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Shopify POS: Funktionen, Vorteile und Einsatz im Einzelhandel

Shopify POS: Funktionen, Vorteile und Einsatz im Einzelhandel

- Sven Dehne

Shopify POS verbindet den stationären Verkauf mit dem Shopify-Onlineshop und schafft eine gemeinsame Grundlage für Produkte, Bestellungen, Bestände, Kundendaten und Verkaufsprozesse. Unternehmen können damit im Ladengeschäft, auf Veranstaltungen oder an mehreren Standorten verkaufen und zentrale Daten im Shopify-System zusammenführen.

Welche Funktionen zur Verfügung stehen, hängt vom eingesetzten Shopify-Plan, dem POS-Setup, der verwendeten Hardware und gegebenenfalls Shopify POS Pro ab. Gerade bei mehreren Filialen, komplexeren Inventarprozessen oder Omnichannel-Anforderungen sollte das Kassensystem deshalb nicht isoliert betrachtet werden.

Dieser Artikel zeigt, welche Funktionen Shopify POS bietet, wo die Vorteile liegen und worauf Unternehmen bei Zahlungen, Offline-Betrieb, Kundenverwaltung, Reporting, Filialen und der Verbindung mit dem Onlineshop achten sollten.

Einfachheit der Bedienung von Shopify POS

Shopify POS ist darauf ausgelegt, zentrale Verkaufsfunktionen im stationären Handel schnell zugänglich zu machen. Produkte, Warenkorb, Zahlungen, Kundeninformationen und weitere POS-Funktionen lassen sich über eine für Touch-Geräte optimierte Oberfläche bedienen.

Für Unternehmen ist dabei besonders wichtig, dass sich die Verkaufsoberfläche an unterschiedliche Arbeitsabläufe und Standorte anpassen lässt.

  • Intuitive Benutzeroberfläche: Wichtige Funktionen für Verkauf, Warenkorb, Kunden und Zahlungen sind zentral erreichbar und für die Nutzung im laufenden Verkaufsprozess ausgelegt.
  • Anpassbares Smart Grid: Häufig benötigte Produkte, Collections, Funktionen oder integrierte Apps können über das Smart Grid schnell zugänglich gemacht werden. Dadurch lässt sich die POS-Oberfläche an typische Arbeitsabläufe im Verkauf anpassen.
  • Zentrale POS-Konfiguration: Smart-Grid-Vorlagen und weitere POS-Einstellungen können teilweise zentral im Shopify-Adminbereich beziehungsweise über den POS-Editor verwaltet und Standorten zugewiesen werden.
  • Mobile Nutzung: Shopify POS ist für den Einsatz auf kompatiblen mobilen Geräten konzipiert. Mitarbeiter können dadurch je nach Hardware- und Zahlungssetup auch direkt auf der Verkaufsfläche oder bei mobilen Verkaufssituationen arbeiten.
  • Gemeinsame Shopify-Datenbasis: Shopify POS greift auf dieselbe zentrale Plattform wie der Shopify-Onlineshop zu. Dadurch können Produkte, Bestellungen, Bestände und Kundendaten kanalübergreifend genutzt werden.

Die Benutzerfreundlichkeit von Shopify POS entsteht deshalb nicht nur durch eine einfache Oberfläche, sondern vor allem durch die Kombination aus mobiler Bedienung, anpassbarem Smart Grid und zentral verwalteten Verkaufsdaten.

Flexibilität für verschiedene Verkaufsumgebungen

Shopify POS kann in unterschiedlichen Verkaufssituationen eingesetzt werden, zum Beispiel im stationären Geschäft, in Pop-up-Stores, auf Messen oder bei Veranstaltungen. Wie flexibel das System genutzt werden kann, hängt dabei unter anderem von Internetverbindung, Hardware, Zahlungssetup und den benötigten POS-Funktionen ab.

