, Aktualisierungsrechte, Datenschutz und Verantwortlichkeiten definieren. |
| B2B-Portal und ERP | Kundenindividuelle Preise, Kataloge, Bestellungen, Dokumente, Freigaben und Self-Service-Daten. | Kundengruppen, Berechtigungen, Freigabeprozesse, Dokumentenzugriff und Bestelllogik prozessnah planen. |
| Mobile App und Backend | Kunden-, Produkt-, Auftrags-, Status- oder Prozessdaten zwischen mobiler Anwendung und bestehenden Backend-Systemen. | API-Verfügbarkeit, Datenmodell, Authentifizierung, Berechtigungen und Anforderungen der mobilen Nutzung aufeinander abstimmen. |
Für systembezogene Integrationsanforderungen finden Sie weitere Informationen zu ERP-Schnittstellen, zur PIM-Integration und Produktdaten sowie zu Warenwirtschaft-Schnittstellen.
Technische Anforderungen: Authentifizierung, Datenformate, Endpunkte und Limits
Neben Systemrollen und Datenflüssen bestimmen auch die technischen Eigenschaften einer API, wie eine Integration umgesetzt werden kann. Vor der Entwicklung sollte deshalb geprüft werden, welche Zugriffsmöglichkeiten die Schnittstelle bietet, wie Daten verarbeitet werden und welche technischen Einschränkungen für den jeweiligen Anwendungsfall gelten.
Welche Anforderungen vor dem Entwicklungsstart geklärt und dokumentiert werden sollten, zeigt unser Leitfaden API Integration planen: Was vor der Umsetzung geklärt werden muss.
Authentifizierung stellt sicher, dass sich zugreifende Systeme oder Anwendungen gegenüber einer API ausweisen können. Je nach Schnittstelle kommen unterschiedliche Verfahren zum Einsatz, zum Beispiel API-Keys, Access Tokens oder OAuth. Welche Daten und Funktionen anschließend genutzt werden dürfen, hängt zusätzlich von den vorgesehenen Berechtigungen ab. Zugriffe und technische Verantwortlichkeiten sollten deshalb nachvollziehbar definiert und dokumentiert werden.
Auch Datenformate und Endpunkte sollten zur Prozesslogik passen. Ein Endpunkt kann zum Beispiel Kundendaten abrufen, Aufträge anlegen, Bestände aktualisieren oder – sofern vorgesehen – Daten löschen. Dabei sollte definiert werden, welche Felder erforderlich sind, welche Werte verarbeitet werden können und wie Daten zwischen Quell- und Zielsystem zugeordnet werden.
Zusätzlich können Rate Limits, Paging, Versionierung, Antwortzeiten oder maximale Datenmengen die Integration beeinflussen. Solche Vorgaben bestimmen beispielsweise, wie viele Datensätze pro Anfrage verarbeitet werden können, wie umfangreiche Ergebnisse abgerufen werden und wie häufig beziehungsweise in welchem Umfang eine Anwendung die API ansprechen kann.
| Anforderung | Bedeutung | Warum sie wichtig ist |
|---|---|---|
| Authentifizierung | Regelt, wie sich ein System oder eine Anwendung gegenüber einer API ausweist. | Bildet zusammen mit den vorgesehenen Berechtigungen die Grundlage für den kontrollierten Zugriff auf Daten und API-Funktionen. |
| Datenformate | Struktur, in der Daten übertragen werden, zum Beispiel JSON, XML oder andere Formate. | Quell- und Zielsystem sollten Datenstrukturen und Werte entsprechend ihrer jeweiligen Schnittstellenlogik verarbeiten können. |
| Endpunkte | Konkrete API-Funktionen zum Lesen, Schreiben, Aktualisieren oder Löschen von Daten. | Die verwendeten Endpunkte sollten zu den benötigten Prozessschritten und Datenoperationen passen. |
| Mapping | Zuordnung von Datenfeldern zwischen Quell- und Zielsystem. | Eine definierte Feldzuordnung hilft dabei, Datenstrukturen, Pflichtfelder und Werte zwischen Anwendungen nachvollziehbar abzubilden. |
| Rate Limits | Begrenzung, wie viele API-Anfragen innerhalb eines bestimmten Zeitraums verarbeitet werden dürfen. | Relevant für Datenmengen, Aktualisierungsintervalle, Verarbeitungsgeschwindigkeit und die Planung wiederkehrender API-Aufrufe. |
