Rechnungsfreigabe automatisieren: digitale Workflows für Unternehmen
Rechnungen digital prüfen, automatisch an die richtigen Personen weiterleiten und nach klaren Regeln freigeben – mit definierten Zuständigkeiten, Freigabestufen und Anbindung an bestehende Unternehmenssysteme.
Manuelle Rechnungsfreigaben kosten Zeit und werden schnell unübersichtlich. Rechnungen werden per E-Mail weitergeleitet, Freigaben müssen nachverfolgt werden und bei Urlaub, unterschiedlichen Betragsgrenzen oder mehreren Verantwortlichen entstehen Verzögerungen und unnötige Rückfragen.
Eine digitale Rechnungsfreigabe bildet diese Abläufe als klar definierten Workflow ab. Rechnungen können automatisch zugeordnet, nach Betrag, Kostenstelle, Abteilung oder Projekt an zuständige Personen weitergeleitet und mehrstufig freigegeben werden. Vertretungsregeln, Erinnerungen und Eskalationen helfen dabei, dass der Prozess auch bei Abwesenheiten oder ausbleibenden Entscheidungen kontrolliert weiterläuft.
maexware automatisiert Rechnungsfreigabeprozesse innerhalb bestehender Systemlandschaften. Je nach Ausgangssituation nutzen wir vorhandene Funktionen in ERP, Buchhaltung, DMS oder Workflow-Systemen und ergänzen bei Bedarf Schnittstellen, Integrationslogik oder individuelle Softwareentwicklung.
Warum Rechnungsfreigaben automatisieren?
Manuelle Rechnungsfreigaben funktionieren oft so lange, wie nur wenige Rechnungen, Verantwortliche und Freigabestufen beteiligt sind. Mit wachsendem Rechnungsvolumen entstehen jedoch schnell Wartezeiten, unklare Zuständigkeiten und Abhängigkeiten von einzelnen Personen.
Besonders problematisch wird der Prozess, wenn Rechnungen per E-Mail weitergeleitet, Freigaben manuell nachverfolgt oder Betragsgrenzen und Vertretungen nur informell geregelt werden. Dann ist oft nicht sofort erkennbar, wo sich eine Rechnung befindet, wer als Nächstes entscheiden muss oder warum sich eine Freigabe verzögert.
Eine automatisierte Rechnungsfreigabe ersetzt diese manuellen Abstimmungen durch definierte Regeln und nachvollziehbare Prozessschritte. Dadurch lassen sich Zuständigkeiten klarer abbilden, wiederkehrende Koordinationsaufgaben reduzieren und Freigaben strukturiert durch den Prozess führen.
So funktioniert eine digitale Rechnungsfreigabe
Eine digitale Rechnungsfreigabe bildet den Weg einer Eingangsrechnung als klar definierten Workflow ab. Statt Rechnungen manuell weiterzuleiten oder Freigaben per E-Mail nachzuverfolgen, werden Zuständigkeiten, Prüfschritte und Entscheidungswege im Prozess festgelegt.
Wie der konkrete Ablauf aussieht, hängt von Rechnungsart, Organisation, Betragsgrenzen, Kostenstellen und vorhandenen Systemen ab. Trotzdem folgt eine automatisierte Rechnungsfreigabe in vielen Unternehmen einem ähnlichen Grundprinzip.
Was lässt sich bei der Rechnungsfreigabe automatisieren?
Nicht jeder Schritt einer Rechnungsfreigabe sollte vollständig automatisiert werden. Besonders sinnvoll ist die Automatisierung dort, wo Regeln eindeutig definiert werden können und wiederkehrende manuelle Aufgaben entstehen. Fachliche Prüf- und Freigabeentscheidungen bleiben dagegen bei den dafür verantwortlichen Personen.
Welche Aufgaben automatisiert werden können, hängt von Rechnungsart, Organisation, Freigaberegeln und den vorhandenen Systemen ab. Ziel ist ein Workflow, der wiederkehrende Koordinationsaufgaben übernimmt, ohne notwendige fachliche Entscheidungen zu ersetzen.
- Zuordnung und Routing nach Betrag, Kostenstelle, Abteilung oder Projekt
- Weiterleitung an definierte Freigabestufen
- Vertretungen, Erinnerungen und Eskalationen nach festgelegten Regeln
- Statusänderungen und Prozessschritte dokumentieren
- Freigegebene Rechnungsdaten an nachgelagerte Systeme übergeben
- Ist die abgerechnete Leistung tatsächlich erbracht worden?