  • Vielseitige Einsatzmöglichkeiten: Shopify POS eignet sich für unterschiedliche Verkaufsumgebungen und kann je nach Setup sowohl an festen Kassenplätzen als auch mobil eingesetzt werden.
  • Flexible Hardware: Je nach Anforderung lassen sich kompatible Kartenlesegeräte, Belegdrucker, Scanner, Kassenschubladen oder weitere POS-Hardware in den Verkaufsprozess integrieren.
  • Offline-Verkauf mit Einschränkungen: Shopify POS kann auch bei unterbrochener Internetverbindung für bestimmte Verkaufsprozesse genutzt werden. Barzahlungen und manuelle Zahlungsarten sind über den Offline-Checkout möglich. Offline-Kartenzahlungen müssen separat aktiviert werden und setzen kompatible Hardware voraus. Funktionen wie Kundensuche, Retouren oder bestimmte synchronisationsabhängige Prozesse benötigen weiterhin eine Internetverbindung.
  • Mehrere Standorte: Unternehmen mit mehreren Filialen können POS-Standorte im Shopify-System verwalten und Verkaufs-, Bestands- und Standortdaten zentral zusammenführen.
  • Skalierbare Prozesse: Mit wachsenden Anforderungen können weitere Standorte, Mitarbeiter, Hardware und zusätzliche POS-Funktionen eingebunden werden. Bei komplexeren Retail-Prozessen kann Shopify POS Pro relevant werden.

Die Flexibilität von Shopify POS entsteht damit vor allem durch die Kombination aus mobiler Nutzung, unterschiedlichen Hardware-Setups, Standortverwaltung und der Verbindung mit der zentralen Shopify-Plattform.

Mobiler Verkauf: Vorteile für den Einzelhandel

Mit Shopify POS können Verkäufe je nach Hardware- und Zahlungssetup auch außerhalb eines festen Kassenplatzes abgewickelt werden. Das ist besonders relevant für Geschäfte mit Beratungsverkauf, größeren Verkaufsflächen, Pop-up-Stores oder temporären Verkaufsorten.

Typische Vorteile des mobilen Verkaufs sind:

  • Verkauf direkt auf der Fläche: Mitarbeiter können Kunden dort unterstützen, wo die Beratung stattfindet, und den Verkaufsprozess je nach Setup direkt vor Ort abschließen.
  • Produktinformationen und Bestände im Zugriff: Verfügbarkeit, Varianten und weitere Produktinformationen können direkt im Verkaufsprozess geprüft werden, sofern die benötigten Daten im Shopify-System aktuell verfügbar sind.
  • Flexible Verkaufsorte: Shopify POS kann auch bei Messen, Events, Pop-up-Stores oder anderen temporären Verkaufsumgebungen eingesetzt werden.
  • Weniger Abhängigkeit vom festen Kassenplatz: Mobile Geräte ermöglichen flexiblere Abläufe im Geschäft und können dabei helfen, Kundenströme und Beratungssituationen besser zu organisieren.
  • Verbindung mit zentralen Shopdaten: Mobile POS-Verkäufe greifen auf dieselbe Shopify-Plattform wie der Onlineshop zu. Dadurch lassen sich Produkte, Bestellungen, Bestände und Kundendaten kanalübergreifend zusammenführen.

Mobiler Verkauf ist damit vor allem dann sinnvoll, wenn Beratung, Produktinformation und Kaufabschluss flexibler organisiert werden sollen. Entscheidend ist, dass Hardware, Internetverbindung, Zahlungsabwicklung und interne Verkaufsprozesse auf das jeweilige Einsatzszenario abgestimmt sind.

Integration mit Shopify Online-Shop

Ein zentraler Vorteil von Shopify POS ist die Verbindung mit dem Shopify-Onlineshop. Stationäre und digitale Verkäufe werden innerhalb derselben Shopify-Plattform verwaltet, sodass Produkte, Bestellungen, Bestände und Kundendaten kanalübergreifend zusammengeführt werden können.

Wie eng Online-Shop und stationärer Verkauf zusammenspielen, hängt vom jeweiligen Setup, den genutzten POS-Funktionen und den angebundenen Prozessen ab.

  • Zentrale Datenbasis: Online- und POS-Bestellungen werden im gemeinsamen Shopify-System verarbeitet. Dadurch lassen sich Verkaufsdaten und Bestände kanalübergreifend verwalten. Im Offline-Modus erfolgt die Synchronisation erst wieder nach hergestellter Internetverbindung.
  • Gemeinsame Produktdaten: Produkte, Varianten, Preise und weitere Shopdaten können für Online-Shop und stationären Verkauf aus derselben zentralen Datenbasis genutzt werden.
  • Kanalübergreifende Bestände: Lagerbestände lassen sich standortbezogen verwalten und für Online- und POS-Prozesse nutzen. Entscheidend ist dabei eine klare Bestands- und Standortlogik.
  • Kundenprofile über mehrere Kanäle: Kundendaten und Kaufhistorien können im Shopify-System zusammengeführt werden, wenn Verkäufe den entsprechenden Kundenprofilen zugeordnet sind.
  • Omnichannel-Prozesse: Je nach Shopify-Plan und POS-Setup können Online- und Filialprozesse enger miteinander verbunden werden, zum Beispiel bei Beständen, Abholung, Versand oder kanalübergreifender Kundenbetreuung.
  • Zentrale Auswertung: Verkaufsdaten aus Online-Shop und stationärem Handel können innerhalb der Shopify-Plattform gemeinsam analysiert werden. Der genaue Funktionsumfang hängt vom verwendeten Plan und gegebenenfalls Shopify POS Pro ab.