| Paging | Aufteilung umfangreicher API-Ergebnisse auf mehrere Seiten oder Abrufe. | Bei größeren Datenmengen muss die Integration sicherstellen, dass alle benötigten Seiten und Datensätze vollständig verarbeitet werden. |
| Versionierung | Änderungen an API-Versionen, Endpunkten oder Datenstrukturen. | Versionierung sollte berücksichtigt werden, damit Anpassungen an Schnittstellen und abhängigen Prozessen geplant werden können. |
| Fehlerantworten | Rückmeldungen der API bei ungültigen Daten, fehlenden Berechtigungen oder technischen Problemen. | Sie bilden die Grundlage für Fehlerbehandlung, Wiederholungen, Protokollierung und gegebenenfalls manuelle Prüfungen. |
Fehlerlogik und Betrieb von API Integrationen
Auch nach der technischen Umsetzung muss eine API Integration im laufenden Betrieb nachvollziehbar betreut werden können. Datenübertragungen können fehlschlagen, Systeme zeitweise nicht erreichbar sein, API-Endpunkte können sich ändern oder übertragene Daten ungültige Werte enthalten. Deshalb sollten Fehlerbehandlung, Protokollierung und betriebliche Verantwortlichkeiten bereits bei der Planung berücksichtigt werden.
Zur Fehlerlogik gehört, fehlgeschlagene Übertragungen zu erkennen, zu protokollieren und nach definierten Regeln weiterzubehandeln. Je nach Prozess kann eine automatische Wiederholung sinnvoll sein, eine manuelle Prüfung erforderlich werden oder eine Meldung an zuständige Personen ausgelöst werden.
Neben technischen Fehlern können auch fachliche Abweichungen relevant sein. Dazu gehören zum Beispiel unvollständige Aufträge, fehlende Pflichtfelder, nicht passende Statuswerte oder Daten, die vom Zielsystem nicht verarbeitet werden können. Solche Fälle sollten von Verbindungsfehlern, nicht erreichbaren Endpunkten oder anderen technischen Störungen unterschieden werden.
Für den laufenden Betrieb sollten Verantwortlichkeiten, Protokolle, Eskalationswege, Wartung und der Umgang mit Änderungen an beteiligten Systemen oder APIs klar geregelt werden. Dazu gehört auch festzulegen, wie Störungen bearbeitet, technische Anpassungen umgesetzt und Integrationen bei veränderten API-Versionen, Endpunkten oder Systemanforderungen weiterentwickelt werden.
Die gezielte technische Überwachung angebundener APIs ist ein eigener Bestandteil des laufenden Betriebs. Wie Verfügbarkeit, Laufzeiten, Fehler und weitere technische Signale beobachtet werden können, zeigt das API-Monitoring.
API Integration Tools, Middleware oder individuelle Umsetzung?
API Integration kann auf unterschiedliche Weise umgesetzt werden. Für standardisierte Datenflüsse mit passenden Konnektoren und überschaubarer Prozesslogik können bestehende Integrationstools oder Low-Code-Plattformen geeignet sein. Bei individuellen Datenmodellen, komplexeren Prozessanforderungen oder zusätzlicher Integrationslogik kann dagegen eine Middleware oder individuell entwickelte Umsetzung sinnvoll sein.
Integrationstools eignen sich vor allem dann, wenn vorhandene Konnektoren die beteiligten Systeme unterstützen und sich der benötigte Datenfluss mit den verfügbaren Funktionen zuverlässig abbilden lässt. Vor der Entscheidung sollte deshalb geprüft werden, ob Datenmapping, Prozessregeln, Fehlerbehandlung und benötigte Erweiterungen innerhalb der Plattform umgesetzt werden können.
Middleware kann sinnvoll sein, wenn mehrere Systeme angebunden und Datenflüsse zentral verarbeitet, transformiert, protokolliert oder um zusätzliche Regeln ergänzt werden sollen. Eine individuelle API Integration kommt insbesondere dann infrage, wenn Standardfunktionen nicht ausreichen, spezifische Prozesslogik umgesetzt werden muss oder beteiligte Systeme besondere technische Anforderungen mitbringen.