- Ist die Rechnung fachlich korrekt?
- Ist eine Abweichung nachvollziehbar und akzeptabel?
- Soll eine Rechnung trotz Besonderheiten freigegeben werden?
- Ist eine zusätzliche Prüfung oder Rückfrage notwendig?
- Muss eine Rechnung abgelehnt oder zur Korrektur zurückgegeben werden?
Eine gute Workflow-Automatisierung nimmt den Beteiligten deshalb vor allem wiederkehrende Koordinationsaufgaben ab und stellt sicher, dass definierte Prozessregeln konsequent angewendet werden. Wie sich regelbasierte Aufgaben, Freigaben und Eskalationen auch in anderen Geschäftsprozessen automatisieren lassen, zeigt der Beitrag zu den Grundlagen der Workflow-Automatisierung.
Freigaberegeln, Betragsgrenzen und Vier-Augen-Prinzip
Ein digitaler Freigabeprozess sollte nicht nur festlegen, wer eine Rechnung bearbeitet, sondern auch unter welchen Bedingungen welche Freigabestufe erforderlich ist. Dafür lassen sich Regeln beispielsweise anhand von Rechnungsbetrag, Kostenstelle, Abteilung, Projekt, Lieferant oder verantwortlicher Person definieren.
So kann eine Rechnung innerhalb einer bestimmten Betragsgrenze direkt an den zuständigen Freigeber geleitet werden, während bei höheren Beträgen automatisch eine weitere Freigabestufe hinzukommt. Auch das Vier-Augen-Prinzip lässt sich als feste Regel in den Workflow integrieren, wenn bestimmte Rechnungen von mindestens zwei berechtigten Personen geprüft oder freigegeben werden sollen.
| Regel | Beispiel für die Rechnungsfreigabe |
|---|---|
| Rechnungsbetrag | Ab einer definierten Summe wird automatisch eine zusätzliche Freigabestufe erforderlich. |
| Kostenstelle | Die Rechnung wird an die für die jeweilige Kostenstelle verantwortliche Person geleitet. |
| Abteilung | Rechnungen werden abhängig vom organisatorischen Bereich unterschiedlichen Freigabeverantwortlichen zugeordnet. |
| Projekt | Projektbezogene Rechnungen werden an die zuständige Projekt- oder Budgetverantwortung weitergeleitet. |
| Lieferant | Für bestimmte Lieferanten können abweichende Prüf- oder Freigabewege definiert werden. |
| Vier-Augen-Prinzip | Eine Rechnung wird erst weiterverarbeitet, nachdem die erforderlichen Freigaben durch unterschiedliche berechtigte Personen erfolgt sind. |
Welche Regeln sinnvoll sind, sollte sich an den tatsächlichen Verantwortlichkeiten und internen Vorgaben des Unternehmens orientieren. Zu viele Sonderregeln können einen Workflow unnötig komplex machen. Deshalb sollten Freigabematrix, Rollen und Ausnahmen vor der technischen Umsetzung gemeinsam strukturiert werden.
Die gleichen Grundprinzipien gelten auch für andere Genehmigungsabläufe. Ein automatisierter Freigabeprozess kann beispielsweise auch Angebote, Bestellungen, Dokumente oder Datenänderungen nach definierten Rollen, Regeln und Freigabestufen steuern.
Mehrstufige Freigaben, Vertretungen und Eskalationen
Nicht jede Rechnung kann von einer einzelnen Person freigegeben werden. Je nach Rechnungsbetrag, Verantwortungsbereich oder internen Vorgaben können mehrere Freigabestufen erforderlich sein. Gleichzeitig muss der Prozess auch dann weiterlaufen, wenn zuständige Personen abwesend sind oder eine Entscheidung innerhalb der vorgesehenen Frist ausbleibt.
Mehrstufige Freigaben, Vertretungsregeln und Eskalationen lassen sich deshalb als feste Bestandteile des Rechnungsworkflows abbilden. Welche Regel greift, richtet sich nach den zuvor definierten Zuständigkeiten und Freigabebedingungen.