Die Verbindung von Shopify POS und Onlineshop ist besonders dann relevant, wenn Unternehmen Verkaufskanäle nicht getrennt betreiben, sondern Produkte, Bestände, Kundendaten und Prozesse zentral steuern möchten. Wie sich Shop, Filialen, ERP, Lager und weitere Kanäle technisch und organisatorisch verbinden lassen, zeigt unsere Seite zu Omnichannel E-Commerce.

Zahlungsoptionen und Sicherheit

Shopify POS unterstützt unterschiedliche Zahlungsarten für den stationären Verkauf. Welche Optionen tatsächlich verfügbar sind, hängt unter anderem vom Land, dem eingesetzten Shopify-Payments-Setup, der kompatiblen POS-Hardware und den gewählten Einstellungen ab.

  • Karten- und kontaktlose Zahlungen: Je nach Region und Hardware können Kredit- und Debitkarten sowie kontaktlose Zahlungsarten über kompatible Shopify-POS-Lösungen verarbeitet werden.
  • Bar- und manuelle Zahlungsarten: Neben elektronischen Zahlungen lassen sich auch Barzahlungen und definierte manuelle Zahlungsarten im POS-Prozess erfassen.
  • Sichere Zahlungsabwicklung: Bei der Zahlungsabwicklung über Shopify Payments und kompatible POS-Hardware werden Zahlungsdaten über die von Shopify bereitgestellte Zahlungsinfrastruktur verarbeitet. Unternehmen sollten zusätzlich Benutzerrechte, Gerätesicherheit und interne Kassenprozesse sauber organisieren.
  • Rückerstattungen und Retouren: Rückerstattungen können je nach ursprünglicher Zahlungsart und Verkaufsvorgang direkt über Shopify POS beziehungsweise den Shopify-Adminbereich verarbeitet werden. Die genaue Abwicklung hängt vom verwendeten Zahlungsweg und Setup ab.
  • Offline-Zahlungen: Bei unterbrochener Internetverbindung stehen nicht alle Zahlungsfunktionen uneingeschränkt zur Verfügung. Offline-Kartenzahlungen müssen gezielt aktiviert werden und setzen kompatible Hardware sowie die entsprechenden POS-Einstellungen voraus.

Für Unternehmen ist deshalb nicht nur die Anzahl der angebotenen Zahlungsarten entscheidend. Wichtig ist ein POS-Setup, das Zahlungsabwicklung, Hardware, Benutzerrechte, Rückerstattungen und Offline-Szenarien zuverlässig auf die eigenen Verkaufsprozesse abstimmt.

Reporting und Analysen mit Shopify POS

Shopify führt Verkaufsdaten aus dem stationären Handel und dem Onlineshop in einer gemeinsamen Plattform zusammen. Dadurch können Unternehmen Umsätze, Produkte, Standorte und weitere Kennzahlen kanalübergreifend auswerten. Welche POS-spezifischen Analysefunktionen direkt zur Verfügung stehen, hängt vom verwendeten Shopify-Plan und gegebenenfalls von Shopify POS Pro ab.

  • Verkaufsberichte: POS-Verkäufe lassen sich unter anderem nach Produkt, Produktvariante, Produkttyp oder Anbieter auswerten. Dadurch wird sichtbar, welche Artikel sich an stationären Verkaufsstandorten besonders entwickeln.
  • Standortbezogene Auswertung: Unternehmen mit mehreren Filialen können Umsätze nach POS-Standort analysieren und Entwicklungen zwischen verschiedenen Verkaufsorten vergleichen.
  • Mitarbeiterbezogene Berichte: Shopify bietet POS-Berichte, mit denen Verkäufe einzelnen Mitarbeitern zugeordnet und ausgewertet werden können. Erweiterte Mitarbeiter- und Performance-Funktionen sind insbesondere im Zusammenhang mit Shopify POS Pro relevant.
  • POS-Analytics mit POS Pro: An POS-Pro-Standorten steht direkt in Shopify POS eine Analytics-Ansicht mit Tagesumsatz, Nettoumsatz, durchschnittlichem Bestellwert und durchschnittlicher Artikelanzahl pro Bestellung zur Verfügung.
  • Gemeinsame Datenbasis für weitere Analysen: Da Online- und stationäre Verkäufe im Shopify-System zusammengeführt werden, können Unternehmen die POS-Daten in einen größeren Zusammenhang mit E-Commerce-, Produkt- und Kundendaten stellen.