Wenn mehrere APIs und Systeme über eine zentrale Integrationsschicht verbunden werden sollen, kann eine individuelle Middleware die Integrationslogik bündeln und Datenflüsse zwischen den beteiligten Anwendungen steuern. Ob dieser Ansatz erforderlich ist, sollte anhand der konkreten Systemlandschaft und Integrationsanforderungen entschieden werden.
| Ansatz | Geeignet für | Worauf geachtet werden sollte |
|---|---|---|
| API Integration Tools | Standardisierte Datenflüsse, passende Konnektoren, klar abbildbare Prozesslogik und wenige individuelle Anforderungen. | Prüfen, ob passende Konnektoren vorhanden sind und Datenmapping, Prozessregeln, Fehlerbehandlung sowie benötigte Erweiterungen ausreichend abgebildet werden können. |
| Middleware | Mehrere Systeme, zentrale Datenflüsse, Transformationen, Regeln, Protokollierung und wiederverwendbare Integrationslogik. | Abgestimmte Konzeption, Systemverständnis, Datenmodellierung, Fehlerbehandlung und Betriebskonzept berücksichtigen. |
| Individuelle Umsetzung | Spezifische Prozesse, besondere API-Anforderungen, eigene Datenlogik, bestehende Altsysteme oder komplexe B2B-Szenarien. | Konzeptions- und Entwicklungsaufwand, Wartbarkeit, Dokumentation und spätere Erweiterungen von Beginn an einplanen. |
Was beeinflusst Aufwand und Umfang einer API Integration?
Aufwand und Umfang einer API Integration ergeben sich aus dem konkreten Integrationsszenario. Entscheidend ist nicht nur die Anzahl der beteiligten Systeme, sondern auch, wie gut vorhandene APIs den benötigten Prozess unterstützen und welche zusätzliche Logik für Datenflüsse, Verarbeitung und Betrieb umgesetzt werden muss.
Eine Verbindung zwischen zwei Systemen mit gut dokumentierten APIs und klar definierten Datenfeldern stellt andere Anforderungen als die Integration mehrerer Anwendungen mit unterschiedlichen Datenmodellen, individuellen Prozessregeln oder bestehenden Altsystemen. Zusätzlicher Konzeptions- und Entwicklungsaufwand kann entstehen, wenn Daten transformiert, mehrere Endpunkte kombiniert oder fehlende Schnittstellenfunktionen individuell ergänzt werden müssen.
Eine belastbare Einschätzung von Aufwand und Umfang ist deshalb erst möglich, wenn beteiligte Systeme, verfügbare APIs, benötigte Datenflüsse und wesentliche Prozessanforderungen bekannt sind. Eine vorgelagerte Analyse hilft, technische Abhängigkeiten und notwendige Entwicklungsleistungen vor der Umsetzung sichtbar zu machen.
Wie maexware API Integration unterstützt
maexware begleitet API Integrationen von der Analyse der bestehenden Systemlandschaft über die technische Umsetzung bis zu den Anforderungen an den laufenden Betrieb. Ausgangspunkt sind die beteiligten Anwendungen, vorhandenen Schnittstellen und der konkrete Geschäftsprozess, der systemübergreifend unterstützt werden soll.
Auf dieser Grundlage wird festgelegt, welche Datenflüsse und Systemrollen erforderlich sind, welche vorhandenen APIs genutzt werden können und wo zusätzliche Integrationslogik benötigt wird. Daraus entsteht ein technisches Integrationskonzept, das als Grundlage für Umsetzung, Tests und die Anforderungen des späteren Betriebs dient.
Häufige Fragen zur API Integration
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Wie hängt API Integration mit Datenintegration zusammen? ▾
Was beeinflusst den Aufwand einer API Integration? ▾
Eine erfolgreiche API Integration entsteht nicht allein durch die technische Verbindung zweier Systeme. Entscheidend ist, dass APIs, Datenstrukturen, Systemrollen und Prozesslogik gemeinsam betrachtet und die Anforderungen an Fehlerbehandlung, Wartbarkeit und laufenden Betrieb von Beginn an berücksichtigt werden.
So entsteht eine Integration, die nicht nur den benötigten Datenaustausch ermöglicht, sondern Anwendungen sinnvoll in bestehende Geschäftsprozesse einbindet und bei veränderten Anforderungen gezielt weiterentwickelt werden kann.