| Situation | Reaktion im Freigabeworkflow |
|---|---|
| Zusätzliche Freigabestufe erforderlich | Nach der ersten Freigabe wird die Rechnung automatisch an die nächste vorgesehene Person oder Rolle weitergeleitet. |
| Freigabeverantwortlicher ist abwesend | Eine zuvor definierte Vertretung kann in den Freigabeprozess einbezogen werden. |
| Freigabe bleibt aus | Nach einer definierten Frist kann eine Erinnerung ausgelöst werden. |
| Entscheidung verzögert sich weiter | Der Vorgang kann entsprechend der festgelegten Prozesslogik an eine weitere verantwortliche Stelle eskaliert werden. |
| Mehrere Verantwortliche müssen entscheiden | Die erforderlichen Freigabestufen werden entsprechend der definierten Reihenfolge und Rollen in den Workflow einbezogen. |
Rechnungsfreigabe mit ERP, Buchhaltung und DMS verbinden
Eine automatisierte Rechnungsfreigabe funktioniert besonders gut, wenn der Workflow nicht als isolierte Einzellösung aufgebaut wird. Rechnungsdaten, Lieferanten, Kostenstellen, Projekte, Freigabestatus und Buchungsinformationen liegen häufig bereits in ERP, Buchhaltung, DMS oder weiteren kaufmännischen Systemen vor und sollten gezielt in den Freigabeprozess eingebunden werden.
Für die technische Umsetzung muss klar sein, welches System welche Informationen bereitstellt, wo der Freigabeworkflow gesteuert wird und wann Daten zwischen den Anwendungen übergeben werden. Dadurch lassen sich bestehende Systeme weiter nutzen und unnötige manuelle Datenübertragungen vermeiden.
| System | Typische Rolle | Beispiele für Daten oder Prozesse |
|---|---|---|
| ERP | Kaufmännische Stammdaten und Geschäftsprozesse bereitstellen | Lieferanten, Kostenstellen, Projekte, Bestellungen, Buchungsinformationen |
| Buchhaltung | Kontierung, Buchung und Zahlungsprozesse abbilden | Konten, Belege, Buchungsdaten, Zahlungsinformationen |
| DMS | Rechnungen und zugehörige Dokumente verwalten | Dokumente, Versionen, Metadaten, Ablagestrukturen |
| Workflow-System | Freigabeprozess steuern | Zuständigkeiten, Freigabestufen, Erinnerungen, Eskalationen, Status |
| CRM oder Fachsystem | Zusätzliche Prozess- und Kontextdaten bereitstellen | Kunden, Projekte, Verträge, Vorgänge oder individuelle Referenzen |
Je mehr Systeme am Rechnungsprozess beteiligt sind, desto wichtiger wird eine klare Systemintegration. Daten sollten nicht mehrfach gepflegt oder manuell zwischen Anwendungen übertragen werden, sondern entlang definierter Schnittstellen und Systemrollen durch den Prozess fließen.
Wenn vorhandene Standardschnittstellen nicht ausreichen, kann die Schnittstellen- und API-Entwicklung genutzt werden, um ERP, Buchhaltung, DMS oder weitere Systeme passend zur benötigten Freigabelogik miteinander zu verbinden.
Rechnungsfreigabe-Software, Tool oder individuelle Lösung?
Nicht jede automatisierte Rechnungsfreigabe benötigt eine neue eigenständige Software. In vielen Unternehmen sind bereits ERP-, DMS-, Buchhaltungs- oder Workflow-Systeme vorhanden, die Teile des Freigabeprozesses abbilden können. Entscheidend ist, ob diese Funktionen zu den tatsächlichen Freigaberegeln, Zuständigkeiten und Integrationsanforderungen passen.
Eine Rechnungsfreigabe-Software oder ein spezialisiertes Tool kann sinnvoll sein, wenn standardisierte Freigabeworkflows abgebildet werden sollen und die vorhandene Systemlandschaft geeignete Schnittstellen bietet. Bei komplexeren Freigabematrizen, individuellen Geschäftsprozessen oder mehreren beteiligten Systemen kann dagegen eine gezielte Erweiterung oder individuelle Lösung sinnvoller sein.