Reporting mit Shopify POS sollte deshalb nicht nur dazu dienen, einzelne Verkaufszahlen zu kontrollieren. Besonders bei mehreren Standorten oder Omnichannel-Strukturen helfen die Daten dabei, Sortimente, Bestände, Personaleinsatz und Verkaufsprozesse auf einer gemeinsamen Grundlage zu bewerten.

Kundendaten im stationären und digitalen Verkauf verbinden

Shopify POS kann Kundendaten aus dem stationären Verkauf mit der zentralen Kundenverwaltung in Shopify verbinden. Dadurch lassen sich Kundenprofile, Kaufhistorien und relevante Informationen kanalübergreifend nutzen, sofern Verkäufe den entsprechenden Kundenprofilen zugeordnet werden.

Für Unternehmen entsteht damit eine gemeinsame Datengrundlage für Kundenservice, Segmentierung und nachgelagerte Marketingprozesse.

  • Kundenprofile: In Shopify POS können Kundenprofile erstellt, gesucht und einem Verkauf zugeordnet werden. Je nach Profil lassen sich unter anderem Name, E-Mail-Adresse, Telefonnummer, Anschriften, Notizen, Tags und Marketingeinstellungen verwalten.
  • Kaufhistorie: Wird ein Verkauf einem Kundenprofil zugeordnet, können vergangene Bestellungen im Kundenkontext nachvollzogen und bei der Beratung oder im Service berücksichtigt werden.
  • Kundendaten erweitern: Über Customer Metafields lassen sich zusätzliche geschäftsrelevante Informationen strukturiert hinterlegen. Welche Metafelder direkt in Shopify POS angezeigt und bearbeitet werden können, hängt unter anderem vom verwendeten POS-Setup ab.
  • Kundensegmentierung: Auf Basis zentraler Shopify-Kundendaten können dynamische Segmente gebildet werden, beispielsweise nach Kaufverhalten, Standort oder weiteren Merkmalen. Diese Segmente können anschließend für gezielte Marketing- und Kommunikationsmaßnahmen genutzt werden.
  • Treueprogramme und individuelle Funktionen: Loyalty-Programme, Punktesysteme oder spezielle Kundenstatus können über geeignete Apps, Integrationen oder zusätzliche Datenfelder in das Shopify-Setup eingebunden werden. Sie gehören jedoch nicht automatisch zum grundlegenden Funktionsumfang von Shopify POS.

Entscheidend ist deshalb nicht nur, Kundendaten im POS zu erfassen, sondern eine klare Datenstrategie festzulegen: Welche Informationen werden benötigt, wie werden Online- und Filialkäufe zusammengeführt und für welche Service-, Marketing- oder Vertriebsprozesse sollen die Daten genutzt werden? Datenschutz, Einwilligungen und interne Zugriffsrechte sollten dabei von Anfang an berücksichtigt werden.

Shopify POS mit Smart Grid und Apps anpassen

Shopify POS kann an unterschiedliche Verkaufsprozesse und Standorte angepasst werden. Eine zentrale Rolle spielt dabei das Smart Grid, über das häufig benötigte Produkte, Collections, Funktionen und integrierte Apps schnell erreichbar gemacht werden können.

Dadurch lässt sich die POS-Oberfläche nicht nur übersichtlicher strukturieren, sondern auch gezielt an die Abläufe im stationären Verkauf anpassen.

  • Smart-Grid-Vorlagen: Unternehmen können unterschiedliche Smart-Grid-Layouts erstellen und bestimmten POS-Standorten zuweisen. So lassen sich verschiedene Verkaufsprozesse oder Filialanforderungen getrennt abbilden.
  • Kacheln für häufige Aufgaben: Produkte, Collections, Funktionen oder bestimmte POS-Aktionen können als schnell erreichbare Kacheln in das Smart Grid eingebunden werden.
  • Zentrale Verwaltung: Smart-Grid-Vorlagen und weitere Einstellungen lassen sich über den POS-Editor im Shopify-Adminbereich verwalten und bei Bedarf mehreren Standorten zuordnen.
  • POS-Apps und UI-Erweiterungen: Zusätzliche Funktionen können über kompatible POS-Apps und UI-Erweiterungen direkt in den Verkaufsprozess integriert werden. Dadurch lassen sich beispielsweise individuelle Workflows oder branchenspezifische Anforderungen ergänzen.
  • Standortspezifische Prozesse: Je nach Filiale, Verkaufssituation oder Mitarbeiterrolle können unterschiedliche Oberflächen und Funktionen sinnvoll sein. Dadurch lässt sich Shopify POS gezielter an organisatorische Abläufe anpassen.

Die Anpassbarkeit von Shopify POS liegt damit weniger in einer freien Gestaltung von Farben oder Designs, sondern vor allem in der strukturierten Konfiguration von Smart Grid, Funktionen, Apps und standortspezifischen Arbeitsabläufen.

Wenn Shopify POS Teil eines größeren E-Commerce-Projekts ist, individuelle Funktionen benötigt werden oder Online-Shop, ERP, Warenwirtschaft und weitere Systeme verbunden werden sollen, finden Sie auf unserer Seite zur Shopify Agentur weitere Informationen zu Shopify-Entwicklung und Systemintegration.

Kosten und Shopify POS Pro

Die Kosten von Shopify POS hängen vom gewählten Shopify-Plan, der Anzahl der Standorte, der Zahlungsabwicklung, benötigter Hardware und gegebenenfalls Shopify POS Pro ab. Grundlegende Funktionen für den Verkauf vor Ort sind bereits in kostenpflichtigen Shopify-Plänen enthalten.

POS Pro ist als Erweiterung für Einzelhandelsstandorte gedacht, die zusätzliche Funktionen für Mitarbeiterverwaltung, Inventarmanagement, Kundenprofile, Reporting und Omnichannel-Prozesse benötigen.

Bei der Kostenplanung sollten Unternehmen insbesondere folgende Bereiche berücksichtigen:

  • Shopify-Plan: Der zugrunde liegende Shopify-Tarif bildet die Basis für Onlineshop, Adminbereich und POS-Nutzung.
  • Shopify POS Pro: Erweiterte Retail-Funktionen werden je nach Setup und Standort zusätzlich abgerechnet. Ob POS Pro erforderlich ist, hängt vor allem von den benötigten Filial-, Mitarbeiter-, Inventar- und Omnichannel-Funktionen ab.
  • Zahlungsgebühren: Die Kosten für die Zahlungsabwicklung unterscheiden sich je nach Shopify-Plan, Region, Zahlungsart und eingesetztem Zahlungssetup.
  • POS-Hardware: Kartenlesegeräte, POS-Terminals, Belegdrucker, Barcode-Scanner, Kassenschubladen oder weitere Hardware können zusätzliche Investitionen erfordern.
  • Apps und Erweiterungen: Zusätzliche POS-Apps, Loyalty-Lösungen oder andere Erweiterungen können laufende Lizenzkosten verursachen.
  • Integrationen und individuelle Entwicklung: Wenn Shopify POS mit ERP, Warenwirtschaft, PIM oder weiteren Unternehmenssystemen verbunden werden soll, können zusätzliche Kosten für Schnittstellen, Datenflüsse und individuelle Anpassungen entstehen.

Für eine realistische Kostenplanung sollte Shopify POS deshalb nicht nur anhand des monatlichen Tarifs bewertet werden. Entscheidend sind der gesamte Funktionsumfang, die Anzahl der Standorte, Hardware, Zahlungsabwicklung, Apps und gegebenenfalls notwendige Integrationen.

Da Shopify Preise, Gebühren und Tarifleistungen ändern kann, sollten die aktuellen Konditionen immer direkt anhand des gewünschten Shopify-Plans, des Standorts und des benötigten Funktionsumfangs geprüft werden.

Support, Dokumentation und Shopify-Partner

Für Einrichtung und Betrieb von Shopify POS stehen unterschiedliche Support- und Informationsquellen zur Verfügung. Welche direkten Supportoptionen angeboten werden, hängt unter anderem vom verwendeten Shopify-Plan und dem jeweiligen Anliegen ab.