| Ansatz | Typische Stärke | Worauf geachtet werden sollte |
|---|---|---|
| Bestehender ERP- oder DMS-Workflow | Vorhandene Systeme, Stammdaten und Benutzerstrukturen können direkt genutzt werden. | Prüfen, ob Freigaberegeln, Rollen, Betragsgrenzen, Vertretungen und Eskalationen ausreichend flexibel abgebildet werden können. |
| Spezialisierte Rechnungsfreigabe-Software | Funktionen für typische Rechnungsfreigabeprozesse sind bereits als Bestandteil der Lösung vorgesehen. | Schnittstellen, Datenhoheit, Lizenzmodell und langfristige Einbindung in ERP, DMS oder Buchhaltung bewerten. |
| Workflow-Plattform | Freigabeprozesse können flexibel aufgebaut und später auch auf weitere Geschäftsprozesse erweitert werden. | Darauf achten, dass fachliche Regeln, Benutzerrollen und notwendige Systemintegrationen sauber abgebildet werden können. |
| Individuelle Erweiterung | Bestehende Systeme werden gezielt um fehlende Freigabe-, Routing- oder Integrationslogik ergänzt. | Wartbarkeit, Schnittstellen, Updatefähigkeit und spätere Änderungen von Anfang an berücksichtigen. |
| Individuelle Anwendung | Sehr spezifische Freigabe- und Integrationsprozesse können passend zur vorhandenen Systemlandschaft umgesetzt werden. | Prüfen, ob Standardfunktionen, vorhandene Systeme oder gezielte Erweiterungen die Anforderungen bereits ausreichend abdecken. |
Die passende Lösung sollte deshalb nicht danach ausgewählt werden, welches Tool die meisten Funktionen bietet. Wichtiger ist, ob Freigaberegeln, Benutzerrollen, Stammdaten und nachgelagerte Prozesse zur vorhandenen Systemlandschaft passen und sich ohne unnötige Medienbrüche integrieren lassen.
Bestehende Rechnungsfreigabe digitalisieren und automatisieren
Viele Rechnungsprozesse sind historisch gewachsen. Eingangsrechnungen werden per E-Mail verteilt, in Ordnern abgelegt, in Excel nachverfolgt oder zwischen mehreren Personen manuell abgestimmt. Solche Abläufe funktionieren oft nur deshalb, weil einzelne Mitarbeiter genau wissen, welche Rechnung wohin gehört und wer sie freigeben muss.
Vor der Automatisierung sollte deshalb nicht nur gefragt werden, wie der bestehende Ablauf technisch digitalisiert werden kann. Wichtiger ist, welche Schritte wirklich notwendig sind, wo Medienbrüche entstehen und welche Regeln oder Zuständigkeiten heute nur informell geregelt sind.
- Rechnungen werden per E-Mail an einzelne Personen weitergeleitet
- Freigabestatus wird in Excel oder manuell dokumentiert
- Zuständigkeiten sind nicht eindeutig definiert
- Betragsgrenzen und Freigabestufen werden informell gehandhabt
- Vertretungsregeln fehlen oder sind nicht im Prozess hinterlegt
- ERP, DMS oder Buchhaltung sind nur teilweise eingebunden
- Klare Zuständigkeiten und Freigabestufen definieren
- Manuelle Weiterleitungen reduzieren
- Betragsgrenzen und Freigaberegeln transparent abbilden
- Vertretungen und Eskalationen im Workflow hinterlegen
- Bestehende ERP-, DMS- und Buchhaltungssysteme einbinden
- Status und Entscheidungen zentral nachvollziehbar machen
Die Digitalisierung einer Rechnungsfreigabe ist damit ein konkreter Anwendungsfall der Digitalisierung von Geschäftsprozessen. Entscheidend ist, den bestehenden Ablauf nicht einfach technisch nachzubauen, sondern unnötige Schritte zu reduzieren und Verantwortlichkeiten klarer zu strukturieren.
Fehler, Ausnahmen und Nachvollziehbarkeit im Freigabeworkflow
Auch ein gut definierter Rechnungsfreigabeprozess muss mit Ausnahmen umgehen können. Rechnungen können unvollständig sein, einer falschen Kostenstelle zugeordnet werden, einen unbekannten Lieferanten enthalten oder von den erwarteten Beträgen und Bestellungen abweichen. Solche Fälle sollten nicht außerhalb des Workflows per E-Mail oder Zuruf geklärt werden.
Abweichungen sollten erkannt, nachvollziehbar dokumentiert und gezielt an die richtige Stelle zurückgegeben oder zur Klärung weitergeleitet werden. Dadurch bleibt auch bei Sonderfällen sichtbar, warum eine Rechnung nicht freigegeben wurde und welcher nächste Schritt erforderlich ist.