  • Shopify Help Center: Die offizielle Dokumentation enthält Anleitungen zu POS-Einrichtung, Hardware, Zahlungen, Offline-Verkauf, Kundenverwaltung, Reporting und weiteren Funktionen.
  • Shopify Support: Je nach Plan stehen unterschiedliche direkte Supportoptionen zur Verfügung. Bei konkreten technischen oder kontobezogenen Fragen sollte der offizielle Shopify-Support genutzt werden.
  • Shopify Academy und Lerninhalte: Schulungen, Tutorials und weitere Lernressourcen helfen Unternehmen und Mitarbeitern dabei, sich mit Shopify und den verschiedenen POS-Funktionen vertraut zu machen.
  • Shopify Community: In der Shopify Community können sich Händler, Entwickler und andere Shopify-Nutzer zu technischen, organisatorischen und praktischen Fragen austauschen.
  • Shopify-Partner und Entwickler: Bei individuellen Anforderungen, Erweiterungen oder komplexeren Integrationen können spezialisierte Shopify-Partner und Entwickler eingebunden werden. Das ist insbesondere dann relevant, wenn Standardfunktionen nicht ausreichen oder Shopify POS mit weiteren Unternehmenssystemen zusammenspielen soll.

Gerade bei mehreren Standorten, individuellen Verkaufsprozessen oder der Verbindung mit ERP, Warenwirtschaft, PIM und weiteren Systemen sollte neben der Plattformkonfiguration auch die technische Gesamtarchitektur betrachtet werden.

FAQ zu Shopify POS

Was ist Shopify POS?

Shopify POS ist das Kassensystem von Shopify für den stationären Verkauf. Es verbindet Verkaufsprozesse im Geschäft mit der zentralen Shopify-Plattform, sodass Produkte, Bestellungen, Bestände und Kundendaten gemeinsam mit dem Onlineshop verwaltet werden können.

Kann Shopify POS auch ohne Internetverbindung genutzt werden?

Teilweise. Bestimmte Verkaufsprozesse sind auch bei unterbrochener Internetverbindung möglich. Barzahlungen und manuelle Zahlungsarten können im Offline-Checkout verarbeitet werden. Offline-Kartenzahlungen müssen separat aktiviert werden und setzen kompatible Hardware voraus. Einige Funktionen wie Kundensuche, Retouren oder die Synchronisation mit Shopify benötigen weiterhin eine Internetverbindung.

Was ist der Unterschied zwischen Shopify POS und Shopify POS Pro?

Die grundlegenden POS-Funktionen sind bereits in kostenpflichtigen Shopify-Plänen enthalten. Shopify POS Pro erweitert den Funktionsumfang für anspruchsvollere Einzelhandelsprozesse, zum Beispiel bei Mitarbeiterverwaltung, Inventar, Reporting, Kundenprofilen und Omnichannel-Funktionen.

Kann Shopify POS mit ERP und Warenwirtschaft verbunden werden?

Ja. Shopify POS kann als Teil einer größeren Systemlandschaft mit ERP, Warenwirtschaft, PIM oder weiteren Anwendungen verbunden werden. Wie die Integration umgesetzt wird, hängt von den vorhandenen Systemen, Datenflüssen und den benötigten Schnittstellen ab.

Für welche Unternehmen eignet sich Shopify POS?

Shopify POS eignet sich insbesondere für Unternehmen, die Shopify bereits für ihren Onlineshop nutzen und zusätzlich stationär verkaufen. Relevant ist das System unter anderem für Einzelhändler mit Filialen, Pop-up-Stores, Events oder Omnichannel-Prozessen, bei denen Online- und Offline-Verkauf zentral verbunden werden sollen.

Fazit: Shopify POS als Teil einer vernetzten Handelsstruktur

Shopify POS bietet Unternehmen die Möglichkeit, stationären Verkauf und Shopify-Onlineshop auf einer gemeinsamen Plattform zu verbinden. Produkte, Bestände, Bestellungen und Kundendaten können dadurch kanalübergreifend genutzt und Verkaufsprozesse flexibler organisiert werden.

Ob Shopify POS für ein Unternehmen geeignet ist, hängt jedoch vom konkreten Einsatzszenario ab. Anzahl der Standorte, Hardware, Zahlungsabwicklung, Offline-Anforderungen, Reporting, POS Pro sowie die Verbindung mit ERP, Warenwirtschaft oder weiteren Systemen sollten deshalb gemeinsam betrachtet werden.

Besonders bei mehreren Verkaufskanälen entsteht der größte Nutzen dann, wenn Shopify POS nicht als isoliertes Kassensystem eingesetzt wird, sondern in eine durchdachte E-Commerce- und Systemlandschaft eingebunden ist.

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