| Ausnahme | Mögliche Prozessreaktion | Ziel |
|---|---|---|
| Verantwortlicher nicht ermittelbar | Rechnung an eine definierte Klärungsstelle weiterleiten. | Verhindern, dass der Vorgang ohne Zuständigkeit liegen bleibt. |
| Freigabe abgelehnt | Ablehnungsgrund erfassen und Rechnung gezielt zurückgeben. | Nachvollziehbare Korrektur oder fachliche Klärung ermöglichen. |
| Daten unvollständig | Vorgang vor der Freigabe in einen Klärungs- oder Ergänzungsschritt übergeben. | Fehlerhafte Weiterverarbeitung vermeiden. |
| Abweichung bei Betrag, Bestellung oder Zuordnung | Rechnung an die zuständige Fachstelle zur Prüfung oder Klärung weiterleiten. | Abweichungen vor einer weiteren Freigabe gezielt bearbeiten. |
| Korrektur erforderlich | Rechnung nach der Klärung kontrolliert in den passenden Prüf- oder Freigabeschritt zurückführen. | Den Vorgang im definierten Workflow weiterbearbeiten. |
| Technische Übergabe fehlgeschlagen | Fehler protokollieren und eine erneute Verarbeitung kontrolliert ermöglichen. | Freigegebene Rechnungen an das vorgesehene nachgelagerte System übergeben. |
Nachvollziehbarkeit bedeutet dabei nicht nur, den aktuellen Status einer Rechnung anzuzeigen. Entscheidungen, Zuständigkeiten und relevante Prozessänderungen sollten so dokumentiert werden, dass der Ablauf später fachlich und technisch verstanden werden kann.
So läuft ein Rechnungsfreigabe-Projekt mit maexware ab
Eine belastbare Rechnungsfreigabe entsteht nicht allein durch die Auswahl eines Tools. Entscheidend ist, zuerst den bestehenden Prozess, die beteiligten Systeme und die tatsächlichen Freigaberegeln zu verstehen. Auf dieser Grundlage lässt sich entscheiden, welche Funktionen konfiguriert, integriert oder individuell entwickelt werden sollten.
Welche technische Umsetzung sinnvoll ist, hängt stark von der vorhandenen Systemlandschaft ab. maexware verbindet deshalb Prozessanalyse, Systemintegration und individuelle Softwareentwicklung, statt eine bestimmte Rechnungsfreigabe-Software unabhängig von den tatsächlichen Anforderungen vorzugeben.
Was kostet die Automatisierung einer Rechnungsfreigabe?
Die Kosten für eine automatisierte Rechnungsfreigabe hängen stark davon ab, wie komplex der bestehende Prozess ist, welche Systeme bereits vorhanden sind und wie viele individuelle Regeln oder Integrationen benötigt werden. Eine pauschale Preisangabe ist deshalb ohne Kenntnis von Freigabestufen, Systemlandschaft und technischem Umfang kaum sinnvoll.
Ein einfacher Workflow mit wenigen Rollen und klaren Betragsgrenzen kann einen geringeren Umsetzungsaufwand verursachen als ein Prozess mit mehreren Gesellschaften, Kostenstellen, Projekten, Vertretungsregeln, Eskalationen und unterschiedlichen ERP-, DMS- oder Buchhaltungssystemen.
| Kostenbereich | Was beeinflusst den Aufwand? |
|---|---|
| Prozessanalyse | Anzahl der beteiligten Abteilungen, Rollen, Freigabestufen und bestehenden Sonderfälle. |
| Workflow-Konfiguration | Routing, Betragsgrenzen, Vertretungen, Eskalationen und Entscheidungslogik. |
| Systemintegration | Anzahl der angebundenen Systeme, vorhandene Schnittstellen und erforderliche Datenflüsse. |
| Individuelle Entwicklung | Spezielle Geschäftsregeln, fehlende Standardfunktionen und individuelle Integrationslogik. |
| Daten und Stammdaten | Qualität und Struktur von Lieferanten, Kostenstellen, Projekten, Benutzerrollen und weiteren Referenzdaten. |
| Testing und Einführung | Anzahl der Testszenarien, Ausnahmen, Benutzergruppen und notwendigen Einführungsschritte. |
| Weiterentwicklung | Spätere Änderungen an Rollen, Freigaberegeln, Systemen oder organisatorischen Anforderungen. |
Für eine belastbare Aufwandsschätzung sollten deshalb zunächst Ist-Prozess, Freigaberegeln, beteiligte Systeme und Integrationsanforderungen geklärt werden. Erst auf dieser Grundlage lassen sich technischer Umfang und erforderlicher Umsetzungsaufwand sinnvoll einschätzen.
FAQ zur digitalen Rechnungsfreigabe
Was ist eine digitale Rechnungsfreigabe? ⌄
Eine digitale Rechnungsfreigabe bildet Zuständigkeiten, Prüfschritte und Freigaben als strukturierten Workflow ab. Rechnungen werden nach definierten Regeln den zuständigen Personen oder Rollen zugeordnet und durch die vorgesehenen Freigabestufen geführt.
Welche Schritte einer Rechnungsfreigabe lassen sich automatisieren? ⌄
Automatisieren lassen sich vor allem Zuordnung und Routing, Freigabestufen, Betragsgrenzen, Vertretungen, Erinnerungen, Eskalationen sowie die Übergabe an nachgelagerte Systeme. Fachliche Prüf- und Freigabeentscheidungen bleiben dagegen bei den dafür verantwortlichen Personen.
Wie funktioniert ein Rechnungsfreigabe-Workflow? ⌄
Ein Rechnungsfreigabe-Workflow legt fest, welche Rechnung von welcher Person oder Rolle geprüft und freigegeben werden muss. Der konkrete Freigabeweg kann beispielsweise von Rechnungsbetrag, Kostenstelle, Abteilung, Projekt oder Lieferant abhängen und eine oder mehrere Freigabestufen umfassen.
Was passiert, wenn ein Freigabeverantwortlicher nicht verfügbar ist? ⌄
Für Abwesenheiten können definierte Vertretungsregeln im Workflow hinterlegt werden. Bleibt eine Entscheidung innerhalb einer festgelegten Frist aus, können zusätzlich Erinnerungen oder definierte Eskalationswege ausgelöst werden.
Was bedeutet das Vier-Augen-Prinzip bei der Rechnungsfreigabe? ⌄
Beim Vier-Augen-Prinzip sind für bestimmte Rechnungen mehrere voneinander getrennte Prüf- oder Freigabeschritte vorgesehen. Der Workflow kann so aufgebaut werden, dass eine Rechnung erst weiterverarbeitet wird, wenn die definierten Freigaben erfolgt sind.
Kann die Rechnungsfreigabe mit ERP, Buchhaltung oder DMS verbunden werden? ⌄
Ja. ERP, Buchhaltung, DMS, Workflow-Systeme und weitere Anwendungen können in den Freigabeprozess eingebunden werden. Dabei sollte klar definiert sein, welches System welche Daten bereitstellt, wo der Workflow gesteuert wird und wohin die freigegebene Rechnung anschließend übergeben wird.
Sind E-Rechnung und digitale Rechnungsfreigabe dasselbe? ⌄
Nein. Eine E-Rechnung betrifft das strukturierte elektronische Rechnungsformat und den digitalen Austausch der Rechnungsdaten. Die Rechnungsfreigabe beschreibt dagegen den internen Prozess, in dem eine eingehende Rechnung geprüft, freigegeben oder abgelehnt wird. Eine E-Rechnung kann deshalb Bestandteil eines digitalen Freigabeworkflows sein.
Braucht man für die Rechnungsfreigabe eine eigene Software? ⌄
Nicht zwingend. Je nach Systemlandschaft können bereits vorhandene ERP-, DMS-, Buchhaltungs- oder Workflow-Funktionen genutzt und miteinander integriert werden. Zusätzliche Software oder individuelle Entwicklung kommt vor allem dann infrage, wenn vorhandene Funktionen die benötigten Freigaberegeln oder Integrationen nicht ausreichend abbilden.
Was kostet die Automatisierung einer Rechnungsfreigabe? ⌄
Der Aufwand hängt unter anderem von Freigabestufen, Rollen, Betragsgrenzen, beteiligten Systemen, Schnittstellen und individueller Prozesslogik ab. Eine belastbare Aufwandsschätzung ist deshalb erst möglich, wenn der bestehende Prozess, die Systemlandschaft und die Integrationsanforderungen bekannt sind.
Rechnungsfreigabe digitalisieren und automatisieren
Ob bestehende Funktionen ausreichen, Integrationen ergänzt oder individuelle Komponenten benötigt werden, hängt vom aktuellen Rechnungsprozess und der vorhandenen Systemlandschaft ab. maexware unterstützt Unternehmen dabei, Freigaberegeln und Zuständigkeiten zu strukturieren und den Rechnungsworkflow passend mit ERP, Buchhaltung, DMS oder weiteren Anwendungen zu verbinden.
Sie möchten manuelle Freigaben reduzieren, Zuständigkeiten klarer abbilden oder bestehende ERP-, DMS- und Buchhaltungssysteme in einen digitalen Rechnungsworkflow integrieren? Wir prüfen gemeinsam Ihren aktuellen Prozess und klären, welcher technische Ansatz zu Ihren Anforderungen und bestehenden Systemen passt.
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